Wohnhaus Wilsede 7
Das Wohnhaus Wilsede 7 mit der früheren Bezeichnung Armenhaus, an der Dorfstraße in der niedersächsischen Gemeinde Bispingen, Ortsteil Wilsede, Dorfstraße im Landkreis Heidekreis, wurde wohl in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts gebaut. Aktuell (2025) wird es zum Wohnen genutzt.
Das Gebäude steht unter Denkmalschutz (siehe auch Liste der Baudenkmale in Bispingen).
Geschichte und Beschreibung
Bispingen wurde 1193 erstmals urkundlich erwähnt und Wilsede 1287.
Das eingeschossige, giebelständige, T-förmige Wohngebäude in Fachwerk mit Ausfachungen in Stein, reetgedecktem Satteldach mit beidseitig je einer Fledermausgaube und senkrechten Verbretterungen in den Giebeldreiecken, wurde 1892 (Inschrift) für zwei Familien als Armenhaus gebaut. Das Gebäude wurde saniert und zu einem Einfamilienhaus umgebaut.[1][2]
Auf dem Grundstück steht neben dem Wohnhaus zudem ein kleiner Erdspeicher in Natursteinmauerwerk mit reetgedecktem Satteldach als fast Nurdachhaus sowie mit Pferdeköpfen an den beiden Giebeln am Dachfirst.
Nachbargebäude sind im Norden das Heimatmuseum mit Dat ole Huus von 1742/1907 und De Emhoff von 1609.
Einzelnachweise
- ↑ Beschreibung/Bilder im Denkmalatlas Niedersachsen
- ↑ Heinrich Schulz: Chronik von Wilsede. Stuttgart 1967.
Koordinaten: 53° 9′ 51,2″ N, 9° 57′ 35,8″ O