Wohnhaus An der Mehde 3

Das Wohnhaus An der Mehde 3 (ehemalige Oberförsterei) an der Mehde in der niedersächsischen Kleinstadt Zeven wurde am Anfang des 20. Jahrhunderts gebaut. Aktuell (2025) wird es zum Wohnen genutzt.

Das Gebäude steht unter Denkmalschutz (siehe auch Liste der Baudenkmale in Zeven).

Geschichte und Beschreibung

Zeven wurde 986 erstmals erwähnt und gehört zum heutigen Landkreis Rotenburg (Wümme).

Das eingeschossige zum Klostergang traufständige Gebäude in verklinkertem Backstein mit ziegelgedecktem Satteldach und mit einem zweigeschossigen mittleren Giebelrisalit an der straßenseitigen Längsfassade wurde 1900 (Inschrift) als Wohn- und Diensthaus für den Oberförster gebaut. Die Fassaden wurden u. a. an den Giebeln durch breite Bänder mit Formsteinen und mit segmentbogigen Fenstern gestaltet. Die frühere Oberförsterei war 1899 abgebrannt.[1] In dem Haus war von 1990 bis 2024/25 der städtische Sprachheilkindergarten.

Das niedersächsische Landesdenkmalamt befand u. a.: „… ortsgeschichtlicher, gebäudetypischer, straßen- und straßenraumbildprägender Zeugniswert ….“

Hinweis: Oberförster waren im Königreich Hannover und in der Provinz Hannover die Leiter eines Forstamtes. Nach der Wende zum 20. Jahrhundert wurden in Preußen die Oberförster zu Forstmeistern ernannt, ohne dass sich etwas an ihrer Tätigkeit änderte.

Einzelnachweise

  1. Beschreibung/Bilder im Denkmalatlas Niedersachsen

Koordinaten: 53° 17′ 51,9″ N, 9° 16′ 48,3″ O