Wo bitte geht’s zum Militär?
| Film | |
| Titel | Wo bitte geht’s zum Militär? |
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| Originaltitel | Your Mother Wears Combat Boots |
| Produktionsland | Vereinigte Staaten |
| Originalsprache | Englisch |
| Erscheinungsjahr | 1989 |
| Länge | 100 Minuten |
| Altersfreigabe |
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| Stab | |
| Regie | Anson Williams |
| Drehbuch | Bill Novodor, Susan Hunter |
| Produktion | Bill Novodor |
| Kamera | Harry Mathias |
| Schnitt | John Blizek |
| Besetzung | |
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Wo bitte geht’s zum Militär? ist eine US-amerikanische Filmkomödie von Anson Williams aus dem Jahr 1989 mit Barbara Eden und Hector Elizondo in den Hauptrollen.
Handlung
James Michael Andersen, der einzige Sohn von Brenda Andersen, meldet sich freiwillig zum Dienst bei den Fallschirmjägern. Seine Mutter Brenda will ihn zwingen, auf eine militärische Karriere zu verzichten und aufs College zu gehen, da ihr Ehemann und der Vater von James ebenfalls Fallschirmjäger gewesen und im Vietnamkrieg bei einem Absprung ums Leben gekommen ist. James tritt trotz der Einwände seiner Mutter die Grundausbildung an, woraufhin diese ihm zum Stützpunkt nachreist. Dort wird gerade nach einer Rekrutin gesucht, die ihren Dienst nicht angetreten hat, was Brenda ausnutzt, um deren Stelle einzunehmen. Sie hofft, auf diese Weise James im Auge zu behalten und ihn vielleicht doch noch überzeugen zu können.
Weil jedoch Brendas Leistungen als Soldatin sehr schlecht sind, macht sie sich in der Ausbildungseinheit rasch unbeliebt. Der Ausbilder, Sergeant Burke, denkt sogar darüber nach, ihretwegen den ganzen Ausbildungszug in eine unwirtliche Gegend versetzen zu lassen. In der Zwischenzeit gelingt es Brenda, mit James in Kontakt zu kommen und mit ihm zu sprechen. Er hält jedoch an seinem Berufswunsch fest. Verzweifelt geht Brenda daraufhin mit James eine Wette ein: Sollte sie die Ausbildung schaffen, soll dieser den Dienst quittieren oder sich zumindest eine Verwendung ohne Sprungdienst zuweisen lassen. Derart motiviert, trainiert sie von da an intensiv, wobei sie von einer Kameradin, die früher Nonne gewesen ist, unterstützt wird.
Als sich ihre Leistungen erheblich verbessern, gewinnt auch der strenge Sergeant Burke allmählich ein positives Bild von ihr. Sie selbst findet sogar eine gewisse Freude an ihrem Militärdienst, was sie zu der Einsicht bringt, dass James seinen Berufswunsch doch in die Tat umsetzen soll. Daraufhin will sie ihre Ausbildung vorzeitig abbrechen und zieht Burke ins Vertrauen. Dieser bringt sie aber dazu, das Fallschirmtraining bis zum Ende durchzuziehen, um sich selbst etwas zu beweisen – er habe noch nie eine derart hart an sich arbeitende Soldatin gesehen. Daraufhin überwindet Brenda ihre Angst und absolviert zusammen mit James ihren ersten Fallschirmsprung aus einem Flugzeug.
Kritik
TV Spielfilm nannte die Komödie „Militärklamotte“ und beschrieb den Film als „total misslungen“.