Wladimir Jesipow

Wladimir Jesipow (russisch Владимир Есипов, wiss. Transliteration Vladimir Esipov; * 1974 in Leningrad) ist ein russischer Journalist und Buchautor. Er lebt in Berlin und arbeitet für die Deutsche Welle.

Leben

Jesipow studierte Journalistik an der Staatlichen Universität Sankt Petersburg und absolvierte anschließend die Henri-Nannen-Schule in Hamburg.[1] Er arbeitete viele Jahre als Journalist in Russland und war zuletzt Chefredakteur der russischen Lizenzausgabe des Magazins GEO.[2][3] Nachdem der deutsche Verlag aufgrund eines neuen russischen Gesetzes seine Aktivitäten in Russland einstellen musste[4], verließ Jesipow das Land.[5] Heute lebt er in Berlin und arbeitet für die Deutsche Welle. In deutschen und internationalen Medien tritt er regelmäßig als Experte zu politischen Entwicklungen in Russland auf.[6][7][8][9]

Werk

In seinem Buch Die russische Tragödie. Wie meine Heimat zum Feind der Freiheit wurde beschreibt Jesipow seine persönlichen Erfahrungen und Beobachtungen zu den politischen Veränderungen in Russland seit den 1990er Jahren.[10][11]

Veröffentlichungen

  • Wladimir Jesipow: Die russische Tragödie. Wie meine Heimat zum Feind der Freiheit wurde. Heyne, München 2024, ISBN 978-3-453-60683-8.[12]

Einzelnachweise

  1. Penguin Random House Foreign Rights: Vladimir Esipov – Die russische Tragödie, abgerufen am 26. Oktober 2025.
  2. Presseschau № 7. In: dekoder.org. 19. November 2015, abgerufen am 28. Oktober 2025.
  3. Bertelsmann: GEO Perspektive dedicated to Ukraine, abgerufen am 26. Oktober 2025.
  4. Axel Springer verkauft seine Aktivitäten in Russland. Abgerufen am 25. Oktober 2025 (deutsch).
  5. GEO.de: Russland – Wie mein Heimatland zum Feind der Freiheit wurde, abgerufen am 26. Oktober 2025.
  6. Hertie School: Marina Henke examines Ukraine’s counteroffensive as an expert guest on Deutsche Welle, abgerufen am 26. Oktober 2025.
  7. Domradio.de: Russischer Autor bezweifelt Zusammenbruch des Putin-Regimes, abgerufen am 26. Oktober 2025.
  8. WDR: Gast im ARD-Presseclub – Vladimir Esipov, abgerufen am 26. Oktober 2025.
  9. Vladimir Esipov: Russische Medien: Zu träumen aufgehört. In: Die Zeit. 6. Juni 2022, ISSN 0044-2070 (zeit.de [abgerufen am 25. Oktober 2025]).
  10. SRF: Mein Land ist zum Feind der Freiheit geworden, abgerufen am 26. Oktober 2025.
  11. Handelsblatt. Abgerufen am 25. Oktober 2025.
  12. "Die russische Tragödie" von Vladimir Esipov - Buch - 2024. Abgerufen am 25. Oktober 2025.