Willi Auerbach
Willi Auerbach (* 16. August 1902 in Gera; † 1979 in Nürnberg) war ein deutscher Schauspieler und Regisseur.
Leben und Wirken
Er stammte aus einer Kaufmannsfamilie und war der Sohn von Berthold Auerbach und dessen Ehefrau Maria geborene Schmidt. Nach dem Schulbesuch studierte er in Leipzig und hatte am Schauspielhaus Leipzig im Jahre 1921 seinen ersten Bühnenauftritt. Es spielte zunächst Komiker und Naturburschen auf den Bühnen in Gotha und Chemnitz und wechselte dann als Operettenbuffo nach Münster. Weitere Engagements erfolgten in Königsberg, Bremen, Hamburg, Hannover und Breslau.
1936 kehrte er nach Chemnitz zurück, um hier als Operetten-Oberregisseur und ab 1942 als Operettendirektor bis zur kriegsbedingten Schließung des Opernhauses Chemnitz zu arbeiten. Zu den Stücken, die er inszenierte, gehörte 1941 „Die Flucht ins Glück“ von Hermann Hermecke[1] und 1942 „Der Graf von Luxemburg“ von Franz Lehár. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde er 1947 Oberregisseur bei der Deutschen Volksbühne in Leipzig.
Repertoire (Auswahl)
„Armer Jonathan“ von Millöcker, „Eine Nacht in Venedig“ von Strauß, „Schöne Helena“ von Offenbach.
Literatur
- Wilhelm Kosch: Deutsches Theater-Lexikon, Band I: A – Hurka. Verlag Ferd. Kleinmayr, 1953, ISBN 978-3-907820-27-8
Einzelnachweise
- ↑ Hohenstein-Ernstthaler Tageblatt und Anzeiger vom 9. Oktober 1941, S. 3.