Wilhelm Schmid (Philosoph)

Wilhelm Schmid (* 26. April 1953 in Billenhausen) ist ein deutscher Philosoph und Sachbuchautor mit dem Schwerpunkt auf dem Gebiet der Lebenskunstphilosophie.

Leben und Wirken

Schmid ist der Sohn eines Landwirtsehepaars und hat fünf Geschwister.[1] Nach einer Lehre als Schriftsetzer und vier Jahren bei der Bundeswehr holte Schmid 1980 am Bayernkolleg Augsburg das Abitur nach. In Augsburg schloss er sich der 1969 gegründeten Künstlergruppe „Der Kreis“ an, deren Spiritus rector der Grafiker, Drucker und Schriftsteller Michael Tonfeld war. Von 1977 bis 1980 war Schmid Vorsitzender der Augsburger Jungdemokraten, der damaligen Jugendorganisation der FDP. 1980 begann er ein Studium der Philosophie und Geschichte an der Freien Universität Berlin, der Pariser Sorbonne und der Universität Tübingen, das er 1991 mit einer Doktorarbeit über Michel Foucault abschloss. In Berlin war er Mitbegründer des seither bestehenden philosophischen Gesprächskreises „Momo“.

Schmid übernahm Lehraufträge an der Universität Leipzig (1990–1991), der Technischen Universität Berlin (1991–1992), der Pädagogischen Hochschule Erfurt (1993–1999) und der Universität Jena (1999–2000). In Erfurt habilitierte er sich im Jahr 1997 mit seiner Arbeit „Grundlegung zu einer Philosophie der Lebenskunst“. 2004 erfolgte die Ernennung zum außerplanmäßigen Professor an der Universität Erfurt,[2] wo er bis zur Altersgrenze unterrichtete. Gastdozent (DAAD-Kurzzeitdozenturen) war er an der Universität Lettlands in Riga[2] und an der Staatlichen Universität Tiflis (Georgien).[2] Er hält international Vorträge[2] und war als Gast und Vortragender im Radio, zum Beispiel bei SRF,[3] SWR2,[4] BR[5] und Deutschlandfunk,[6] und mehrfach als Experte in der Talkshow Nachtcafé zu Gast.[7]

Von 1998 bis 2007 arbeitete er regelmäßig als „philosophischer Seelsorger“ am Spital Affoltern am Albis bei Zürich.[2] Er berichtet darüber in seinem Buch „Das Leben verstehen“ von 2016.[8] Den Begriff der „Seelsorge“ bezieht er auf den altgriechischen Ausdruck epimeleia tes psyches, mit dem Sokrates gemäß Platon seine Gespräche bezeichnete, die er auf dem Marktplatz von Athen führte. Sokrates sei der „Erfinder der Seelsorge“ gewesen, die Jahrhunderte später von den christlichen Kirchenvätern übernommen, aber auch abgewandelt worden sei. (Seite 161 ff.) Schmid bezeichnet die Gespräche, die er selbst mit vielen Menschen führte, als „Lebensgespräche“. Diese hätten ihm klar gemacht: „Lebenskunst ist nicht in erster Linie für das gelingende Leben da, sie wird vielmehr vor allem dann gebraucht, wenn das Gelingen ausbleibt und Lebensfragen aufbrechen.“ (Seite 9)

Schmid hat sich mehrfach zum Thema Rechtsextremismus geäußert. Im Jahre 2015 sagte er, dass vielen Menschen bis zum Aufkommen der AfD langweilig geworden sei, da alle für Menschlichkeit und für das Gute gewesen seien. Da die Grundstruktur des Lebens aber Polarität sei, plädiere er nicht für eine Entschärfung der Migrationsdebatte. Deren Verschärfung könne hilfreich sein, um Gegensätze sichtbar zu machen.[9] Über Pegida sagte er 2015: Diese Bewegung wolle „Zäune um ganz Deutschland bauen, damit ihr Glück nicht bedroht ist. Alles soll immer gleich, immer identisch bleiben. Doch was sich jetzt vollzieht, ist Veränderung. Gott sei Dank.“[10] 2024 sagte er, dass ihm der Aufstieg des Rechtspopulismus Sorgen bereite.[11] Der Erfolg der AfD ist laut Schmid auch eine Reaktion auf die Klimaproteste. Das Festkleben auf Straßen habe als „aggressiver Humanismus“ eine Gegenbewegung geweckt.[12]

Im Jahre 2025 bezog Schmid in mehreren Interviews Stellung zur AfD. Er berichtete von einer Veranstaltung, die überraschend anders als erwartet verlief. „Allerdings hatte ich mir nicht ausgesucht, vor der AfD aufzutreten. Ich bin da reingerutscht. Eine völlig unverdächtige Stiftung, die ich nicht in Zusammenhang mit der Partei brachte, hatte mich eingeladen. Erst als ich zu sprechen begann, bemerkte ich, dass mein Publikum vieles komplett anders sieht als ich.“[13] Würde er es wieder tun? „Ja, ich kann doch nicht behaupten, wir sollten den Zusammenhalt in der Gesellschaft stärken und gleichzeitig mit bestimmten Leuten das Gespräch verweigern.“[13] Sein Resumee: „Es war die schrecklichste Veranstaltung, die ich je erlebt habe. Ein Saal voller Menschen, die mich hasserfüllt anschauten. Ich habe es durchgestanden und gesagt, was ich sagen wollte. Auch bei diesen Menschen möchte ich darauf setzen, dass manche Gedanken in ihnen noch nachwirken.“[14] Es sei aber nicht gut für den Zusammenhalt der Gesellschaft, die AfD auszuschließen. Auch mit AfD-Mitgliedern ließen sich Gemeinsamkeiten finden.[13] Schmid lehnt es ab, AfD-Wählerinnen und -Wähler auszugrenzen. Er betont die Bedeutung von gesellschaftlichem Zusammenhalt, will mit ihnen ins Gespräch kommen, zuhören und verstehen, auch wenn er ihre Partei selbst nicht wählen würde.[12] Schmid rät, mit diesen Menschen weniger über politische Themen, sondern mehr über menschliche Gemeinsamkeiten zu sprechen.[15] „Politisch darf man eine Brandmauer errichten – menschlich muss man Brücken bauen.“[16]

Schmid beschreibt seine eigene politische Position als „grünkonservativlinksliberal“. Die philosophische Lebenskunst könne dazu beitragen, Faschismus zu verhindern: „Wer kein freundliches Verhältnis zur Vielfalt des Lebens, zu sich und Anderen zu entwickeln vermag, gerät in Versuchung, Andere, insbesondere ‚Fremde‘ für jede Misslichkeit verantwortlich zu machen.“[17] Autokratien hätten dauerhaft keine Chance. In seinem Buch „Die Suche nach Zusammenhalt“ von 2025[17] nennt er zehn Gründe dafür, wie etwa die Einschränkung der Freiheit der Wissenschaft, die bewirkt, dass die besten Köpfe abwandern und keine Innovationen mehr zustande kommen, die für die Entwicklung einer Gesellschaft wesentlich sind: „Nichts soll sich regen ohne den Willen der Mächtigen, aber es ist aussichtslos, das Leben und die Gesellschaft stillstellen zu wollen.“[17]

Schmid lebt in Berlin, ist verwitwet und hat vier Kinder.[18]

Zentrale Themen

Philosophie der Lebenskunst

Schmids Schwerpunkt ist die Philosophie der Lebenskunst.[19] In diesem Rahmen setzt er sich mit der menschlichen Suche nach Sinn und verschiedenen Themen wie Glück und Unglücklichsein, Liebe und Gelassenheit auseinander.[3][20][21] Die Lebenskunst wurzelt zwar in der antiken Ethik, an welche Schmid anknüpft. Er fragt jedoch ausdrücklich nach der Möglichkeit von Lebenskunst in der modernen Gesellschaft. Da es in der Moderne laut Schmid keine Vorgaben durch Traditionen mehr gibt, sollen die Menschen die passende Lebensform jeweils selbst wählen. Dazu schlägt er 55 Beispiele vor, unter anderem die exzessive Existenz, die erotische Existenz, die normale Existenz, die hedonistische Existenz, die spontane Existenz, die stoische Existenz, die chaotische Existenz, die katastrophische Existenz, die fatalistische Existenz und die delinquente Existenz.[22] Die Sorge um das eigene Selbst ist ein zentraler Begriff in Schmids Denken. Aber die Selbstverwirklichung bleibe unvollständig ohne „Beziehungsverwirklichung“. Schmid spricht in diesem Zusammenhang von einer Autonomie, die zur Ideologie geworden sei. Diese schade dem Individuum und der Gesellschaft.[23] In seinem Buch „Selbstfreundschaft“ von 2018[24] kritisiert Schmid den „Ichismus“, dem er seine Arbeit entgegensetzen will (Seite 118). Jeder Mensch sei „eine Mischung aus eigener Gestaltung und einem Gestaltetwerden durch Andere und Anderes“ (Seite 33).

Gesellschaft

Bereits im Buch „Philosophie der Lebenskunst“ von 1998 hatte Schmid auch eine „Politik der Lebenskunst“ und „Formen des gesellschaftlichen Umgangs“ (S. 271–278) im Blick. Aber erst 2025 widmete er sich im Buch „Die Suche nach Zusammenhalt“ explizit dem „schönen und schwierigen Leben in Gesellschaft“. Die Frage nach dem Zustandekommen von Gesellschaft beantwortet er mit „Geselligkeit“, um die sich die Mitglieder der Gesellschaft selbst bemühen können, im besten Fall aus Freude an der Geselligkeit, in jedem Fall aber aus Eigeninteresse: „Im Verbund mit Anderen ist das Leben besser zu bewältigen, insbesondere wenn es schwer wird.“ (S. 10) Er beruft sich dabei auf Alice Salomon, die Begründerin der „Sozialen Arbeit“, der es bei dieser Arbeit ausdrücklich um Lebenskunst ging (S. 26), sowie auf Joseph Beuys, den Künstler, der die Auffassung vertrat, jeder Mensch sei ein Künstler. Schmid macht darauf aufmerksam, dass Beuys selbst damit die „Sozialkunst“ meinte (dessen Begriff in einem Gespräch, wiedergegeben im Film Beuys, Regie Andres Veiel, 2017). Der Philosoph berichtet in seinem Buch von den Erfahrungen auf seiner „Reise durch die Gesellschaft“, die er über Jahre hinweg unternahm, um möglichst viele zu sehen, zu hören und zu verstehen, denn: „Viele klagen darüber, nicht gesehen zu werden, aber nicht viele bemühen sich darum, Andere zu sehen, ein krasses Missverhältnis.“ (S. 12, kursiv im Original).

Freundschaft

In einem kleinen Buch „Vom Glück der Freundschaft“ von 2014 spricht Schmid über die Art von Beziehung, die er für unverzichtbar hält: „Die Freunde, die Freundinnen können sich daran erfreuen, dass sie sich nahe sein und zahllose schöne Erfahrungen miteinander teilen können.“ (S. 13) Glück sei die gesamte Fülle des Lebens, die sie gemeinsam erfahren, die aber nicht nur aus den schönen Zeiten bestehe, sondern auch aus „den weniger schönen, in denen sie sich beistehen“ (S. 46) Der Philosoph will nicht nur das „Loblied“ der Freundschaft singen, sondern auch auf Probleme und ihre möglichen Lösungen aufmerksam machen: „Freundschaft erfordert nicht ständige Nähe, vor allem dann nicht, wenn sie lange währen soll: Gerade auf Distanz können die Freunde sich nahe sein.“ (S. 53) Freunde und Freundinnen seien besonders wertvoll, um Schwierigkeiten im Leben gemeinsam zu bewältigen. Aber den jeweils Anderen „immer aufs Neue mit den eigenen Schwierigkeiten zu befassen, muss den Eindruck in ihm wachrufen, als Schuttabladeplatz zu fungieren.“ (S. 62) Sollte die Freundschaft enden, müsse sie nicht wie die Liebe „mehr oder weniger dramatisch aufgekündigt werden“, sondern könne einfach „einschlafen“ und bei einem späteren Wiedersehen „umstandslos wiederbelebt und bruchlos fortgesetzt werden“ (S. 72).

Heimat

Schmid plädiert in seinem Buch „Heimat finden“ von 2021[25] für eine Erweiterung des Begriffs Heimat. Deshalb spricht er im Plural von „Heimaten“ (Seite 13). Das Wesentliche und Unverzichtbare daran sei die jeweilige „Hoffnung auf Vertrautheit und Geborgenheit“ (Seite 12). Das gilt beispielsweise für Beziehungen: „Im besten Fall ist es Liebe, die es ermöglicht, sich in den Augen und Armen eines Anderen geborgen zu fühlen, und sei es nur für einen Moment der Selbstvergessenheit.“ (Seite 50) Sofern Menschen aber keine Vertrautheit und Geborgenheit in der Wirklichkeit finden, „weichen sie in Möglichkeiten aus“ (Seite 433). Sie finden Heimat in der Utopie, „denn die Welt ist keineswegs nur das, was der Fall ist, wie der Philosoph Ludwig Wittgenstein meinte, sondern auch das, was der Fall sein könnte“ (Seite 432 f.).

Tod

Schmid vertritt die These, „dass das, was von einem Menschen bleibt, seine Energie ist“.[26] Er betont in seinem Buch Den Tod überleben von 2024, es sei unmöglich zu wissen, ob die Person über den Tod hinaus erhalten bleibe. So berichtet Schmid vom gehäuften Auftreten des 11:11-Phänomens: „Aber es geschehen so viele eigenartige Dinge seit dem Tod meiner Frau, dass ich auch die Fortexistenz der Person nicht ausschließen würde. (…) Ich schaue auf die Uhr. Es ist 17.17 Uhr. Sie starb um 19.19 Uhr. Monate später, als ich diese Textstelle hier überprüfe, ist es erneut 17.17 Uhr. Fast jeden Tag leuchten mir solche Doppelungen auf der Uhr entgegen, wenn ich an sie denke. Ich sehe darin ‚Botschaften‘ von ihr.“[27] Auf einer Reise, die er ein Jahr nach dem Tod seiner Frau unternahm und die ursprünglich für beide geplant war, ereignete sich ein weiteres Phänomen. Am Flughafen schlug der Metalldetektor an, obwohl sich keine metallenen Gegenstände mehr am Körper befanden. Schmid dachte sich in diesem Moment: „Ich bin mit der Energie von zwei Menschen hier durchgegangen.“[26] Schmid berichtet von Nahtod-Erfahrungen, die er in seiner Jugendzeit gemacht habe. Er habe dann über seinem Körper geschwebt und alles von oben betrachten können. Die Rückkehr in das normale Leben beschreibt er als unangenehm: "Es war schwierig, geradezu widerwärtig, sich wieder ins normale Leben einzuschleusen. Es fühlte sich an, als müsste der Körper in einen engen Tunnel einfahren."[28]

Pläne des Silicon Valley, den Tod abzuschaffen, lehnt Schmid ab: „Wenn man es schaffen sollte, unsterblich zu werden, stirbt man vorher vielleicht an Langeweile.“[26] Als Begründung für seine Sichtweise auf den Tod nennt Schmid in seinem Buch Den Tod überleben (2024)[27] den Energieerhaltungssatz der Physik. Es sei durch EEG und EKG messbare physikalische Energie, die das Leben solange trage, bis nichts mehr messbar sei.[27] Nicht der menschliche Körper, aber seine Energie bleibe gemäß dem Energieerhaltungssatz über das Leben hinaus erhalten. Endgültige Wahrheiten könne es in Bezug auf den Tod nicht geben. Als Philosoph gebe er der Nüchternheit wissenschaftlicher Erklärungen den Vorzug, sei sich aber auch ihrer Begrenztheit bewusst. Menschen wüssten nicht, was sie alles nicht wissen.[27] Nach dem Tod eines nahestehenden Menschen durchliefen Angehörige erfahrungsgemäß mehrere Phasen: Die Verzweiflung, das Hadern, die Gespräche mit Anderen, die Magie sonderbarer Erfahrungen, die Dankbarkeit für das gemeinsame Leben, die Diesseitigkeit, die mit dem Alltag zurückkehrt und die Heiterkeit, die sich wieder einstelle.[27]

Kritik und Würdigung

Stephan Thiele beschäftigt sich in seiner Dissertation mit der Philosophie von Wilhelm Schmid. Er kommt zu dem Schluss: „Sobald es ernst wird, verkümmert sein Schreiben zu harmonieseliger Zeitgeist-Poesie, garniert mit Namen antiker und anderer Philosophen... Schmid weiß nicht, was er will, ihm fehlt jede Position... Im Kern von Schmids Lebenskunst-Lehre herrscht aber die Leere eines freien Willens, der nichts von sich weiß, ein Vakuum, das bar jeder Vertikalität bleibt und den Ratsuchenden immer wieder auf sich selbst zurückwirft.“[29]

Helmut Mauró kritisiert in einer Rezension zu Schmids Buch Schaukeln dessen „solipsistisches Weltbild“. Dieses führe in eine Welt unglücklicher Egomanen, da in Schmids Philosophie alles auf sich selbst und den eigenen Zustand bezogen werde.[30]

In einer Rezension von Burkhard Müller zu seinem Buch Heimat finden in der SZ wird Schmid als ein „letztlich allzu bequemer Denker, der immer wieder auch vor Klischees und Banalitäten nicht zurückschreckt“ bezeichnet. Der „misslungene Heimat-Führer“ sei selbstzufrieden und Schmid stelle darin immer sein eigenes Behagen ins Zentrum.[31]

Thomas Groß beurteilt Heimat finden folgend: „Heimat ist hier keine nostalgische Idee, kein Instrument politischer Abschottung. (…) In teils glänzend formulierten Essays handelt Schmid Möglichkeiten ab, durch die sich heute Heimatgefühle ergeben können. Aufgerufen werden innige Beziehungen zu anderen, zur Natur, zu Kunst und Kultur, zum ländlichen wie städtischen Leben; dazu kommen noch das Reisen, die eigene Fantasie, ‚Utopie und Transzendenz‘, wobei letzteres auch politisch-ideologische und religiöse Identitäten umfasst. Vor- und Nachteile dieser Analyse liegen auf der Hand: Einerseits wird sich jeder darin wiederfinden, weil die Punkte je anders gewichtet werden können. Andererseits lässt sich einwenden, dass selbst die Summe der Charakteristika nicht ausschließen dürfte, sich zuweilen heimatlos und verloren in der Gegenwart zu fühlen.“[32]

Eine „Erweiterung des Heimatbegriffs“ habe der Berliner Philosoph Wilhelm Schmid in seinem Buch „Heimat finden“ vorgeschlagen, urteilte Harry Nutt in der Frankfurter Rundschau – eines Heimatbegriffs, „der sich nicht länger auf Herkunft und Vergangenheit bezieht, sondern eher als Basislager für den Aufbruch in die Zukunft aufgefasst werden sollte.“[33]

Franz Sz. Horváth äußert sich kritisch zu dem Buch Heimat finden. Er bemängelt die Beliebigkeit des dort entwickelten Heimatbegriffs. Das Buch lasse das „Bild von austauschbaren Beliebigkeitsheimaten moderner Individuen“ entstehen. Gemeinschaft und Gesellschaft kämen in dem Buch viel zu kurz.[34]

Steffen Graefe lobt in einer Besprechung das Buch Philosophie der Lebenskunst: Eine Grundlegung. Endlich beschäftige sich ein Philosoph auch mit alltäglichen Phänomenen. Das Buch sei allgemeinverständlich geschrieben und bringe die vergessene antike Lebenskunst fundiert in Erinnerung. Graefe bemängelt allerdings, dass Schmid den Beitrag der Psychotherapien zur Lebenskunst ignoriere, das sei „ungerecht und arrogant“.[35]

Thomas Groß empfiehlt in der FAZ das Buch Gelassenheit insbesondere Lesern ab 60. Schmid beschäftige sich darin mit grundsätzlichen Fragen und beantworte kompetent die Frage, wie sich Gelassenheit an der Schwelle zum Alter erreichen lasse.[36]

Stefanie Leibetseder widmet sich in einer Rezension dem Buch Den Tod überleben. Vom Umgang mit dem Unfassbaren. Schmid nehme darin den Tod seiner Frau zum Anlass, um sich zu fragen, ob neben der Erinnerung etwas Physisches von einem verstorbenen Menschen bleibe. Neben persönlichen Erfahrungen ziehe er dazu auch Erkenntnisse der Naturwissenschaften heran. So diene Schmid der Energieerhaltungssatz als Beleg dafür, dass die Energie des Verstorbenen nicht verloren gehen könne. Leibetseder zweifelt allerdings am Sinn sowie der wissenschaftlichen Haltbarkeit dieses Gedankens. Trotzdem könne das Buch Trauernden Halt vermitteln.[37]

„Mit Feingefühl und Tiefsinn“ denke Wilhelm Schmid über das nach, was nach dem Leben komme, attestierte Der Spiegel in seinem Kulturmagazin dem Buch "Den Tod überleben".[38]

Lilia Steinmetz meint im Bericht zu einer Lesung aus diesem Buch: „Schmids Überlegungen mischen sich mit eigenen Erfahrungen und biologischem Wissen und finden stets zurück in eine selbstkritische Reflexionsschleife.“[39]

Der Kulturredakteur Tobias Becker beschreibt im Spiegel Schmids Auseinandersetzung mit dem Tod so: „Schmid wandelt nicht nur entlang an der Grenze von Leben und Tod, sondern manches Mal auch an der zwischen Wissenschaft und Esoterik. Der Philosoph erlaubt sich Irrationalitäten. Vielleicht weil es noch irrationaler wäre, im Angesicht des Todes immer rational bleiben zu wollen. [...] Schmid hat nicht nur die Gabe, große Bedeutung in kleine Sätze zu stecken. Schmid hat auch Witz.“[40]

Ehrungen

Veröffentlichungen (Auswahl)

  • Die Geburt der Philosophie im Garten der Lüste. Michel Foucaults Archäologie des platonischen Eros. Athenäum, Frankfurt am Main 1987, ISBN 3-610-09200-9. Neuauflage: Suhrkamp, Frankfurt am Main 2000, ISBN 3-518-39715-X.
  • Wege zu Edgar Degas. Herausgegeben von W.S., Matthes & Seitz, München 1988, ISBN 3-88221-236-5.
  • Auf der Suche nach einer neuen Lebenskunst. Die Frage nach dem Grund und die Neubegründung der Ethik bei Foucault. Suhrkamp, Frankfurt am Main 1991, ISBN 3-518-58082-5. Neuauflage: Suhrkamp, Frankfurt am Main 2000, ISBN 3-518-29087-8.
  • Denken und Existenz bei Michel Foucault. Herausgegeben von W.S., Edition Suhrkamp, Frankfurt am Main 1991, ISBN 3-518-11657-6.
  • Nach der Postmoderne. Herausgegeben von Andreas Steffens, Christine Pries und W.S., Bollmann, Düsseldorf 1992, ISBN 3-927901-21-0.
  • Was geht uns Deutschland an? Ein Essay. Edition Suhrkamp, Frankfurt am Main 1993, ISBN 3-518-11882-X.
  • Philosophie der Lebenskunst. Eine Grundlegung. Suhrkamp-TB Wissenschaft 1385, Frankfurt am Main 1998, ISBN 3-518-28985-3.
  • Schönes Leben? Einführung in die Lebenskunst. Suhrkamp, Frankfurt am Main 2000, ISBN 3-518-41207-8. Neuauflage: Suhrkamp Taschenbuch, Frankfurt am Main 2005, ISBN 978-3-518-45664-4. Neuausgabe 2017, ISBN 978-3-518-46796-1.
  • mit Volker Caysa: Reinhold Messners Philosophie. Sinn machen in einer Welt ohne Sinn. Edition Suhrkamp, Band 2242, Frankfurt am Main 2002. 3. Auflage 2005, ISBN 978-3-518-12242-6.
  • Mit sich selbst befreundet sein. Von der Lebenskunst im Umgang mit sich selbst. In: Bibliothek der Lebenskunst. Suhrkamp, Frankfurt am Main 2004, ISBN 978-3-518-41656-3. Neuauflage: Suhrkamp Taschenbuch, Frankfurt am Main 2007, ISBN 978-3-518-45882-2.
  • Leben und Lebenskunst am Beginn des 21. Jahrhunderts. Fink, Paderborn, München 2005, ISBN 978-3-7705-3955-0.
  • Die Kunst der Balance. 100 Facetten der Lebenskunst. Insel-Taschenbuch 3120, Frankfurt am Main, Leipzig 2005, ISBN 978-3-458-34820-7.
  • Die Fülle des Lebens. 100 Fragmente des Glücks. Insel-Taschenbuch 3199, Frankfurt am Main, Leipzig 2006, ISBN 978-3-458-34899-3.
  • Glück. Alles, was Sie darüber wissen müssen, und warum es nicht das Wichtigste im Leben ist. Insel, Frankfurt am Main, Leipzig 2007, ISBN 3-458-17373-0.
  • Ökologische Lebenskunst. Was jeder Einzelne für das Leben auf dem Planeten tun kann. Suhrkamp, Frankfurt am Main 2008, ISBN 978-3-518-46034-4.
  • Die Liebe neu erfinden. Von der Lebenskunst im Umgang mit Anderen. Suhrkamp, Berlin 2010, ISBN 978-3-518-42203-8.
  • Liebe. Warum sie so schwierig ist und wie sie dennoch gelingt. Insel, Berlin 2011, ISBN 978-3-458-17520-9.
  • Unglücklich sein. Eine Ermutigung. Insel, Frankfurt am Main, Leipzig 2012, ISBN 978-3-458-17559-9.
  • Dem Leben Sinn geben. Von der Lebenskunst im Umgang mit Anderen und der Welt. Suhrkamp, Berlin 2013, ISBN 978-3-518-42373-8. Neuauflage: Suhrkamp Taschenbuch, Berlin 2014, ISBN 978-3-518-46570-7.[43]
  • Gelassenheit. Was wir gewinnen, wenn wir älter werden. Insel, Berlin 2014, ISBN 978-3-458-17600-8.
  • Vom Glück der Freundschaft. Insel, Berlin 2014, ISBN 978-3-458-20505-0
  • Sexout. Und die Kunst, neu anzufangen. Insel, Berlin 2015, ISBN 978-3-458-17646-6.
  • Vom Nutzen der Feindschaft. Insel, Berlin 2015, ISBN 978-3-458-20509-8 (IB 2509).
  • Das Leben verstehen: Von den Erfahrungen eines philosophischen Seelsorgers. Suhrkamp Verlag, Berlin 2016, ISBN 978-3-518-42569-5.
  • Von den Freuden der Eltern und Großeltern. Insel, Berlin 2016, ISBN 978-3-458-20513-5 (IB 2513).
  • Vom Schenken und Beschenktwerden. Insel, Berlin 2017, ISBN 978-3-458-20517-3.
  • Selbstfreundschaft: wie das Leben leichter wird (= Suhrkamp-E-Books Philosophie). Insel Verlag, Berlin 2018, ISBN 978-3-458-17750-0.
  • Von der Kraft der Berührung. Insel, Berlin 2019, ISBN 978-3-458-20522-7.
  • Heimat finden. Vom Leben in einer ungewissen Welt (= suhrkamp taschenbuch. Nr. 5244). Suhrkamp, Berlin 2022, ISBN 978-3-518-47244-6.
  • Den Tod überleben. Vom Umgang mit dem Unfassbaren. Insel Verlag, Berlin 2024, ISBN 978-3-458-64423-1.
  • Die Suche nach Zusammenhalt. Ich und Wir: Vom schönen und schwierigen Leben in Gesellschaft. Suhrkamp Verlag, Berlin 2025, ISBN 978-3-518-43236-5.

Literatur

  • Volker Caysa: Aktuelle deutschsprachige Konzeptionen einer Philosophie der Lebenskunst. In: Information Philosophie, Claudia Moser, Lörrach Dezember 2000.
  • Christoph Hübenthal: Eudaimonismus, Das Lebenskunstmodell. In: Marcus Düwell u. a. (Hrsg.): Handbuch Ethik, Metzler, Stuttgart 2002, S. 90–92, ISBN 3-476-01749-4.
  • Elke Schmitter: Den Schmerz ausloten. In: Der Spiegel, 17/2004, S. 177–179.
  • Wolfgang Kersting, Claus Langbehn (Hrsg.): Kritik der Lebenskunst. Suhrkamp-TB Wissenschaft 1815, Frankfurt am Main 2007, ISBN 978-3-518-29415-4.
  • Ferdinand Fellmann: Philosophie der Lebenskunst zur Einführung. Junius, Hamburg 2009.
  • Michael Höffner: Die „Philosophie der Lebenskunst“ und das Dilemma der Freiheit, in: ders., Berufung im Spannungsfeld von Freiheit und Notwendigkeit (Studien zur systematischen und spirituellen Theologie Bd. 47). Würzburg 2009. S. 95ff.
  • Peter Lückemeier: Die innige Liebe zu jedem einzelnen Wort. Ein Besuch bei Wilhelm Schmid. In: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung vom 30. August 2015, S. 11.
  • Julia Witt: Claiming the right to be unhappy – Der Glücksbegriff bei Wilhelm Schmid und Aldous Huxley. In: Zeitschrift für Didaktik der Philosophie und Ethik, Jg. 38 (2016), Heft 1, S. 51–62.
  • Gerhard Ernst (Hrsg.): Philosophie als Lebenskunst. Antike Vorbilder, moderne Perspektiven, Suhrkamp TB Wissenschaft 2195, Berlin 2017, ISBN 978-3-518-29795-7.

Einzelnachweise

  1. SZ, 12./13. Juli 2014, S. 10.
  2. a b c d e Wilhelm Schmid - Suhrkamp Insel Autoren Autorendetail. Abgerufen am 17. Dezember 2019.
  3. a b «Persönlich» aus Basel. Schweizer Radio und Fernsehen SRF, 21. November 2010, archiviert vom Original am 1. Dezember 2017; abgerufen am 17. Dezember 2019 (Schweizer Hochdeutsch).
  4. SWR2 Wissen - Aula: Arbeit an sich und der Welt | Wissen | SWR2. 8. November 2006, abgerufen am 17. Dezember 2019.
  5. 29.10.2014: Philosophie der Lebenskunst | Manuskripte | Bayern 2 | Radio | BR.de. 3. Dezember 2014, archiviert vom Original; abgerufen am 17. Dezember 2019.
  6. Philosoph Wilhelm Schmid - „Glück ist nur ein Wort“. Abgerufen am 17. Dezember 2019.
  7. Filmografie Prof. Dr. Wilhelm Schmid – fernsehserien.de. Abgerufen am 8. November 2020.
  8. Wilhelm Schmid: Das Leben verstehen: Von den Erfahrungen eines philosophischen Seelsorgers. Suhrkamp Verlag, Berlin 2016, ISBN 978-3-518-42569-5.
  9. HCS Content GmbH: Kunst und Kultur: Philosoph Schmid: Streit um Migration darf gerne scharf sein - Frankenpost. Abgerufen am 15. September 2025.
  10. Iris Radisch: Wilhelm Schmid: "Ich hasse das Thema Glück mittlerweile". In: Die Zeit. 23. Dezember 2015, ISSN 0044-2070 (zeit.de [abgerufen am 8. Oktober 2025]).
  11. Tobias Becker: (S+) Wilhelm Schmid über die Freude in ernsten Zeiten: »Ich will kein Wutgreis sein«. In: Der Spiegel. 31. Dezember 2023, ISSN 2195-1349 (spiegel.de [abgerufen am 8. Oktober 2025]).
  12. a b Interview über Kitt und Spaltung: «Die Schweiz ist ohne Apéro gar nicht denkbar». 14. März 2025, abgerufen am 15. März 2025.
  13. a b c Philosoph Wilhelm Schmid: «Irgendeine Gemeinsamkeit findet man immer». In: Zeitlupe. Abgerufen am 23. Juni 2025 (Schweizer Hochdeutsch).
  14. Vom schönen und schwierigen Leben in Gesellschaft. 18. April 2025, abgerufen am 6. Oktober 2025.
  15. PZ-Forumsreferent und Philosoph Wilhelm Schmid zu Gesprächsthemen mit Rechten: „Na, die müssen ja auch aufs Klo gehen“ - Politik - Pforzheimer-Zeitung. 26. Oktober 2025, abgerufen am 28. Oktober 2025.
  16. Pforzheimer Zeitung Nr. 257 vom 7. November 2025, S. 3
  17. a b c Wilhelm Schmid: Die Suche nach Zusammenhalt: Ich und Wir: vom schönen und schwierigen Leben in Gesellschaft. Erste Auflage, Originalausgabe. Suhrkamp Verlag, Berlin 2025, ISBN 978-3-518-43236-5, S. 125/293.
  18. Schmid im Interview: Ein neues Liebeskonzept, welt.de, Artikel vom 9. Januar 2011.
  19. Wilhelm Schmid: Philosophie der Lebenskunst. Eine Grundlegung. 15. Auflage. Suhrkamp, Frankfurt am Main 2020, ISBN 978-3-518-28985-3.
  20. Magdalena Hangarter: Pfullendorf: Was bedeutet eigentlich Glück? Philosoph Wilhelm Schmid spricht in der Christuskirche über Sinn, Zufall und Melancholie. 27. Juni 2019, abgerufen am 17. Dezember 2019.
  21. Mathias Schreiber, Susanne Weingarten: SPIEGEL-GESPRÄCH: „Der Tod macht das Leben klarer“. In: Spiegel Online. Band 52, 20. Dezember 2008 (spiegel.de [abgerufen am 17. Dezember 2019]).
  22. Wilhelm Schmid: Philosophie der Lebenskunst. Eine Grundlegung. 1. Auflage. Suhrkamp, Frankfurt am Main 1998, ISBN 3-518-06749-4, S. 124 ff.
  23. Wilhelm Schmid: Die Suche nach Zusammenhalt: Ich und Wir: vom schönen und schwierigen Leben in Gesellschaft. 1. Auflage. Suhrkamp Verlag, Berlin 2025, ISBN 978-3-518-43236-5, S. 10.
  24. Wilhelm Schmid: Selbstfreundschaft: wie das Leben leichter wird (= Suhrkamp-E-Books Philosophie). Insel Verlag, Berlin 2018, ISBN 978-3-458-17750-0.
  25. Wilhelm Schmid: Heimat finden: vom Leben in einer ungewissen Welt (= suhrkamp taschenbuch. Nr. 5244). Suhrkamp, Berlin 2022, ISBN 978-3-518-47244-6.
  26. a b c „Ich glaube, was vom Menschen bleibt, ist Energie“. In: Hospizdienst Schwäbisch Hall. 24. Juni 2024, abgerufen am 23. Juni 2025.
  27. a b c d e Wilhelm Schmid: Den Tod überleben: vom Umgang mit dem Unfassbaren. Originalausgabe Auflage. Insel Verlag, Berlin 2024, ISBN 978-3-458-64423-1, S. 21.
  28. Wilhelm Schmid: Den Tod überleben. Ist weltlich zu verstehen, was religiös geglaubt wird? In: ndr.de. Norddeutscher Rundfunk, 28. Januar 2024, abgerufen am 22. Dezember 2025.
  29. Stephan Thiele: 1 Sein Leben ändern – aber wie? Lebenskunst nach Rupert Lay, Hermann Schmitz und Wilhelm Schmid. In: https://opus.hbk-bs.de/home. Hochschule für bildende Künste Braunschweig, Mai 2013, S. 159, 178, abgerufen am 10. November 2025 (deutsch).
  30. Wilhelm Schmid: Schaukeln. Die kleine Kunst der Lebensfreude - Perlentaucher. Abgerufen am 14. August 2023.
  31. Burkhard Müller: Rezension von Wilhlem Schmids Buch „Heimat finden“. 27. April 2021, abgerufen am 18. August 2025.
  32. Dr Thomas Groß: Heimat bleibt eine erstrebenswerte Größe. 12. Juni 2021, abgerufen am 2. November 2025.
  33. Frankfurter Rundschau, gedruckte Ausgabe vom 8. Dezember 2021
  34. Franz Sz Horváth: Überall ist nirgends - Wilhelm Schmid eröffnet in „Heimat finden“ ein Heimatpanoptikum. In: literaturkritik.de. Abgerufen am 20. Oktober 2025.
  35. deutschlandfunk.de: Philosophie der Lebenskunst. 3. Februar 1999, abgerufen am 21. August 2025.
  36. Wilhelm Schmid: Gelassenheit. Was wir gewinnen, wenn wir älter werden. (perlentaucher.de [abgerufen am 28. August 2025]).
  37. Stefanie Leibetseder: Trauer ist Liebe - Wilhelm Schmid will uns einen Weg vom Einen zum Anderen weisen. In: literaturkritik.de. Abgerufen am 4. Oktober 2025.
  38. Vierteljährlich erscheinendes Kulturmagazin "BESTSELLER" des SPIEGEL, Ausgabe Nr. 1, erschienen am 27.03.2024, Seite 18
  39. Tübingen · Lesung: Wilhelm Schmid: Wenn der Tod nicht das Ende ist. Abgerufen am 27. November 2025.
  40. Tobias Becker: (S+) Wilhelm Schmid über Leben nach dem Tod: »Meine Frau kann unmöglich eine Motte sein«. In: Der Spiegel. 8. März 2024, ISSN 2195-1349 (spiegel.de [abgerufen am 14. November 2025]).
  41. Bad Hindelang im Zeichen der Philosophie: Prof.Wilhelm Schmid erhält den „Meckatzer-Philosophie-Preis“. 20. November 2011, archiviert vom Original; abgerufen am 17. Dezember 2019.
  42. Wilhelm Schmid erhält den Preis der Dr. Margrit Egnér-Stiftung 2013, suhrkamp.de, Meldung vom 14. November 2013.
  43. Wer ruhig ist, wird hier noch ruhiger in FAZ vom 15. Mai 2013, Seite 26