Wilhelm Mießner
Wilhelm Otto Mießner (* 1846 oder 1847 in Grabow, Kreis Sternberg, Provinz Brandenburg; † 2. September 1921 in Waldenburg, Kreis Waldenburg, Provinz Niederschlesien) war ein deutscher Verwaltungsbeamter. Er war von 1883 bis 1912 Erster Bürgermeister von Waldenburg.
Leben
Wilhelm Otto Mießner wurde 1846 oder 1847 in Grabow geboren.[1][2]
Er war bis 1878 Gerichtsassessor und wurde dann zum Richter am Kreisgericht Belgard ernannt.[2] Nach dessen Abschaffung war er bis 1881 Richter am Amtsgericht Belgard.[3]
Von 1881 bis 1883 war Mießner Zweiter Bürgermeister von Liegnitz. Er wurde am 12. Juli 1883 zum Ersten Bürgermeister von Waldenburg gewählt und trat sein Amt am 1. Oktober 1883 an. Er war langjähriges Mitglied des Kreistags und des Kreisausschusses im Kreis Waldenburg und des Provinziallandtags der Provinz Schlesien. Zum 1. Oktober 1912 trat er in den Ruhestand und wurde zu diesem Anlass zum Ehrenbürger der Stadt ernannt.[3][4][5]
Ihm wurde der Titel Geheimer Regierungsrat verliehen.[5]
Nach langer Krankheit starb Mießner am 2. September 1921 in Waldenburg.[5][1]
Er war verheiratet mit Marie Noack.[1]
Einzelnachweise
- ↑ a b c Standesamt Waldenburg, Sterberegister 1921, Nr. 663. https://www.szukajwarchiwach.gov.pl/de/skan/-/skan/f755811d97c1a295ba384a693319c3875bdb7f19d171f7c7f296906cd8c12eb6
- ↑ a b Personal-Chronik der öffentlichen Behörden. In: Amts-Blatt der Königlichen Regierung zu Cöslin. 1878, S. 68 (google.de [abgerufen am 6. Januar 2026]).
- ↑ a b Personal-Chronik öffentlicher Behörden. In: Amts-Blatt der Königlichen Regierung zu Liegnitz. 1881, S. 39 (google.de).
- ↑ Aus dem Kreise. In: Schlesicher Gebirgs-Kurier. Nr. 57, 13. Juli 1883 (wroc.pl).
- ↑ a b c Geheimer Regierungsrat Wilhelm Mießner †. In: Neues Tageblatt. Nr. 207, 5. September 1921 (wroc.pl).