Wilhelm Koschinski

Wilhelm „Willi“ Koschinski (* 10. August 1922; † unbekannt) war ein deutscher Fußballspieler.

Sportlicher Werdegang

Koschinski spielte nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs für die Sportfreunde Katernberg, mit denen er sich im Sommer 1947 für die neu geschaffene Oberliga West als damals höchster Spielklasse qualifizierte. In der Spielzeit 1947/48 gelang dort hinter Borussia Dortmund die Vizemeisterschaft, in der anschließenden britischen Zonenmeisterschaft kam bereits zum Auftakt gegen die damals nur als TSV Braunschweig antretende Mannschaft von Eintracht Braunschweig im Viertelfinale das Aus. Am Ende der folgenden Saison stieg er mit dem Klub in die Zweitklassigkeit ab.

Ab 1950 lief Koschinski für den 1. SC Göttingen 05 in der Oberliga Nord auf.[1] Dort war der Mittelläufer in den folgenden Jahren unumstrittener Stammspieler als sich der Klub in der Spielklasse etablierte, in der Spielzeit 1952/53 gelang mit dem fünften Tabellenplatz die beste Platzierung im Endklassement. Am Ende der Spielzeit 1957/58 stieg er mit dem Klub nach 211 Spielen − und damit als Rekordspieler des niedersächsischen Klubs − in der höchsten Spielklasse im Norden, in denen er sieben Tore erzielt hatte, auch hier in die Zweitklassigkeit ab. Inwiefern er seine Karriere in der Amateuroberliga Niedersachsen anschließend fortsetzte, geht aus der Datenlage nicht hervor.

Einzelnachweise

  1. 1. SC Göttingen 05 weltfussball.de