Wilhelm Henkel (Politiker)

Wilhelm Henkel (* 13. April 1819 in Beiseförth, Amt Spangenberg; † 5. Januar 1876 in Reptich, Kreis Fritzlar) war ein deutscher Gutsbesitzer und Mitglied der kurhessischen Ständeversammlung.

Leben

Wilhelm Henkel war Pächter der Wickershöfe in der Gemarkung Reptich, die Heinrich von Löwenstein Mitte des 14. Jahrhunderts in der Wüstung Wickersdorf errichtete. Sie sind heute noch im Besitz der Familie Löwenstein.

1858 erhielt er ein Mandat für die kurhessische Ständeversammlung, gewählt aus der Reihe der größeren Grundbesitzer. Das Parlament wurde nach den Unruhen im Jahre 1830 zum Zweck der Beratung und Verabschiedung einer Verfassung gebildet und hatte bis 1866 Bestand, als das Land Hessen von Preußen annektiert wurde. Henkel blieb bis 1862 Abgeordneter.

Literatur

  • Ewald Grothe (Hrsg.): Die Abgeordneten der kurhessischen Ständeversammlungen 1830–1866. (=Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Hessen. Bd. 48, 13 = Politische und parlamentarische Geschichte des Landes Hessen. Bd. 43). Historische Kommission für Hessen, Marburg 2016, ISBN 978-3-942225-33-5, Nr. KSV-174
  • Jochen Lengemann: MdL Hessen. 1808–1996. Biographischer Index (= Politische und parlamentarische Geschichte des Landes Hessen. Bd. 14 = Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Hessen. Bd. 48, 7). Elwert, Marburg 1996, ISBN 3-7708-1071-6, S. 175.
  • Philipp Losch: Die Abgeordneten der kurhessischen Ständeversammlung 1830–1866. Elwert, Marburg 1909, S. 27.