Wild Wonderful Purgatory
| Wild Wonderful Purgatory | ||||
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| Studioalbum von Karma to Burn | ||||
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Veröffent- |
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| Label(s) | Spitfire Records/Roadrunner Records | |||
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Titel (Anzahl) |
12 | |||
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51:04 | ||||
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Besetzung |
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Wild Wonderful Purgatory ist das zweite Studioalbum der amerikanischen Stoner-Rock-Band Karma to Burn. Es handelt sich um das erste rein instrumentale Album der Band als Powertrio und erschien im Mai 1999 in den USA bei Spitfire Records und in Europa über Roadrunner Records.
Entstehung
Noch auf dem vorangegangenen selbstbetitelten Debütalbum war auf Drängen der Plattenfirma Roadrunner Records mit Jason Jarosz ein Sänger zu hören. Allerdings war die Band mit dieser Entscheidung unzufrieden[1] und trennte sich kurz nach Erscheinen des Debüts wieder von ihm. Nach Meinung der Musiker sollte die Musik für sich sprechen und nicht „von einem schreienden Idioten kaputt [gemacht werden]“.[1] Dadurch kam es zum Bruch mit Roadrunner Records und die Band absolvierte die Europa-Tournee zum Album auf eigene Kosten.[2] So trat Karma to Burn u. a. beim Dynamo Open Air 1997 ohne Sänger als reines Instrumental-Trio auf.[3]
Das Album wurde zunächst in Eigenregie von der Band innerhalb von fünf Tagen aufgenommen, danach bot Roadrunner Records Karma to Burn überraschend einen neuen Plattenvertrag an.[2] Die einzelnen Lieder tragen keine Titel, sondern sind in der Reihenfolge ihrer Entstehung durchnummeriert. Zusätzlich wurden Stücke des Debütalbums als reine Instrumentalversionen neu eingespielt: Appalachian Woman als 3, Mt. Penetrator als 7 und Eight als 8.[3] Das Album wurde im Frühjahr 1999 in den USA von Spitfire Records und in Europa von Roadrunner Records veröffentlicht. Alle Lieder sind gemeinschaftliche Kompositionen aller Bandmitglieder.
Rezeption
Das Album wurde insgesamt positiv aufgenommen. Das Rock Hard lobt die „geballte Portion Groove, Power und Lebenslust“, die mit Elementen des Blues, Rock ’n’ Roll und Psychedelic Rock verbunden sei, und vergab 8 von 10 Punkten.[3] Das Magazin laut.de bemerkt die trotz fehlenden Gesangs „unverminderte Härte“ der Musik, die „mitunter ganz neue Hörerlebnisse“ vermittele. Nach Meinung des Ox Fanzines sei das Album mit seinem „schwere[n], polternde[n], an 70er Hardrock orientierte[n] Sound“ kein reiner Stoner Rock, es bietet „kleine, subtile Melodie-Einschübe“ und würde erst bei entsprechender Lautstärke seinen Reiz entfalten.[4]
Titelliste
- 20 (3:31)
- 28 (4:22)
- 30 (3:26)
- 31 (5:24)
- 29 (3:03)
- 32 (5:01)
- 25 (4:40)
- 26 (4:13)
- 1 (4:05)
- 3 (3:58)
- 7 (4:40)
- 8 (4:46)
Weblinks
Belege
- ↑ a b KARMA TO BURN: Zweiundzwanzig! Aber hurtig! In: Rock Hard. Nr. 176, Januar 2002.
- ↑ a b Dietmar Stork: Interview mit Karma to Burn. In: TRUST Fanzine #76. 8. Mai 1999, abgerufen am 11. Dezember 2025.
- ↑ a b c Wolf-Rüdiger Mühlmann: Review: Wild, Wonderful Purgatory. In: Rock Hard. Nr. 145, Juni 1999.
- ↑ Thomas Kerpen: Review: KARMA TO BURN – Wild, Wonderful Purgatory. In: Ox Fanzine #35. 1999, abgerufen am 11. Dezember 2025.