Who Stole the I Walkman?
| Who Stole the I Walkman? | ||||
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| Studioalbum von Isotope 217 | ||||
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Veröffent- |
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| Label(s) | Thrill Jockey | |||
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Format(e) |
CD, Download | |||
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Titel (Anzahl) |
11 | |||
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41:54 | ||||
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Besetzung |
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Studio(s) |
Soma Studio, Electrical Audio, Classics, Empty Bottle, Hothouse, Chicago | |||
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Who Stole the I Walkman? ist das dritte und letzte Musikalbum der Formation Isotope 217. Die teils live, teils in Studios im Soma Studio, Electrical Audio, Classics, Empty Bottle und Hothouse entstandenen Aufnahmen erschienen 2000 auf Thrill Jockey.
Hintergrund
Who Stole the I Walkman? ist das dritte Album der Funk-Jazz-Band Isotope 217, in der der Trompeter Rob Mazurek mit dem Gitarristen Jeff Parker, Bassist Matthew Lux und den Schlagzeugern John Herndon und Dan Bitney arbeitete. Zuvor wurden die Alben The Unstable Molecule (1997) und Utonian_Automatic (ebenfalls bei Thrill Jockey) veröffentlicht.
Titelliste
- Isotope 217 – Who Stole the I Walkman? (Thrill Jockey THRILL080)[1]
- Harm-O-Lodge 4:44
- Space Krikts 1:20
- Meta Bass 5:49
- Moonlex 4:37
- Kidtronix 1:51
- ⏸ 2:57
- Moot Ang 6:15
- Sint_D 5:05
- Input 4:26
- ◀◀ 1:19
- ▶▶ 2:37
Die Titel 6, 10 und 11 sind mit Symbolen für „Pause“, „Zurückspulen“ und „Vorspulen“ versehen.
Rezeption
Isotope 217 sei einst eine Jazz-Fusion-Band gewesen, die sich fast ausschließlich auf das Repertoire elektrischer Miles Davis stützte, um ein Album zu füllen, schrieb Ryan Schreiber in Pitchfork Media. Gegenüber ihrem Debüt „The Unstable Molecule“ von 1997 hätte sich die Band einer genreübergreifende Mischung aus kreativem Jazz und minimalistischer Elektronik im deutschen Stil zugewandt. Der bizarre Albumtitel lasse nur erahnen, was sich dahinter verbirgt. „Blubbernde Ausschnitte aus Nebengeräuschen brodeln über dröhnenden Bässen und Insektengesängen. Dezente, vorprogrammierte Keyboards und digitale Klänge wirbeln neben sporadischen Perkussionselementen. Rückwärts gespielte Instrumente schweben sanft über gläsernen Raumklang-Flächen“. Und inmitten dieser verzerrten Klangwelten würden sich Elemente des bewährten Jazz-Funk finden, den Isotope 217 bereits auf früheren Alben präsentiert habe. Dieses Album sprenge alle Grenzen für Chicagos unermüdliche Post-Rock-Leidenschaft und hauche der stagnierenden Avantgarde- und Jazzszene der Stadt neues Leben ein. In Kombination mit dem für die Band typischen Fusion-Elementen markiere es die Geburtsstunde einer neuen Musikrichtung und die Wiederbelebung eines wahrhaft experimentellen Jazz.[2]
Isotope 217 drittes Studioalbum Who Stole the I Walkman? sei der goldene Mittelweg zwischen dem melancholischen Akustik-Spiel des Trios Mazurek, Parker, Matthew Lux und dem verspielten elektronischen Sound des Duos John Herndon/Dan Bitney, meinte Christopher Porter in JazzTimes. Allerdings sei es das unstrukturierteste Album der Band, das zwischen elektronischen Kompositionen wie „Moonlex“ und Live-Nummern im Miami-Booty-Bass-Stil (einem Hip-Hop-Subgenre der 1980er- und 90er-Jahre) mit Call-and-Response-Elementen wie in „[rewind]“ changiere. Wer Isotope 217 noch nicht kenne, solle lieber mit dem exzellenten Free-Funk-Jazz-Debüt „The Unstable Molecule“ von 1997 beginnen, auf dem die talentierte Posaunistin Sarah P. Smith mitgewirkt habe, die die Band jedoch aus gesundheitlichen Gründen verlassen musste.[3]
Weblinks
- Who Stole The I Walkman? von Isotope 217. In: Bandcamp. 6. November 2025 (englisch).
Einzelnachweise
- ↑ Isotope 217 – Who Stole The I Walkman? In: Discogs. Abgerufen am 21. November 2025 (englisch).
- ↑ Ryan Schreiber: Who Stole the I Walkman? Isotope 217. In: Pitchfork Media. 12. November 2000, abgerufen am 24. November 2025 (englisch).
- ↑ Christopher Porter: Isotope 217 – Who Stole The I Walkman? In: JazzTimes. 1. Dezember 2000, abgerufen am 23. November 2025 (englisch).