Wetzstein (Rothaargebirge)

Wetzstein
Nordseite des Wetzstein
Höhe 771,5 m ü. NHN [1]
Lage bei Winterberg; Hochsauerlandkreis,
Nordrhein-Westfalen (Deutschland)
Gebirge Rothaargebirge
Dominanz 0,41 km
Schartenhöhe 20 m
Koordinaten 51° 10′ 18″ N, 8° 30′ 18″ O
pd2
pd4
fd1
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Der Wetzstein ist ein 771,5 m ü. NHN[1] hoher Berg im Rothaargebirge im Hochsauerlandkreis in Nordrhein-Westfalen.

Geographie

Der Wetzstein wird dem Astenberg-Naturraum zugerechnet und liegt zwischen der Ortschaft Mollseifen und der Stadt Winterberg im Hochsauerlandkreis in Nordrhein-Westfalen. Der Wetzstein hat eine Schartenhöhe von etwa 20 m und eine Dominanz von 0,4 km.

Gewässer

In etwa 0,4 km Entfernung zum Gipfel in südöstlicher Richtung liegt die Quelle des Eder-Zuflusses Odeborn. 200 m nördlich und 600 m nordöstlich vom Gipfel entspringen zwei namenlose Zuflüsse der Sonneborn.

Natur und Umwelt

Der Wald auf dem Wetzstein ist fast vollständig dem Borkenkäfer zum Opfer gefallen. Lediglich an der Nordflanke und im unteren Bereich der Ostflanke sind noch Laubwälder zu finden. Der Berg liegt weitestgehend im 227 ha großen Naturschutzgebiet Günninghauser Mark. Das Naturschutzgebiet (NSG) liegt südlich von Winterberg und wurde 2008 mit dem Landschaftsplan Winterberg durch den Hochsauerlandkreis als NSG ausgewiesen. Das NSG wurde zur Erhaltung und Entwicklung eines Waldes und Grünlandbereiche als Lebensraum gefährdeter Tier- und Pflanzenarten ausgewiesen. Die Südflanke des Berges erstreckt sich teilweise in das angrenzende 57,54 ha große Naturschutzgebiet Odeborn-Talsystem. Dieses NSG erstreckt sich südlich und östlich von Neuastenberg im Stadtgebiet von Winterberg und besteht aus drei getrennten Teilflächen. Das NSG gehört zum FFH-Gebiet Bergwiesen bei Winterberg.

Etwa 600 m westlich vom Gipfel befindet sich das Naturdenkmal Aufschluss am Wetzstein. Das Naturdenkmal ist ein geschützter Steinbruch aus quarzitischen Sandsteinen und Tonschiefern aus dem unteren Mittel-Devon. Der Steinbruch wurde 2008 mit dem Landschaftsplan Winterberg durch den Hochsauerlandkreis als Naturdenkmal ausgewiesen. Das besondere ist die Gesteinsfaltung mit Sattel- und Muldenstruktur.[2]

Einzelnachweise

  1. a b Topographisches Informationsmanagement, Bezirksregierung Köln, Abteilung GEObasis NRW (Hinweise)
  2. Geo-Highlights. Der Wetzstein. In: Geopark GrenzWelten. Landkreis Waldeck-Frankenberg, Fachdienst Umwelt (6.2 G), abgerufen am 20. Oktober 2025.