Werner Scherrer
Werner Scherrer (* 23. März 1930 in Kirchberg SG; heimatberechtigt in Nesslau SG; † 29. März 2024 in Rubigen) war ein Schweizer Politiker (EDU). Er war Mitgründer der EDU und gehörte von November 1991 bis Juni 1997 als Nationalrat der Bundesversammlung an.[1]
Biografie
Werner Scherrer ist Sohn von Rosemann Scherrer und Susette Scherrer, geborene Looser. Er schloss eine Lehre als Bäcker-Konditor ab und war später Instruktionsunteroffizier (Unteroffiziere) und Hotelier, unter anderem Direktor des Parkhotels in Gunten am Thunersee.
Anfänglich Kandidat der Evangelischen Volkspartei (EVP), 1975 Mitgründer der Eidgenössisch-Demokratischen Union (EDU), 1982–1992 Präsident der EDU Bern und 1989–1995 der EDU Schweiz. 1978–1991 war Scherrer Berner Grossrat und 1991–1997 erster, fraktionsloser EDU-Nationalrat (Bundesversammlung). Scherrer folgte politisch der Parteilinie und stand für Gottesfurcht, die Wahrheit der Bibel und die Bekehrung des Menschen ein. Er gründete die vatikankritische Aktion für Glaubens- und Gewissensfreiheit und gegen religiöse Machtpolitik sowie – zusammen mit seiner ersten Ehefrau – die Vereinigung Pro Israel (mit Reisen nach Israel) und engagierte sich in leitender Funktion beim Sozialwerk Hiob International.[2]
Politik
Werner Scherrer war ein polarisierender Politiker, er war überzeugter Christ, welcher gegen die Zerrüttung von Moral und Sittlichkeit, Schuldenwirtschaft und für einen Schutz von Jugend und Familie einstand. Er bezeichnete die Gründung der Eidgenössisch-Demokratischen Union (EDU) als «grosses Wagnis».[3]
Einzelnachweise
- ↑ Ratsmitglied ansehen. Abgerufen am 16. November 2025.
- ↑ Scherrer, Werner. Abgerufen am 16. November 2025.
- ↑ Er war Mitgründer der EDU. In: thunertagblatt.ch. 23. April 2024, abgerufen am 16. November 2025.