Weissbach (Sitter)
| Weissbach Wissbach | ||||
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Der Weissbach bei Weissbad | ||||
| Daten | ||||
| Gewässerkennzahl | CH: 412 | |||
| Lage | Appenzeller Alpen
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| Flusssystem | Rhein | |||
| Abfluss über | Sitter → Thur → Rhein → Nordsee | |||
| Zusammenfluss von Fallbach und Seckbach | bei der Böhlhütte auf dem Gebiet der Gemeinde Schwende-Rüte 47° 17′ 8″ N, 9° 21′ 26″ O | |||
| Quellhöhe | ca. 1005 m ü. M.[1] | |||
| Zusammenfluss mit dem Schwendebach | unterhalb von WeissbadKoordinaten: 47° 18′ 44″ N, 9° 26′ 3″ O; CH1903: 750869 / 242079 47° 18′ 44″ N, 9° 26′ 3″ O | |||
| Mündungshöhe | 809 m ü. M.[1] | |||
| Höhenunterschied | ca. 196 m | |||
| Sohlgefälle | ca. 20 ‰ | |||
| Länge | ca. 9,8 km[1] ,inkl. Länge des Seckbachs | |||
| Einzugsgebiet | 26,52 km²[2] | |||
| Abfluss[2] AEo: 26,52 km² an der Mündung |
MQ Mq |
1,35 m³/s 50,9 l/(s km²) | ||
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Der Weissbach (auch Wissbach) ist ein etwa 10 Kilometer langer Bach im Kanton Appenzell Innerrhoden, der sich bei Weissbad mit dem Schwendebach zur Sitter vereinigt.
Geographie
Verlauf
Der Weissbach entsteht durch den Zusammenfluss seiner beiden Quellbäche, dem Seckbach und dem Fellbach, nahe der Böhlhütte auf etwa 1005 m ü. M. Der Bach fliesst sofort durch waldiges Gebiet, umgeben von einer Vielzahl kleinerer Zuflüsse Richtung Nordost. Nach etwa 2,5 km durch Rotmoos, Kapuzinerwald und Sönderliwald erreicht er Blacken auf 910 m ü. M. Bis hierhin hat er über zehn kleinere Bäche von rechts aufgenommen und drei von links. Hier fliesst ihm nun mit dem Berndlibach ein grösserer von rechts zu sowie drei kleinere und dann der Sönderlibach von links. Innerhalb des nächsten Kilometer durch den Helchenwald nimmt der Bach weitere sechs Bäche von rechts und vier von links auf. Hier kommt der Bach in den Weissbachtobel, wo die Anzahl der Zuflüsse etwas abnimmt. Er erreicht schliesslich nach weiteren 1,5 km mit dem Rachentobel auf 852 m ü. M. wieder einen grösseren Zufluss, den er von rechts aufnimmt. Zuvor hatte er wieder etwa neun Bäche von rechts und drei von links aufgenommen. Der Bach verbleibt auch danach in seinem waldigen Tobel mit häufigen Richtungswechseln und verlässt ihn erst nach weiteren 1,5 km bei Weissbad auf 817 m ü. M. Hier fliesst er nun noch weitere 300 m zwischen Dorfrand und Kulturland und vereinigt sich schliesslich danach auf 809 m ü. M. mit dem Schwendebach zur Sitter.
Einzugsgebiet
Das Einzugsgebiet des Weissbachs hat eine Grösse von etwa 26,5 km². Der höchste Punkt im Einzugsgebiet ist auf 2314 m ü. M. am Säntis.[3]
Hydrologie
Beim Zusammenfluss mit dem Schwendebach beträgt die modellierte mittlere Abflussmenge des Weissbachs (MQ) 1,35 m³/s.[2]
| Der modellierte monatliche mittlere Abfluss (MQ) des Weissbachs in m³/s[2] |
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3 2,5 2 1,5 1 0,5 0 1,35 0,56 Jan. 0,69 Feb. 1,03 März 1,95 Apr. 2,65 Mai 2,38 Juni 1,85 Juli 1,48 Aug. 1,15 Sep. 0,89 Okt. 0,88 Nov. 0,74 Dez. |
| Durchgehende Linie: Mittlerer Jahresabfluss (MQ) 1,35 m³/s |