Watchers (1988)

Film
Titel Watchers
Produktionsland Kanada, USA
Originalsprache Englisch
Erscheinungsjahr 1988
Länge 91 Minuten
Altersfreigabe
Produktions­unternehmen Concorde, Centaur Films
Stab
Regie Jon Hess
Drehbuch Bill Freed,
Damian Lee
Produktion Damian Lee,
David Mitchell
Musik Joel Goldsmith
Kamera Richard Leiterman
Schnitt Carolle Alain,
Rick Fields,
Bill Freda
Besetzung und Synchronisation
Chronologie
Watchers II – Augen des Terrors →

Watchers (Verweistitel: Watchers – Die Killerbestie und Watchers – Gnadenlos gejagt) ein kanadisch-US-amerikanischer Tierhorror-Thriller aus dem Jahr 1988 von Regisseur Jon Hess. In den Hauptrollen sind Corey Haim und Michael Ironside zu sehen. Der Film basiert lose auf dem Roman Brandzeichen von Dean R. Koontz.

Handlung

Zwei telepathisch miteinander verbundene, genetisch manipulierte Wesen entkommen aus einem geheimen Laboratorium. Eines der Wesen ist ein Hund mit außergewöhnlicher Intelligenz. Das andere Wesen ist eine Bestie, deren einprogrammiertes Ziel die Beseitigung des Hundes ist. Der Hund läuft dem jungen Travis zu, der sich seiner annimmt.

Sowohl die Bestie als auch der eiskalte Geheimagent Lem sind nun hinter den beiden her. Travis entkommt einem Angriff des Monsters knapp und flieht zusammen mit seiner Mutter und dem Hund quer durchs Land zu einem abgelegenen Waldhaus.

Lem findet sie, beschießt sie und legt Feuer, bevor er bei einem Zweikampf erschossen wird. Als auch das Monster angreift, kann Travis es mit einem Trick in die Flammen locken, wo es umkommt.[2]

Entstehung

Als Hauptdarsteller wurden Corey Haim und Michael Ironside engagiert. Haim hatte zwei Jahre zuvor in der Stephen-King-Verfilmung Werwolf von Tarker Mills mitgespielt.[3] Ironside war bereits u. a. aus dem Bodyhorrorfilm Scanners (1981) bekannt.

Die Dreharbeiten fanden im Regionaldistrikt Vancouver statt.[4]

Besetzung und Synchronisation

Die deutschsprachige Synchronisation entstand bei der Hermes Synchron in West-Berlin. Das Dialogbuch und die Dialogregie übernahm Ronald Nitschke.[5]

Rolle Darsteller Synchronsprecher
Travis Cornell Corey Haim Matthias Hinze
Lem Johnson Michael Ironside Hans-Werner Bussinger
Nora Barbara Williams
Tracey Lala Sloatman
Bill Keeshan Dale Wilson Kurt Goldstein
Cliff Soaps Blu Mankuma Raimund Krone
Motel-Clerk William Samples Uwe Büschken
Sheriff Walt Gaines Duncan Fraser Peter Schiff
Ted Hockney Norman Browning Ronald Nitschke
Tierarzt Don S. Davis Hans Teuscher

Veröffentlichung

Der Film hatte seine Premiere am 2. Dezember 1988[6] und kam am 4. Mai 1989 in die westdeutschen Kinos.[7] Im deutschsprachigen Raum erschien er auch unter den Titeln Watchers – Die Killerbestie sowie Watchers – Gnadenlos gejagt.[5]

Für die deutsche Videoveröffentlichung existieren zwei Versionen mit unterschiedlichen Altersfreigaben: Eine um etwa 4 Minuten gekürzte Fassung wurde mit FSK 16 bewertet, während die unzensierte Fassung mit FSK 18 eingestuft wurde. Die FSK-18-Fassung war in Deutschland von 1990 bis 2014 indiziert.[8][9]

Kritik

Cinema zufolge trägt dieser Film unverkennbar die wissenschaftskritische Handschrift des Autors Dean R. Koontz.[10]

Mick Weichel von Thrill & Kill beschreibt den Film als eine Mischung aus Monster-Slasher, Ermittlerarbeit und Teenage-Zeitgeist, der für Nostalgiker der 1980er sicher in Ordnung gehe, aber nichts besonderes sei.[3]

Fortsetzungen

Obwohl es keine Fortsetzungsromane von Koontz gibt, produzierte Roger Corman drei Fortsetzungen:

  • Watchers II – Augen des Terrors (1990, Regie: Thierry Notz)
  • Watchers – The Chase Is On (1994, Regie: Jeremy Stanford)
  • Watchers Reborn (1998, Regie: John Carl Buechler)

Einzelnachweise

  1. Freigabebescheinigung für Watchers. Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft, März 2004 (PDF; Prüf­nummer: 61 814 V/DVD).
  2. Watchers. In: Kino.de. Abgerufen am 2. Januar 2026.
  3. a b Mick Weichel: Review: Watchers – Gnadenlos gejagt (1988). In: Thrill & Kill. 28. September 2025, abgerufen am 2. Januar 2026.
  4. Steve Newton: 10 horror movies shot in Metro Vancouver: the good, the bad, and the freakin' godawful. In: earofnewt.com. 10. Oktober 2024, abgerufen am 3. Januar 2026 (englisch).
  5. a b Watchers – Die Killerbestie. In: Deutsche Synchronkartei. Abgerufen am 2. Januar 2026.
  6. Watchers. In: Box Office Mojo. Abgerufen am 2. Januar 2026 (englisch).
  7. Watchers. In: fernsehserien.de. imfernsehen GmbH & Co KG, 31. März 2019, abgerufen am 2. Januar 2026.
  8. Watchers – Die Killerbestie (1988). In: Schnittberichte.com. Gerald Wurm, 17. März 2004, abgerufen am 2. Januar 2026.
  9. Jan Gutgesell: Watchers 1988 Horror Monster Corey Haim UFA VHS. In: Glotzgutachter. 8. Mai 2018, abgerufen am 2. Januar 2026.
  10. Watchers – Gnadenlos gejagt (1988). In: Cinema. Abgerufen am 2. Januar 2026.