Wassermühle Hasbergen
Die Wassermühle Hasbergen auch Hasberger Dorfmühle genannt, in Delmenhorst-Hasbergen, Hasberger Dorfstraße 1 und 2 an der Delme, wurde um 1450 erwähnt und ist ein Wahrzeichen und eine Museumsmühle des Dorfes.
Turbinenhaus, Lagerhalle, Mühlenstau, Wehranlage, Wirtschaftsgebäude und Stallanbau sind Baudenkmale in Delmenhorst.
Geschichte
Die Wassermühle wurde erstmals im Oldenburger Saalbuch um 1450 erwähnt. 1538 brannte sie beim Eroberungsfeldzug von Graf Christian von Oldenburg ab. Als die Grafschaft Delmenhorst nach der Rückeroberung durch Graf Anton I. 1547 wieder zur Grafschaft Oldenburg gehörte, wurde an die Ostwand der Mühle das oldenburgische Wappen angebracht. 1899 ist die auf der anderen Flussseite gelegene Walkmühle abgerissen worden. 1939 zerstört eine Flut das Wasserrad und Teile der Stauanlage. Eine Erneuerung war kriegsbedingt vorerst nicht möglich. Ab den 1950er Jahren ersetzte eine Turbine im zweigeschossigen Turbinenhaus den elektrischen Antrieb. 1986 wurde der Mühlenbetrieb eingestellt.
Seit 1991 beherbergt die Mühle ein Museum.[1] Das Hauptgebäude beinhaltet eine komplett erhaltene und funktionsbereite Mühleneinrichtung, im Anbau thematisieren verschiedene Ausstellungen die regionale Geschichte. Das Museum wird von der Dörfergemeinschaft Hasbergen betreut.[2]
Einzelnachweise, Verweise
- ↑ Stadt Delmenhorst – Bildung & Kultur – Museumsmühle. In: delmenhorst.de. Abgerufen am 12. Dezember 2025.
- ↑ Museumsmühle Hasbergen. In: Nordwestdeutschen Museum für IndustrieKultur. Abgerufen am 12. Dezember 2025.
Koordinaten: 53° 4′ 32,1″ N, 8° 39′ 26,9″ O