Wanjikũ wa Ngũgĩ
Wanjikũ wa Ngũgĩ ist eine kenianische Schriftstellerin und ehemalige Leiterin des Helsinki African Film Festival.[1] Sie wurde mit dem Roman The Fall of Saints (2014) bekannt.[2] Im Jahr 2021 folgte Seasons in Hippoland.[3]
Leben und Wirken
Wa Ngũgĩ wurde als zweites Kind des Schriftstellers Ngũgĩ wa Thiong’o geboren.[2][4] Sie lebte und arbeitete in Finnland und leitete dort das Helsinki African Film Festival.[5] Als Festivalleiterin profilierte wa Ngũgĩ das Helsinki African Film Festival als Plattform, die Afrika jenseits stereotyper Darstellungen zeigen und vielfältige afrikanische Erzählweisen sichtbar machen will.[5] Im Jahr 2012 trat sie als Programmbeauftragte des Multikultur-Netzwerks Moniheli öffentlich für die Wahlteilnahme von Einwanderern bei Kommunalwahlen ein.[6] 2014 veröffentlichte sie ihren ersten Roman The Fall of Saints.[2] Der Roman erzählt die Geschichte einer Kenianerin in den Vereinigten Staaten und befasst sich mit Themen wie Leihmutterschaft, Kinderhandel und persönlicher Verantwortung.[7] In der kenianischen Presse wurde der Roman als Metapher für Gier gelesen.[8] Mit Seasons in Hippoland wandte sie sich 2021 einer poetischen, teils magisch-realistischen Adoleszenzerzählung im fiktiven Staat Victoriana zu.[3]
Einzelnachweise
- ↑ Focus on African film in Helsinki and Sodankylä. In: Yle. 14. Mai 2014, abgerufen am 25. Oktober 2025 (englisch).
- ↑ a b c Wanjiku wa Ngugi puts together what she sees and smells. In: Business Daily. 18. September 2014, abgerufen am 25. Oktober 2025 (englisch).
- ↑ a b Seasons in Hippoland. In: Foreword Reviews. 1. Oktober 2021, abgerufen am 25. Oktober 2025 (englisch).
- ↑ Ngũgĩ wa Thiong’o, giant of African literature, dies aged 87. In: The Guardian. 28. Mai 2025, abgerufen am 25. Oktober 2025 (englisch).
- ↑ a b Afrikkalaisen elokuvan festivaali näyttää mantereen monet kasvot. In: Yle. 9. Mai 2011, abgerufen am 25. Oktober 2025 (finnisch).
- ↑ Growing foreigner profile in municipals. In: Yle. 24. Oktober 2012, abgerufen am 25. Oktober 2025 (englisch).
- ↑ An Interview with Wanjiku wa Ngugi. In: Washington Independent Review of Books. 29. Mai 2015, abgerufen am 25. Oktober 2025 (englisch).
- ↑ Wanjiku wa Ngugi's novel a metaphor for greed. In: The Standard. 20. September 2015, abgerufen am 25. Oktober 2025 (englisch).