Wamsler
Unter der Traditionsmarke Wamsler treten zwei Hersteller von Herden bzw. Öfen auf, die beide auch das identische Logo benutzen.
Geschichte
Das Unternehmen wurde 1875 von Friedrich Wamsler sen. mit der Eröffnung seiner Werkstatt in München, Stadtteil Schwabing gegründet.[1] Er entwickelte den ersten transportablen Sparkochherd mit dem ehemals patentierten bayerischen Doppelzug, bei dem die Abgase nochmal um das Bratrohr herumgeleitet werden, was den Wirkungsgrad deutlich erhöht.[2]
Um 1900 erfolgte die Ernennung zum königlich bayerischen Hoflieferanten.[3] 1901 war er der erste Mäzen des FC Bayern München und stellte ihm ein Grundstück an der Clemensstrasse in Schwabing zur Verfügung.[4]
Die heutige Wamsler Haus- und Küchentechnik GmbH hat ihren Sitz in Ismaning bei München und vertreibt Holz- und Pelletkaminöfen, Werkstattöfen sowie Öleinzelöfen.
Seit 2005 werden von der Degrotec GmbH in niederbayerischen Viechtach Wamsler-Herde für die Gastronomie produziert und vertrieben.[5]
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Friedrich Wamsler um 1880
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Alter Werbeprospekt
Literatur
- Franz Ludwig Neher: 80 Jahre Beitrag zur Geschichte des Herdes. Wila Verlag für Wirtschaftswerbung Wilhelm Lampl, München 1952, DNB 453546935.
Weblinks
- Wamsler Haus- und Küchentechnik GmbH, Holz- und Ölöfen
- Wamsler Gastronomieherde (Degrotec GmbH)
- Wamsler – Kaminofenhersteller aus Bayern und Ungarn. In: Kaminbau.net
Einzelnachweise
- ↑ Andreas Höfig: Revolutionäre bayerische Haushaltshilfen. In: BR.de. 7. Juli 2021, abgerufen am 10. Januar 2026.
- ↑ Wamsler – Kaminofenhersteller aus Bayern und Ungarn. In: Kaminbau.net. Abgerufen am 10. Januar 2026.
- ↑ Wamsler Geschichte. In: Wamsler.eu. Abgerufen am 10. Januar 2026.
- ↑ Daniel Baumann: FC Bayern München. In: Historisches Lexikon Bayerns. Abgerufen am 10. Januar 2026.
- ↑ Ingrid Frisch: Seit 25 Jahren in Viechtach: Feuer und Flamme für hochwertige Gastro-Herde von Wamsler. In: PNP.de. 16. Juli 2025, abgerufen am 10. Januar 2026.