Walter M. Aikman
Walter Monteith Aikman (* 1857 in New York City; † 3. Januar 1939 in Brooklyn, New York City) war ein US-amerikanischer Holzstecher, Kupferstecher, Grafiker und Landschaftsmaler.[1]
Leben
Walter Monteith Aikman wurde 1857 in New York geboren. Dort erhielt er seine erste Ausbildung in Grafik und Drucktechnik. Er studierte Druckgrafik bei Frank French und J. G. Smithwick. Anschließend setzte er seine künstlerische Ausbildung in Paris fort, wo er Malerei und Zeichnen bei Hippolyte Boulanger und Jules Joseph Lefebvre studierte. Aikman war Mitglied der Brooklyn Society of Artists sowie der Rockport Art Association. Er lebte und arbeitete überwiegend in New York. Walter Monteith Aikman starb am 3. Januar 1939 in Brooklyn.[1]
Werk
Walter Monteith Aikman spezialisierte sich auf Holz- und Kupferstiche sowie auf grafische Arbeiten, die sich durch eine besonders feine und subtile Ausführung auszeichnen. Die Landschaftsdarstellung war sein bevorzugtes Sujet. Seine Arbeiten wurden unter anderem vom Carnegie Institute in Pittsburgh, der Public Library in New York City sowie dem Institute of Arts and Sciences in Brooklyn erworben. Aikman war auf mehreren internationalen Ausstellungen vertreten. Für seine Werke erhielt er bedeutende Auszeichnungen: eine Bronzemedaille auf der Pariser Weltausstellung 1889, eine Medaille auf der Columbian Exposition in Chicago 1893 und eine Silbermedaille auf der Pan-American Exposition in Buffalo 1901. Weitere Ausstellungsbeteiligungen sind für die Weltausstellung in Paris im Jahr 1900 und die Columbian Exposition in Chicago im Jahr 1893 verzeichnet.[1]
Literatur
- Hans Vollmer: Allgemeines Lexikon der bildenden Künstler des XX. Jahrhunderts, Band 1, Verlag E. A. Seemann, Leipzig, 1953.
- Karen F. Beall: American Prints in the Library of Congress, Johns Hopkins University Press, Baltimore, 1970.
- Mantle Fielding: Dictionary of American Painters, Sculptors & Engravers, Gale Research, Detroit, 1965.
- Thieme-Becker: Allgemeines Lexikon der bildenden Künstler, Band 1, Verlag E. A. Seemann, Leipzig, 1907.
- Emmanuel Bénézit: Dictionary of artists. Band 1: A – Bedeschini. Paris, 2006.
Weblinks
- Allgemeines Künstlerlexikon Online / Artists of the World Online, De Gruyter, 2009.