Wallsgraben
| Wallsgraben Wallsgraben | ||
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Wallsgraben mit Gondelsheim im Hintergrund | ||
| Daten | ||
| Gewässerkennzahl | DE: 23774354 | |
| Lage | Kraichgau
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| Flusssystem | Rhein | |
| Abfluss über | Saalbach → Rhein → Nordsee | |
| Quelle | etwa 1,3 m östlich von Gondelsheim 49° 3′ 25″ N, 8° 41′ 5″ O | |
| Quellhöhe | ca. 185 m ü. NHN[LUBW 1] | |
| Mündung | in Gondelsheim von rechts in den SaalbachKoordinaten: 49° 3′ 24″ N, 8° 39′ 44″ O 49° 3′ 24″ N, 8° 39′ 44″ O | |
| Mündungshöhe | ca. 150 m ü. NHN[LUBW 1] | |
| Höhenunterschied | ca. 35 m | |
| Sohlgefälle | ca. 20 ‰ | |
| Länge | 1,8 km[LUBW 2] | |
Die Wallsgraben ist ein 1,8 km langer Zulauf des Saalbachs in Gondelsheim im baden-württembergischen Landkreis Karlsruhe.
Geographie
Verlauf
Der Wallsgraben entspringt rund 1,3 Kilometer östlich von Gondelsheim zwischen den Gewannen „Seeforlen“ und „Hälden“ auf einer Höhe von etwa 185 m ü. NHN. Von dort fließt er zunächst in westlicher Richtung entlang eines Feldwegs zwischen den Ackerfluren „Pfaffenäcker“ und „Sommerhälden“.
Nach etwa 1,3 Kilometern wendet sich der Bach leicht nach Südwesten, streift das Siedlungsgebiet von Gondelsheim und verläuft parallel zur Straße „An der Sommerhalde“. Nach weiteren rund 300 Metern unterquert er den „Mühlkanal“ des Saalbachs.
Nach insgesamt etwa 1,8 Kilometern mündet der Wallsgraben schließlich auf einer Höhe von 148 m ü. NHN von rechts in den Saalbach.
Einzugsgebiet
Das Einzugsgebiet des Wallsgrabens umfasst eine Fläche von über 2,5 Quadratkilometern[LUBW 3] und liegt naturräumlich im Kraichgau.
Die höchste Erhebung befindet sich im „Lehrwald“ etwa 2,5 Kilometer östlich von Gondelsheim und erreicht rund 262 m ü. NHN.[LUBW 1] Die Randbereiche im Nordosten liegen ebenfalls auf Höhen von über 250 m ü. NHN.
Im Süden grenzt das Einzugsgebiet über die Fluren „Böhlich“, „Seeberg“ und „Himmeltal“ an das Einzugsgebiet der Klamme. Östlich schließen die Einzugsgebiete des Riedgrabens und des Gölshäuser Dorfbachs an, nordöstlich das des Neibsheimer Dorfbachs; im Westen und Nordwesten bildet der Saalbach die Grenze. Sämtliche Nachbargewässer münden ebenfalls in den Saalbach.
Rund die Hälfte des Einzugsgebiets ist bewaldet, überwiegend durch den östlich von Gondelsheim gelegenen „Bannwald“. Die übrigen Flächen werden größtenteils landwirtschaftlich genutzt, kleinere Anteile entfallen auf Siedlungs- und sonstige Nutzflächen.
Einzelnachweise
LUBW
Amtliche Online-Gewässerkarte mit passendem Ausschnitt und den hier benutzten Layern: Lauf des Wallsgraben
Allgemeiner Einstieg ohne Voreinstellungen und Layer: Daten- und Kartendienst der Landesanstalt für Umwelt Baden-Württemberg (LUBW) (Hinweise)
- ↑ a b c Höhe nach dem Höhenlinienbild auf dem Hintergrundlayer Topographische Karte.
- ↑ Länge nach dem Layer Gewässernetz (AWGN).
- ↑ Einzugsgebiet abgemessen auf dem Hintergrundlayer Topographische Karte.
Andere Belege
- ↑ Josef Schmithüsen: Geographische Landesaufnahme: Die naturräumlichen Einheiten auf Blatt 161 Karlsruhe. Bundesanstalt für Landeskunde, Bad Godesberg 1952. → Online-Karte (PDF; 5,1 MB)
Literatur
- Topographische Karte 1:25.000 Baden-Württemberg, als Einzelblatt Nr. 6918 Bretten
- Topographische Karte 1:25.000 Baden-Württemberg, als Einzelblatt Nr. 6917 Weingarten(Baden)
Weblinks
- Karte von Lauf des Wallsgrabens auf: Daten- und Kartendienst der Landesanstalt für Umwelt Baden-Württemberg (LUBW) (Hinweise)
- Karte von Lauf des Wallgrabens auf: Geoportal Baden-Württemberg (Hinweise)
- Meßtischblatt 6918 Knittlingen von 1930 in der Deutschen Fotothek
- Meßtischblatt 6917 Weingarten von 1876 in der Deutschen Fotothek