Walden (Ontario)

Walden

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Lage in Ontario
Walden
Staat: Kanada Kanada
Provinz: Ontario
Stadtbezirk (Ward 2): Greater Sudbury
Gemeinde: Greater Sudbury
Koordinaten: 46° 21′ N, 81° 20′ W
Höhe: 300 m (250 m400 m)
Fläche: 483 km²
Einwohner: 10.664 (Stand: 2016 (ehemaliges Gemeindegebiet))
Bevölkerungsdichte: 22,1 Einw./km²
Zeitzone: Eastern Standard Time (EST)
Postleitzahl: P0M, P3Y
Vorwahl: +1 705, 249
Gründung: 1. Januar 1973

Walden war eine eigenständige Gemeinde in der kanadischen Provinz Ontario, die von 1973 bis 2000 bestand. Sie gehörte zur Regional Municipality of Sudbury und ist seit dem 1. Januar 2001 Teil der Stadtgemeinde Greater Sudbury. Walden ist vorwiegend eine Wohnsiedlung für Beschäftigte des Nickelbergbaus im Sudbury-Becken.

Geschichte

Das Gebiet war traditionelles Territorium der Anishinaabe, insbesondere der Atikameksheng Anishnawbek. Die europäische Besiedlung begann Ende des 19. Jahrhunderts im Zuge des Baus der Canadian Pacific Railway (CPR) und der Entdeckung reicher Nickelvorkommen.

Walden entstand am 1. Januar 1973 durch die Zusammenlegung der Townships Waters, Drury, Dennison und Graham mit der Ortschaft Lively. Der Name Walden ist ein Initialwort aus Waters, Lively und Dennison.[1] Erster Bürgermeister war Tom Davies.

Am 1. Januar 2001 wurde Walden zusammen mit den sechs anderen Gemeinden der Regional Municipality zur neuen Stadtgemeinde Greater Sudbury Großraum Sudbury zusammengelegt. Das ehemalige Walden entspricht heute weitgehend dem Ward 2 der Stadt.

Geographie und Gemeinden

Walden umfasste ca. 483 km² im Kanadischen Schild mit zahlreichen Seen, unter anderem der Lake Panache und die Beaver Lakes. Wichtigste Siedlungen waren:

  • Lively (Verwaltungszentrum, ursprünglich Inco-Planstadt, heute ca. 6.600 Einwohner)
  • Naughton
  • Waters
  • Whitefish
  • Creighton (ehemalige Bergarbeitersiedlung, 1986 weitgehend aufgegeben)
  • Beaver Lake

Bevölkerung

  • 1996: 10.292 Einwohner
  • 2016: ca. 10.664 Einwohner auf dem Gebiet des ehemaligen Walden

Wirtschaft

Die Wirtschaft war jahrzehntelang stark vom Nickelbergbau abhängig, vor allem von der Creighton Mine (heute Vale). Seit der Jahrtausendwende kam es zu einer Diversifizierung in Dienstleistungen, Tourismus und Pendlerverkehr nach Sudbury.

Sehenswürdigkeiten

  • Anderson Farm Museum in Lively, eine alte Milchfarm aus den 1920er Jahren[2]
  • Lake Panache, See, der als Erholungsgebiet dient
  • Walden Cross-Country, Langlaufloipen[3]
  • Karte des Ward 2 auf der Website von Greater Sudbury

Einzelnachweise

  1. The Naming of a Town. In: Heritage Museums Sudbury. Abgerufen am 7. Dezember 2025.
  2. Anderson Farm Museum - Greater Sudbury Museums. 24. November 2020, abgerufen am 7. Dezember 2025 (amerikanisches Englisch).
  3. Walden Cross Country - XC Ski Club in Ontario. Abgerufen am 7. Dezember 2025 (englisch).