Vulvarine
| Vulvarine | |
|---|---|
| Allgemeine Informationen | |
| Herkunft | Wien, Österreich |
| Genre(s) | Hard Rock, Punk-Rock, High Energy Rock ’n’ Roll |
| Aktive Jahre | ab 2020 |
| Website | vulvarine.band |
| Gründungsmitglieder | |
Gitarre |
Robin Redbreast |
Gitarre |
Sandy Dee |
Gesang |
Suzy Q Cook (bis 2025) |
Bass |
Ricky Fizz (bis 2020) |
Schlagzeug |
Thunderbirdy (bis 2020) |
| Aktuelle Besetzung | |
Gitarre |
Sandy Dee (seit 2020) |
Bass |
Robin Redbreast (seit 2020) |
Schlagzeug |
Bea Heartbeat (seit 2021) |
Gesang |
Lauree Blaze (seit 2025) |
| Ehemalige Mitglieder | |
Gitarre |
Staša Shred (2023) |
Gitarre |
Mika Silverhand (2021–2023) |
Vulvarine ist eine Rockband aus Wien, die 2020 in Wien gegründet wurde[1] und ihre Musik dem eigens benannten Genre „Vulvarock“ zuschreibt. Der Bandname „Vulvarine“ kombiniert den Begriff „Vulva“ (äußeres weibliches Geschlechtsorgan) mit einem Verweis auf die Comicfigur Wolverine.
Stil und Image
Vulvarines Musik wird von der Band selbst als „Vulvarock“ bezeichnet, ein Begriff, der einen Gegenentwurf zum männlich dominierten „Cock Rock“ der letzten Jahrzehnte darstellt.
Die Band bewegt sich zwischen High Energy Rock ’n’ Roll, Hard-Rock und Punk-Rock mit bedeutenden Einflüssen von Bands wie Girlschool, The Runaways und The Donnas. Moderne Inspirationen kommen u. a. von Thundermother, Crucified Barbara und Maid of Ace.
Vulvarine verkörpert dabei das Riot-Grrrl-Mindset und setzen sich für mehr Sichtbarkeit von Frauen in Rock- und Metal-Genres ein. Die Band versteht sich als Vorbild für weiblich gelesene Nachwuchs-Musikerinnen und will aktiv dazu beitragen, den Frauen- bzw. FLINTA*-Anteil auf und vor der Bühne zu erhöhen.
Geschichte
Nach der Band-Gründung Sommer 2019 erschien im Jahr 2020 die Debüt-Single Animal, die später auf dem ersten Album Unleashed veröffentlicht wurde, das Vulvarine am 24. Oktober 2020 in der Arena Wien (Große Halle) präsentierte – dem ersten Konzert der Band überhaupt.
2021 trat Vulvarine in der neuen Formation mit Mika Silverhand (Leadgitarre) und Bea Heartbeat (Schlagzeug) als Support von Turbobier in der Arena Wien Open Air vor rund 3.000 Besuchern auf. Innerhalb der ersten fünf Bandjahre spielte die Band über 120 Shows in ganz Europa.[2]
Am 20. Oktober 2023 erschien die EP Witches Brew. Während Unleashed noch stärker durch Punk-Elemente beeinflusst war, zeigt Witches Brew eine melodiösere und bluesigere Richtung, maßgeblich beeinflusst durch den Gitarrenstil der damaligen Gitarristin Mika Silverhand sowie die nuancierteren Schlagzeug-Arrangements von Bea Heartbeat.
Im Frühjahr 2025 begleitete Vulvarine als offizieller Support Thundermother auf ihrer „Dirty & Divine Tour 2025“. Die Tour, zusammen mit Cobra Spell, brachte in 26 Shows in elf Ländern fast ausschließlich Frauen auf die Bühnen, ein im Rock-Bereich ungewöhnliches Line-Up.[3]
Parallel zur Tour veröffentlichte die Band am 28. März 2025 ihr zweites Album Fast Lane über das Label Napalm Records. Das Album enthält unter anderem eine Coverversion des Modern-Talking-Hits Cheri, Cheri Lady (1985). Fast Lane fand in Deutschland (Platz 59) und Österreich (Platz 10) Einzug in die Charts[4][5] und wurde weltweit in diversen Musikmedien besprochen und positiv rezensiert.[6][7][8][9]
Ende Mai 2025 gab die Band auf ihren Social-Media-Accounts bekannt, sich von Sängerin Suzy Q Cook zu trennen.[10] Während die Festivalsaison 2025 mit Aushilfsmusikerinnen an Gesang und Leadgitarre gespielt wurde, gaben Vulvarine am 29. September 2025 Lauree Blaze als neue offizielle Sängerin bekannt.[11]
Diskografie
Studioalben
- 2020: Unleashed
- 2025: Fast Lane
EPs
- 2023: Witches Brew
Singles
- 2020: Animal
- 2022: Dark Red
- 2025: Fool
- 2025: The Drugs, the Love and the Pain
- 2025: Equal, Not the Same
Einzelnachweise
- ↑ Facebook. Abgerufen am 9. Januar 2026.
- ↑ Live – Vulvarine Liste von kommenden und vergangenen Auftritten auf der eigenen Website
- ↑ https://rockliveradio.de/thundermother-godess-of-the-road-2025-tour/
- ↑ Offizielle Deutsche Charts. Abgerufen am 17. Juni 2025.
- ↑ Steffen Hung: Vulvarine – Fast Lane. Abgerufen am 17. Juni 2025.
- ↑ Kritik zu Vulvarine – Fast Lane. 28. März 2025, abgerufen am 17. Juni 2025.
- ↑ Vulvarine – Fast Lane (2025). 25. März 2025, abgerufen am 17. Juni 2025.
- ↑ Rob Jones: Album Review: Vulvarine – Fast Lane. In: The Rockpit. 1. April 2025, abgerufen am 17. Juni 2025 (britisches Englisch).
- ↑ Jon Deaux: Vulvarine – Fastlane – Album Review. In: All About The Rock. 2. April 2025, abgerufen am 17. Juni 2025 (britisches Englisch).
- ↑ Instagram. Abgerufen am 24. Juni 2025.
- ↑ Instagram. Abgerufen am 30. September 2025.