Voice of Industry
| The Voice of Industry
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|---|---|
| Beschreibung | US-amerikanische ehemalige Arbeiterzeitung |
| Sprache | Englisch |
| Erstausgabe | 29. Mai 1845 |
| Einstellung | 1848 |
The Voice of Industry (VOI), deutsch „Die Stimme der Industrie“, war eine US‑amerikanische Arbeiterzeitung.
Sie wurde von jungen Arbeiterinnen herausgegeben und erschien in den Jahren 1845 bis 1848. Hauptthema waren die immensen sozialen Veränderungen, die die Industrielle Revolution in den USA mit sich brachte.
Geschichte
Die Voice („Stimme“), wie sie kurz genannt wurde, erschien als vierseitiges Blatt erstmals am 29. Mai 1845 unter der Regie der New England Workingmen’s Association (NEWA) in Fitchburg, einer Stadt im Norden des US‑Bundesstaats Massachusetts.
Kurz nach der Gründung wurde ihr Sitz ins etwa 40 km östlich davon liegende Lowell verlegt. Dort wurde sie von Arbeiterinnen der Lowell Female Labor Reform Association (LFLRA) unter Leitung der Arbeiterführerin Sarah Bagley (1806–1889) übernommen, die auch als Redakteurin mitwirkte. Unter ihrem Einfluss, der ersten Präsidentin der LFLRA, setzte sich die Voice für Frauenrechte ein und veröffentlichte Artikel zum tiefgreifenden sozialen Wandel, zu den Arbeitsbedingungen und zum notwendigen Arbeitsschutz. Ein besonderes Anliegen war die Verkürzung der maximalen Arbeitszeit auf zehn Stunden pro Tag.
Darüber hinaus gab es Artikel zu anderen Themen, wie Wahlrecht, Gleichberechtigung, Ehe, Sklaverei, Todesstrafe und Krieg.[1]
Weblinks
- Gil Martinez: The Voice of Industry. (englisch).
Einzelnachweise
- ↑ The Voice of Industry (1845–1848). In: Zinn Education Project. 2025, abgerufen am 30. Dezember 2025 (englisch).