Vitolio Tipotio
| Vitolio Tipotio | |||||||||||||||||||
| Voller Name | Vahaafenua Vitolio Tipotio | ||||||||||||||||||
| Nation | Frankreich | ||||||||||||||||||
| Geburtstag | 17. Juli 1975 | ||||||||||||||||||
| Geburtsort | Wallis und Futuna | ||||||||||||||||||
| Größe | 182 cm | ||||||||||||||||||
| Gewicht | 98 kg | ||||||||||||||||||
| Karriere | |||||||||||||||||||
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| Verein | AS Magenta (1995) Racing Club de Paris (1996–2004) CA Montreuil 93 (ab 2004) | ||||||||||||||||||
| Trainer | Didier Lucien Poppe Jean-Pierre Thoreau Penisio Lutui Georg Baur Jean-Baptiste Sisélo Beaudoin Louis | ||||||||||||||||||
| Nationalkader | seit 1995 | ||||||||||||||||||
| Status | zurückgetreten | ||||||||||||||||||
| Medaillenspiegel | |||||||||||||||||||
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Vahaafenua Vitolio Tipotio (* 17. Juli 1975 in Wallis und Futuna) ist ein ehemaliger französischer Speerwerfer.
Werdegang
Der im zu Frankreich gehörenden pazifischen Überseegebiet Wallis und Futuna geborene Tipotio gehörte zum Beginn seiner Leichtathletik-Laufbahn dem Verein AS Magenta aus Nouméa an und startete anfangs für seine Heimat bei den Pazifikspielen. Dabei gewann er 1995 mit einer Weite von 71,32 Metern die Bronzemedaille im Speerwurf.[1] Bei den Spielen der Frankophonie 1997 gewann er mit 72,61 Metern ebenfalls Silber.
Nachdem Tipotio bereits 1996 nach Frankreich zog schloss er sich dem Verein Racing Club de Paris an. Bei den Französischen U23-Meisterschaften 1996 gewann er mit 74,78 Metern den Titel. Im Folgejahr verteidigte er diesen U23-Titel in Villeneuve-d’Ascq. Kurz zuvor hatte er in der Startklasse C bei den Französischen Meisterschaften in Fort-de-France gewonnen. Bei den Südpazifikspielen 1999 in Santa Rita wurde er mit einer Weite von 73,01 Metern Zweiter und gewann Silber.[1] 2000 gewann er bei den Französischen Vereinsmeisterschaften in Belfort.
Ab 2004 startete er für den Verein CA Montreuil 93. Bei seinen ersten Mittelmeerspielen 2005 in Almería gewann er für Frankreich mit einem Wurf auf 75,2 Meter die Goldmedaille. Bei den Spielen der Frankophonie 2005 reichten ihm bereits 67,79 Meter für den Gewinn der Silbermedaille. 2006 wurde er erstmals Französischer Meister.[2] Insgesamt sicherte er sich bis 2013 vier nationale Titel sowie eine Bronzemedaille. 2006 startete Tipotio beim Winterwurf-Europacup in Tel Aviv und wurde am Ende Vierter. Diese Platzierung hatte er bereits im Vorjahr im türkischen Mersin erreicht.
Beim Leichtathletik-Europacup 2007 in München wurde Tipotio im Speerwurf mit 79,69 Metern Zweiter hinter dem Russen Alexander Iwanow. Bei den Spielen der Frankophonie 2009 wurde er mit einer Weite von 74,19 Metern in Beirut Vierter. Im gleichen Jahr warf er den Speer bei den Mittelmeerspielen im italienischen Pescara auf 72,93 Meter, womit er Platz 7 erreichen konnte.
Bei den Pazifikspielen 2015 in Port Moresby gewann Tipotio erneut Silber.[3] Bei den Französischen Vereinsmeisterschaften 2019 in Cergy-Pontoise wurde Tipotio mit 59,09 Metern Dritter. Kurze Zeit später beendete er seine aktive Sportlerkarriere.
Weblinks
- Vitolio Tipotio in der Datenbank von World Athletics (englisch)
- Vitolio Tipotio beim Französischen Leichtathletikverband (französisch)
Einzelnachweise
- ↑ a b South Pacific Games. In: gbrathletics.com. Abgerufen am 5. Dezember 2025.
- ↑ French Championships. In: gbrathletics.com. Abgerufen am 5. Dezember 2025.
- ↑ Vitolio Tipotio at 2015 Pacific Games - Port Moresby. In: pg2015.gems.pro. 13. Juli 2015, abgerufen am 5. Dezember 2025.