Vincent Ouma Odundo

Vincent Ouma Odundo (* 1. Juni 1978 in Kisumu) ist ein kenianischer römisch-katholischer Geistlicher und ernannter Weihbischof in Kisumu.

Leben

Vincent Ouma Odundo studierte Philosophie am nationalen Priesterseminar in Mabanga und Katholische Theologie am Priesterseminar St. Thomas Aquinas in Nairobi. Am 20. Februar 2008 empfing er das Sakrament der Priesterweihe für das Erzbistum Kisumu.[1]

Nach der Priesterweihe war Odundo zunächst als Pfarrvikar der Kathedrale St. Theresa in Kisumu tätig, bevor er 2009 Pfarradministrator der Pfarrei St. Augustine in Nyamonye wurde. Von 2012 bis 2023 war er Pfarrer der Pfarrei Holy Cross in Siaya.[1] 2013 wurde er für weiterführende Studien nach Rom entsandt, wo er an der Päpstlichen Universität Urbaniana ein Lizenziat im Fach Kanonisches Recht erwarb[1] und 2019 an der Päpstlichen Lateranuniversität mit der Arbeit Collaborations of the laity in the diocesan curia in accordance with can. 228: specific reference to the ecclesiastial province of Kisumu in Kenya („Mitarbeit von Laien in der Diözesankurie gemäß can. 228: besonderer Blick auf die Kirchenprovinz Kisumu in Kenia“) in dieser Disziplin promoviert wurde.[2] Von 2018 bis 2019 wirkte Odundo als Pfarradministrator der Pfarrei St. Andrew in Bondo. Anschließend fungierte er von 2019 bis 2023 als Offizial und als Kanzler der Kurie des Erzbistums Kisumu. Zudem war er von 2018 bis 2020 als Kirchenanwalt am interdiözesanen Kirchengericht in Kisumu tätig. Ab 2023 war Odundo Generalvikar des Erzbistums Kisumu.[1]

Am 14. Dezember 2025 ernannte ihn Papst Leo XIV. zum Titularbischof von Giru Marcelli und zum Weihbischof in Kisumu.[1]

Einzelnachweise

  1. a b c d e Nomina di Vescovo Ausiliare di Kisumu (Kenia). In: Tägliches Bulletin. Presseamt des Heiligen Stuhls, 14. Dezember 2025, abgerufen am 14. Dezember 2025 (italienisch).
  2. Vincent Ouma Odundo: Collaborations of the laity in the diocesan curia in accordance with can. 228: specific reference to the ecclesiastial province of Kisumu in Kenya. Pontificia Università Lateranense, Rom 2019, OCLC 1132660722 (englisch).