Vincent Mumo Kiilu

Vincent Mumo
Voller Name Vincent Mumo Kiilu
Nation Kenia Kenia
Geburtstag 3. August 1982 (43 Jahre)
Geburtsort Makueni County, Kenia
Größe 163 cm
Gewicht 56 kg
Beruf Leichtathletiktrainer
Karriere
Disziplin Sprint, Hürdenlauf
Verein Kenyan Army
Status zurückgetreten
Karriereende 2015
Medaillenspiegel
Commonwealth Games 0 × 1 × 0 ×
Afrikaspiele 1 × 0 × 0 ×
Afrikameisterschaften 1 × 0 × 1 ×
U18-Weltmeisterschaften 0 × 0 × 1 ×
 Commonwealth Games
Silber Neu-Delhi 2010 4 × 400 m
 Afrikaspiele
Gold Maputo 2011 4 × 400 m
 Afrikameisterschaften
Gold Bambous 2006 4 × 400 m
Bronze Porto-Novo 2012 4 × 400 m
 U18-Weltmeisterschaften
Bronze Bydgoszcz 1999 400 m Hürden
letzte Änderung: 19. Oktober 2025

Vincent Mumo Kiilu (* 3. August 1982 im Makueni County) ist ein ehemaliger kenianischer Sprinter und Hürdenläufer, der sich auf die 400-Meter-Distanz spezialisiert hat. Mit der kenianischen 4-mal-400-Meter-Staffel siegte er 2011 bei den Afrikaspielen in Maputo und wurde 2006 in Bambous Afrikameister.

Sportliche Laufbahn

Erste internationale Erfahrungen sammelte Vincent Mumo Kiilu im Jahr 1999, als er bei den erstmals ausgetragenen Jugendweltmeisterschaften in Bydgoszcz in 51,50 s die Bronzemedaille im 400-Meter-Hürdenlauf gewann. 2002 wurde er bei den Militärweltmeisterschaften in Tivoli in der Vorrunde disqualifiziert und im Jahr darauf schied er bei den Weltmeisterschaften nahe Paris mit 46,09 s in der ersten Runde im 400-Meter-Lauf aus. Zudem wurde er mit der kenianischen 4-mal-400-Meter-Staffel im Vorlauf disqualifiziert. Anschließend belegte er bei den Afrikaspielen in Abuja in 45,63 s den vierten Platz über 400 Meter und kam dann bei den Afro-asiatischen Spielen in Hyderabad nicht ins Ziel. Im Dezember siegte er dann in 46,39 s bei den Militärweltspielen in Catania über 400 Meter und schied im 200-Meter-Lauf mit 21,64 s in der Vorrunde aus. 2004 belegte er bei den Afrikameisterschaften in Brazzaville in 45,69 s den vierten Platz über 400 Meter und wurde auch im Staffelbewerb in 3:04,00 min Vierte. Anschließend schied er bei den Olympischen Sommerspielen in Athen mit 46,31 s in der ersten Runde über 400 Meter aus.

2006 schied er bei den Commonwealth Games in Melbourne mit 52,40 s in der ersten Runde über 400 m Hürden aus und verpasste mit der 4-mal-400-Meter-Staffel mit 3:08,07 min den Finaleinzug. Im August schied er bei den Afrikameisterschaften in Bambous mit 21,32 s im Halbfinale über 200 Meter aus und siegte mit der Staffel in 3:06,78 min gemeinsam mit George Kwoba, Sammy Rono und Thomas Musembi. 2008 nahm er erneut an den Olympischen Sommerspielen in Peking teil und schied dort mit 46,79 s in der ersten Runde über 400 Meter aus. 2010 schied er bei den Commonwealth Games in Neu-Delhi mit 46,50 s im Semifinale über 400 Meter aus und gewann mit der Staffel in 3:03,84 min gemeinsam mit Vincent Kiplangat Kosgei, Anderson Mureta Mutegi und Mark Kiprotich Muttai die Silbermedaille hinter dem australischen Team. Im Jahr darauf belegte er mit der Staffel bei den Weltmeisterschaften in Daegu in 3:01,15 min im Finale den fünften Platz und anschließend schied er bei den Afrikaspielen in Maputo mit 47,51 s im Halbfinale über 400 Meter aus. Zudem siegte er dort mit der Staffel in 3:03,10 min gemeinsam mit Anderson Mureta Mutegi, Jonathan Kibet und Mark Kiprotich Mutai. 2012 belegte er bei den Afrikameisterschaften in Porto-Novo in 46,13 s den fünften Platz über 400 Meter und gewann mit der Staffel in 3:04,12 min gemeinsam mit Vincent Kiplangat Koskei, Boniface Tumuti und Mark Kiprotich Muttai die Bronzemedaille hinter den Teams aus Nigeria und Südafrika. Anschließend wurde er mit der Staffel bei den Olympischen Sommerspielen in London im Vorlauf disqualifiziert. 2015 schied er bei den Militärweltspielen in Mungyeong mit 49,19 s in der ersten Runde über 400 Meter aus, belegte in 40,58 s den achten Platz in der 4-mal-100-Meter-Staffel und wurde mit der 4-mal-400-Meter-Staffel disqualifiziert. Daraufhin beendete er seine aktive sportliche Karriere im Alter von 33 Jahren. Nach seiner aktiven Karriere ist er als Trainer unter anderem für Aron Koech und Maximila Imali tätig.

In den Jahren von 2003 bis 2006 wurde Kiilu kenianischer Meister im 200-Meter-Lauf sowie 2008 und 2012 über 400 Meter und 2002 und 2003 über 400 m Hürden.

Persönliche Bestzeiten

  • 200 Meter: 20,65 s, 12. Juli 2003 in Nairobi
  • 400 Meter: 45,31 s, 4. Juli 2008 in Nairobi
  • 400 m Hürden: 49,9 s, 12. Juli 2003 in Nairobi