Villa Lehfeldt
Die Villa Lehfeldt war ein 1843 bis 1844 nach Plänen des Baumeisters S. Eduard Hoffmann für den Verlagsbuchhändler Joseph Lehfeldt errichtetes Wohnhaus an der Matthäikirchstraße in Berlin-Tiergarten. Zunächst als Sommerhaus genutzt, wurde die Villa nach einem Umbau im Jahr 1863 zum ganzjährigen Wohnsitz der Familie Lehfeldt. Die erwachsenen Kinder – der Richter und Abgeordnete des Preußischen Abgeordnetenhauses Leonhard Lehfeldt, der Kunsthistoriker Paul Lehfeldt und die Tochter Clara (1846–1907), verheiratet mit dem Maler Paul Friedrich Meyerheim bezogen mit ihren Familien eigene Wohnungen im Haus, sodass sich die Villa zu einem generationsübergreifenden Familiensitz entwickelte.
Villa und Garten bildeten zugleich den Rahmen eines lebendigen gesellschaftlichen Lebens, das maßgeblich durch das Ehepaar Meyerheim und ihrem Freundeskreis geprägt war. Die im Dachgeschoss befindlichen Ateliers waren an bekannte wie weniger bekannte Künstler vermietet. Im Eckturm befand sich über 25 Jahre hinweg das Atelier von Paul Meyerheim, in dem viele seiner Werke entstanden. Meyerheim stellte die Räume auch befreundeten Künstlern zur Verfügung – so etwa Franz von Lenbach, der dort an Porträts bekannter Persönlichkeiten des Kaiserreiches arbeite.
1880 ließ die Familie Lehfeldt das große Grundstück in vier Parzellen aufteilen. Die erste wurde noch im selben Jahr verkauft, die übrigen ab 1890. Die anschließende Neubebauung machte 1892 den Abriss der Villa erforderlich. Nach der Zerstörung der Nachfolgebauten im Zweiten Weltkrieg befindet sich an der Stelle der ehemaligen Villa Lehfeldt die heutige Herbert-von-Karajan-Straße und das Kunstgewerbemuseum Berlin.
Lage
Am 18. Januar 1831 reichte Bankdirektor August Reichert, Eigentümer des rund 87.000 Quadratmeter großen Grundstücks Tiergartenstraße 4–7, beim königlichen Polizeipräsidium einen ersten Parzellierungsplan mit 17 Bauparzellen ein. Diese sollten durch einen Privatweg zwischen Tiergarten- und Grabenstraße (heute Reichpietschufer) erschlossen werden. Nach einer negativen Beurteilung durch Stadtbaurat Friedrich Wilhelm Langerhans legte er am 21. Januar 1832 einen abgeänderten Teilungsplan mit nur noch acht Parzellen vor. Die Erschließung sollte nun direkt von der Tiergarten- und Grabenstraße her erfolgen.[1] Die Genehmigung erfolgte am 18. Februar 1832, woraufhin Reichert 1833 die Parzellen II und III an den Kaufmann Christian Ludwig Volckart veräußerte, aber die übrigen Grundstücke behielt.[2]
Nach Reicherts Tod 1840 legte sein Sohn Louis die nicht verkauften Parzellen wieder zusammen. Davon trennte er die Grundstücke mit den Häusern Tiergartenstraße 4 und 4a für sich und seinen Bruder ab. Die restlichen Flächen verkaufte er 1841 dem Arzt Friedrich Wilhelm August Vetter. Dieser griff die Idee einer Verbindungsstraße des ursprünglichen Planes wieder auf und reichte im gleichen Jahr ein entsprechendes Projekt ein. Die Ablehnung des Planes am 4. Februar 1842 wegen zu geringer Breite der Straße durchkreuzte seine Spekulationspläne vorerst. Dennoch begann Vetter mit dem Verkauf einzelner Parzellen. Für das bestehende Landhaus Tiergartenstraße 5 fand er einen Käufer im Seidenwarenfabrikanten Joel Wolff Meyer (1794–1869). Beim Verkauf sicherte sich Vetter einen 40 Fuß (rund 12,5 Meter) breiten Zufahrtsweg, der dem geknickten Grenzverlauf zum Restgrundstück von Louis Reichert folgte und sein Grundstück weiterhin mit der Tiergartenstraße verband.[2] An diesem Weg, anschließend an das Grundstück von Joel Wolff Meyer lag auch das rund 80 Meter lange und 42 Meter tiefe Grundstück des nächsten Käufers: Joseph Lehfeldt.
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Parzellierungsplan Tiergartenstraße 4–7 1831 mit Privatstrasse (gesüdet)
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Parzellierungsplan Tiergartenstraße 4–7 1832 (gesüdet)
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Situationsplan Tiergartenstraße 4–7 1842, Grundstück Vetter gelblich markiert
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Situationsplan Villa Lehfeldt 1843 (gesüdet)
Bauherr
Der Käufer und Bauherr, der Altphilologe und Verlagsbuchhändler Joseph Lehfeldt[3], stammte aus Glogau, heute Głogów, in Niederschlesien. Nach dem Studium an der Friedrich-Wilhelms-Universität Berlin und der Universität Breslau arbeitete er zunächst als Lehrer an der jüdischen Schule in Alt-Strelitz. 1832 zog er nach Berlin und gründete mit Moritz Veit den Verlag Veit & Company. Der Verlag war spezialisiert auf wissenschaftliche Literatur, verlegte aber auch den einträglichen Allgemeinen Wohnungsanzeiger für Berlin, einen Vorläufer des Berliner Adreßbuches. Lehfeldt kannte den etwas älteren Investor Friedrich Wilhelm August Vetter, der ebenfalls aus Glogau stammte, vermutlich bereits aus seiner Jugendzeit oder dann aus den 1820er Jahren, als beide an der Berliner Universität studierten.
Die Baupläne für ein Wohnhaus mit einem Stall- und Remisengebäude datieren vom 22. Juni 1843.[4] Nur einen Monat später am 23. Juli 1843 stellte Joseph Lehfeldt den Bauantrag für sein Wohnhaus. Parallel dazu ließ er die Bauarbeiten beginnen, ohne die Genehmigung abzuwarten. Die Ausführung erfolgte durch den Baumeister S. Eduard Hoffmann, der das Haus auch entworfen hatte,[3] und den Ratsmaurermeister J.C. Lindner[5]. Hoffmann stammte ursprünglich aus Breslau und war seit 1831 Mitglied des Architekten-Vereins zu Berlin. Weitere ausgeführte Bauten von ihm sind nicht bekannt.[6] Bereits am 31. Juli 1843 legte die Baupolizei die Baustelle still. Auf Lehfeldts Protest beschied das Ministerium des Inneren am 22. August, dass einerseits keine Baugenehmigung vorliege und andererseits das Projekt nicht überprüft werden könne, da das Parzellierungsprojekt von Friedrich Wilhelm August Vetter noch nicht genehmigt sei.[7] Damit geriet Joseph Lehfeldt zusammen mit den Käufern weiterer Bauparzellen wie Karl Ludwig Michelet in den Konflikt zwischen Vetter und dem Königlichen Polizeipräsidium über den Parzellierungsplan und den Bau der Matthäikirchstraße. Erst im Oktober 1843 kam eine Einigung zustande[8] und der Bau konnte 1844 vollendet werden. Die nun öffentlich gewordene Straße erhielt durch Königliche Kabinettsorder vom 7. September 1846 ihren Namen nach der neu erbauten Matthäikirche, die mit ihrem Kirchplatz den Verlauf der Straße unterbrach.[9] Lehfeldts Haus trug zunächst die Nummer 2, bei der der Umnummerierung der Straße 1865 erhielt es die Nummer 3.[9]
Baubeschreibung
Gliederung und Fassaden
Als Vorbilder für die Villa Lehfeldt dienten Baumeister Hoffmann aktuelle Wohnbauten in Berlin, mit denen er sich intensiv auseinandersetzte. Zwischen 1843 und 1852 veröffentlichte er hierzu in mehreren Heften die Façaden-Skizzen nach der zeitgemäßen Bauart Berlins, zur ldeenerregung für Bauherren und Meister so wie für angehende Architekten und Handwerker.[6] Der Bauforscher Hartwig Schmidt sieht als Anregungen Bauten Friedrich August Stülers, insbesondere das Wohnhaus für den Maurermeister Schneider an der Anhalter Straße 7 sowie das Wohnhaus Stüler an der Lennéstraße 3, die beide 1838 entworfen wurden.[10] Die in Terrakotta ausgeführte Balkonbrüstung am Wohnhaus Stüler ähnelt der in den Plänen erkennbaren Gestaltung der Balkonbrüstungen der Villa Lehfeldt und deutet auf eine ähnliche Ausführung.
Hoffmann konzipierte die Villa Lehfeldt als freistehendes, dreigeschossiges Wohnhaus mit unterschiedlichen Hoch- und Querstellungen der einzelnen Baukörper. Die fünfachsige Straßenfassade dominierte ein vierstöckiger, leicht vortretender Eckturm mit zwei Achsen. Dieser Turm wurde durch den Balkon im ersten Obergeschoss und das erhöhte Pyramidendach zusätzlich betont. In der äußersten rechten Achse befand sich der Hauseingang mit Rundbogenöffnung, eingefasst durch zwei dorische Pilaster und einer mit einem Aktroter bekrönten Ädikula. Die schlichte spätklassizistische Putzfassade war im Erdgeschoss rustifiziert, während die oberen Geschosse eine einfache Ritzquaderung aufwiesen. Die Fenster waren gerade verdacht, nur das Zimmer im obersten Geschoss des Eckturmes erhellten drei gekoppelte Rundbogenfenster.
Die Gartenfassade ist nur durch einen zeitgenössischen Stich der Matthäikirche (nach einer Zeichnung von Karl Eduard Biermann) und indirekt durch die Grundrisse dokumentiert. Die längste Fassade des Gebäudes gliederte sich in einen leicht vorspringenden zweiachsigen Vorbau auf der linken Seite, einen dreigeschossigen Mittelteil mit drei Achsen und in den Eckturm der Straßenfassade auf der rechten Seite. Der Turm war in den unteren Etagen fensterlos und öffnete sich im dritten Obergeschoss mit drei gekoppelten Rundbogenfenstern analog der Straßenseite zum Garten hin.
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Wohnhaus Anhalter Straße 7, Hoffassade
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Wohnhaus Stüler, Fassade
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Detail Balkonbrüstung Wohnhaus Stüler
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Strassenfassade
Grundrisse
Die 8 Fuß (2,51 Meter) hohen Kellerräume waren überwölbt mit Kappendecken. Darüber folgten drei Geschosse, von denen jedes eine 7-Zimmer-Wohnung aufnahm. Die Grundrisse der Wohnungen waren identisch, mit Ausnahme der Erdgeschosswohnung, die aufgrund des hohen Vestibüls, das den Eingang mit dem Haupttreppenhaus verband, etwas kleiner ausfiel. Die Gesellschaftsräume der Wohnungen waren nach Süden auf den großen Garten ausgerichtet. Die unteren beiden Wohnungen hatten eine Raumhöhe von 12 Fuß (3,77 Meter), während das zweite Obergeschoss mit 11 Fuß (3,45 Meter) etwas niedriger war. Das Dachgeschoss beherbergte die Bodenräume und ein 10 Fuß (3,14 Meter) hohes, beheizbares Turmzimmer. Die Erschließung erfolgte durch das Haupttreppenhaus im vorderen Teil des Grundstücks. Ein Nebentreppenhaus an der Westseite des Gebäudes ermöglichte den direkten Zugang zu den Küchen. Beim Nebentreppenhaus im Hof lag auch ein Brunnen für die Wasserversorgung der Bewohner.
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Schnitt
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Kellergeschoss
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Erdgeschoss
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1. Obergeschoss
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2. und 3. Obergeschoss
Nebengebäude und Garten
Im Stall- und Remisengebäude an der nordwestlichen Ecke des Grundstücks befanden sich im Erdgeschoss der Pferdestall mit zwei Boxen, der Futterkammer, die Remise und im Mittelteil die Toilettenanlagen für die Bewohner des Hauses, im Grundriss als Apartements bezeichnet. Da zur Bauzeit noch keine öffentliche Kanalisation existierte, wurden die Abwässer in einer Senkgrube an der Nordseite des Grundstücks gereinigt. Im Obergeschoss befand sich eine Kammer für den Kutscher.
Zur Villa gehörte ein großer, parkähnlicher Garten, der sich südliche des Wohnhauses bis zum Matthäikirchplatz erstreckte. Genaue Pläne zur Gartengestaltung sind nicht bekannt. Der Maler und Schriftsteller Ludwig Pietsch beschreibt den Garten 1858 als wahren Park mit den schönsten alten Bäumen, Blumen-, Frucht- und Gemüsebeeten , Wandelgängen , traulichen Bosketts und Rasenplätzen.[11] Der Garten stand nicht nur den Bewohnern der Villa offen, sondern durfte auch von den Anwohnern der anliegenden Häuser genutzt werden.[11] Der Verleger Max Lange schildert in seinem Nachruf die Verbundenheit Joseph Lehfeldts mit seinem Garten. Wenige Tage vor seinem Tod hatte er ihn im Garten herumgeführt und dabei die zauberhafte Einrichtung der überaus sinnigen Anlagen erläutert. Als Vorbild für die Gestaltung nannte er die Gartenanlagen von Fürst Hermann von Pückler-Muskau.[12]
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Remise
Spätere Umbauten
Spätere Umbauten passten das Haus an die veränderten Bedürfnisse an. Im Herbst 1862 ließ die seit 1858 verwitwete Luise Lehfeldt Pläne für einen seitlichen Anbau an der Nordseite der Villa entwerfen. Der Anbau schloss die circa 2,6 Meter breite Lücke der an der Matthäikirchstraße zwischen der Villa und dem Ökonomiegebäude des Grundstücks Tiergartenstraße 5. Damit veränderte sich die Erschließung des Hauses: der Hof war nun über eine Durchfahrt erreichbar, die Einfahrt zum Haus wurde auf die Südseite verlegt und das Vestibül auf die Höhe des Erdgeschosses angehoben. Eine neue im Vorgarten beginnende Treppe überwand beim umgestalteten Hauseingang den Höhenunterschied zur Straße. Im Erdgeschoss entstand eine Portier-Wohnung mit etwas reduzierter Raumhöhe, bedingt durch die darunterliegenden Durchfahrt. Die Wohnungen in den oberen Stockwerken verloren zwar ihre Nordfenster, gewannen jedoch zusätzliche Raumfläche in den Räume gegen Norden.[4] Ab 1863 lebte Luise Lehfeldt mit ihren Kindern dauerhaft in der Matthäikirchstraße, nachdem sie zuvor ihrer Winterwohnung in der Kronenstraße aufgegeben hatte.
Weitere Umbaupläne, eingereicht im Oktober 1864 für den Einbau eines zweiten Ateliers, dokumentieren verschiedene nicht datierbare Veränderungen seit der Erbauung. Die Wohnung im Erdgeschoss verfügte über eine unterkellerte Terrasse gegen den Garten. Auf der Straßenseite hatte die Wohnung im 2. Obergeschoss einen Balkon erhalten und das Dachgeschoss wurde aufgestockt. Der Eckturm hatte ein steileres Dach mit sechs schmalen, hohen Fenstern im Giebelbereich erhalten – vermutlich zur besseren Beleuchtung des überhohen Atelierraums. Das zweite Atelier lag ebenfalls im Dachgeschoss. Das große Oberlicht nahm fast die Hälfte der Deckenfläche ein und sorgte mit dem Nordfenster für gute Beleuchtung mit Tageslicht. Die Pläne enthalten zudem eine Dunkelkammer, was auf eine mögliche Vermietung an einen Fotografen hindeutet.[4] 1871 erweiterte ein weiterer turmartiger Anbau an der Westseite das Gebäude und verlängerte die Gartenfassade. Die Wohnungen erhielten ein weiteres Zimmer mit Gartenblick, im ersten und zweiten Obergeschoss mit Erker. Das Dachgeschoss auf der Gartenseite wurde aufgestockt und das Dach entsprechend erhöht. Die Gestaltung des Anbaus orientierte sich an der bestehenden Gestaltung. Der letzte größere Umbau war der Ersatz der alten Remise durch ein neues Waschhaus.[4]
Vom Sommerhaus zum Familiensitz
Die Bauweise der Villa mit den zahlreichen im Grundrisse eingezeichneten Schornsteinen und Öfen sowie die in einer Annonce hervorgehobenen Doppelfenster[13] zeigen, dass sie für eine ganzjährige Nutzung konzipiert war. Dennoch nutzen Joseph Lehfeldt und seine Familie das Haus zunächst nur als Sommerwohnung. Im Winter lebten sie weiterhin in ihrer Wohnung an der Jägerstrasse 25, wo sich auch der Sitz des Verlages Veit & Co. befand. 1851 trennte Lehfeldt Geschäfts- und Wohnsitz und bezog für den Winter eine Wohnung an der Taubenstraße 26[14], ab 1852 lebte die Familie an der Kronenstraße 12–13.[15]
Die Lehfeldts nutzen in ihrer Villa die Wohnung im Erdgeschoss, während die Wohnungen im ersten und zweiten Obergeschoss zur ganzjährigen Vermietung vorgesehen waren. In der Vossischen Zeitung erschienen 1848 und 1849 mehrere Annoncen für die herrschaftlichen Wohnungen, die ganz oder geteilt gemietet werden konnten.[16] Zu den Mietern zählten vor allem Staatsangestellte, aber auch Mitglieder des Preußischen Herrenhauses wie August Heinrich Hermann von Dönhoff[17] oder der Diplomaten Maximilian von Philipsborn.
Auch nach Joseph Lehfeldts frühem Tod im Jahr 1858 behielt die Familie die Aufteilung zwischen Sommer- und Winterwohnung bei. Dies änderte sich erst nach dem Umbau von 1862, durch den die Villa zu einem generationsübergreifenden Familiensitz wurde. Luise Lehfeldt zog mit den noch minderjährigen Kindern Clara und Paul am 1. April 1863 permanent an die Matthäikirchstraße 3 in die Erdgeschosswohnung.[18] Zwei Jahre später zum 1. April 1865 bezog der älteste Sohn Leonhard mit seiner Familie die Wohnung im ersten Obergeschoss.[19] Er war seit dem 14. Dezember 1862 verheiratet mit seiner Cousine Therese Lehmann, Tochter des Eisenbahndirektors und Schriftstellers Joseph Lehmann und seiner Frau Johanna, geborene Lehfeldt (1812–1878). Auch die Schwiegereltern des Sohnes Leonhard wohnten 1865 nach ihrer Rückkehr aus Glogau kurzzeitig in der Villa.[20] 1867 zogen sie an die Matthäikirchstraße 16.[21] Dritte verzeichnet das Berliner Adressbuch für diese Zeit nun nur noch als Untermieter, etwa Hildegard von Schwerin-Putzar, Witwe von Maximilian von Schwerin-Putzar.
Künstlerisches Zentrum und gesellschaftliches Leben
Die Tochter Clara Lehfeldt (1845–1907) heiratete am 10. Dezember 1867 den Maler Paul Friedrich Meyerheim.[22] Das Paar wohnte kurze Zeit an der Leipziger Straße 136[23], bezog aber spätestens 1869 die Wohnung im zweiten Obergeschoss der Villa Lehfeldt.[24] Neben seinen Tierbildern war Paul Meyerheim seinerzeit auch gefragt für seine Dekorationsmalereien. Zu seinen Arbeiten zählen die Wandmalereien im Speisezimmer des Palais des Herzogs Victor I. von Ratibor in der Moltkestraße 19 oder die Wand- und Deckengemälde in der Villa des Bildhauers Louis Sussmann-Hellborn an der Hohenzollernstraße 5. Seine eigene Wohnung schmückte der Hausherr an Wänden, Decken, Thürfüllungen, Öfen, Schrankthüren, Spiegeln, Kästen […] mit dekorativen Malereien jeden Genres.[25] An die Wand des Speisezimmers malte er eine Abundantia im goldenen Triumphwagen. Die Türfüllungen des Wäscheschrankes schmückten Darstellungen märkischer Bäuerinnen beim Flachsbrechen, Garnspinnen, Weben, Bleichen, Nähen und Waschen. Dazu kamen eher ornamentale Motive wie Laub-, Frucht- und Blumengirlanden in den Deckenfeldern und den Türfüllungen sowie Tierdarstellungen.[25] Paul Landau beschreibt die Wohnung als lustig ausgemalt und mit allerhand geschmackvollem, originellem, aus aller Herren Ländern zusammengetragenem Krimskrams vollgepfropft.[26] Nach dem Tod seiner Ehefrau 1874 zog 1875 auch Paul Meyerheims Vater, der Maler Friedrich Eduard Meyerheim in das 3. Obergeschoss[27], wo er bis zu seinem Tod 1879 lebte und das zweite Atelier nutzte.
Das gesellschaftliche Leben in der Matthäikirchstraße 3 prägte maßgeblich das Ehepaar Meyerheim. Im Winter bildeten die Wohnung im zweiten Obergeschoss und das Atelier den Rahmen für die geselligen Zusammenkünfte, im Sommer der weitläufige Garten. Während im Sommer die Gäste oft auch spontan zu den Gesellschaften im Garten erschienen, waren im Winter aufgrund des beschränkten Raumes Einladungen erforderlich. Die künstlerischen Darbietungen bei diesen Festen – häufig von den Gästen selbst aufgeführt – boten auch Paul Meyerheim Gelegenheit, seine musikalischen und schauspielerischen Talente zu zeigen.[28] Zum Freundeskreis der Familie zählten namhafte Persönlichkeiten wie die Maler Adolph von Menzel, Gustav Richter und Franz von Lenbach, der Bildhauer Reinhold Begas und seine Frau Margarethe, der Komponist Karl Anton Eckert und seine Frau Kathi, die Schriftsteller Ernst Dohm und Berthold Auerbach, der Karikaturist des Kladderadatsch Wilhelm Scholz, die Sängerin Hermine Spies, der Mediziner und Physiker Hermann von Helmholtz oder der Herzog Victor I. von Ratibor.[29]
Malerateliers
Das helle, beheizbare Zimmer im dritten Obergeschoss des Eckturms eignete sich gut als vermietbares Maleratelier. Für die Jahre 1851 und 1852 ist der Hensel-Schüler Eduard Ratti als Mieter nachweisbar.[30][31] Ihm folgte 1855 kurzzeitig der Porträt- und Historienmaler Oscar Begas, Bruder des Bildhauers Reinhold Begas, der sein eigenes Atelier in der nahegelegenen Matthäikirchstraße 9 hatte.[32][33] Von 1856 bis 1864 nutzte der Historien- und Porträtmaler Johann Rudolf Adams das Atelier.[34][35] Mit dem Umbau des Dachgeschosses stand ab Mitte der 1860er Jahre ein zweites Atelier zur Verfügung. 1865 bezog der für seine religiöse Motive bekannt Spät-Nazarener Bernhard Plockhorst das neue Atelier, gab es jedoch bereits 1866 aufgrund seiner Berufung an die Großherzoglich-Sächsische Kunstschule Weimar wieder auf.[36]
Spätestens seit dem Einzug ins Haus 1869, vermutlich aber bereits ab seiner Rückkehr aus Paris 1867, belegte Paul Meyerheim das größere Atelier zur Straßenseite. Dort entstanden in den folgenden 25 Jahren zahlreiche seiner Werke. Die Familienzeitschrift Die Gartenlaube beschreibt sein Atelier im Dezember 1869: „An den Wänden des Ateliers hängen einige Bilder, Studienköpfe und Farbenskizzen meist von eigener Hand; an den Fenstern stehen einige Blumentöpfe, dazwischen Vogelbauer mit ihren schmetternden und trillernden Bewohnern. Die breite Seite nimmt ein großer Schrank ein, der zur Aufbewahrung von Gypsabgüssen verschiedener Thiere dient. Die sonstige Einrichtung ist höchst bescheiden und weit entfernt von jedem Luxus oder künstlerischer Coquetterie; ein alter Tisch mit wackelnden Beinen, einige wurmstichige Stühle im Rococogeschmack mit verschossenen Ueberzügen. Die einzige Merkwürdigkeit bieten einige seltsame Kasten und Schränke, die der witzige Maler mit interessanten Caricaturen verziert hat, prächtige Parodieen der Kunstgeschichte in hieroglyphischem Styl. Hier erblickt man einen alten ägyptischen Professor und Mitglied der königlich pharaonischen Akademie, umgeben von seinen Schülern, die unter seiner Anleitung zeichnen lernen; dort wird gleichfalls ein ägyptischer Hofphotograph mitten in seiner Arbeit von einem Krokodil in höchst unangenehmer Weise überrascht. Man kann diese geistreich komischen Bilder, in denen sich die Heiterkeit des Künstlers offenbart, nicht ohne Lachen sehen.“[37] Nach seinem Umzug in die Villa Lehfeldt 1875 nutzte Paul Meyerheims Vater Eduard das kleinere Atelier[38] Paul Meyerheim porträtierte ihn dort um 1877 in seinem Gemälde Eduard Meyerheim in seinem Atelier. Für sich selber erstellte Meyerheim eine Kopie des heute verschollenen Originals, die lange prominent in seinem Atelier hing und später über seinen Nachlass in die Sammlung der Berliner Nationalgalerie gelangte.
Langjähriger Mieter des zweiten Ateliers in den 1860er und 1870er Jahren war der Historienmaler Emil Teschendorff. Daneben verzeichnet das Berliner Adressbuch 1872 auch den Genre- und Porträtmaler Eduard Hübner[39] und in den 1880er Jahren den Porträtmaler und Buchillustrator Maximilian Schäfer[40], den Porträt- und Historienmaler Ernst Nelson[41] und 1889 den Porträt- und Landschaftsmaler Georg Lampe.[42] Im Zusammenhang mit dem Umbau des Hauses 1871, der durch den Ausbau des Dachgeschosses die Nutzung der Ateliers beeinträchtige, ließ Luise Lehfeldt an der südwestlichen Ecke an der Brandmauer zur Matthäikirchstraße 4 ein provisorisches Atelier für Meyerheim erstellen. Das Provisorium bestand bis zur Abtrennung und dem Verkauf des südlichsten Teils des Grundstücks 1880. Möglicherweise nutze Meyerheim das 4,7 Meter hohe Atelier für großformatige Arbeiten wie die Antilopenhetze im Sudan über dem Eingang des Antilopenhauses des Zoologischen Gartens, das später durch eine Kopie auf Mettlacher Platten der Firma Villeroy & Boch ersetzt wurde.
Die gute Atelier-Infrastruktur erlaubte Paul Meyerheim, befreundeten Künstlern bei einem Besuch zeitweise Arbeitsräume zur Verfügung zu stellen. Großes Aufmerksamkeit in der Presse erregte 1880 ein Aufenthalt von Franz von Lenbach, der im kleineren Atelier an Porträts des Kronprinzen Friedrich Wilhelm, des Reichskanzlers Otto von Bismarck und des Generalfeldmarschalls Helmuth von Moltke arbeitete. Für die Sitzungen erschienen die Dargestellten jeweils persönlich im dritten Obergeschoss der Villa Lehfeldt.[43] Der greise Kaiser Wilhelm I. besuchte am 2. Februar 1880 das Atelier, um die Bilder zu besichtigen.[44]
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Eduard Meyerheim in seinem Atelier, ca. 1877, Kopie Meyerheims
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Bildnis Otto von Bismarck, Auftragswerk der Berliner Nationalgalerie 1880
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Provisorisches Ateliergebäude im Garten
Parzellierung und Verkauf
Mit der zunehmenden Verdichtung des Tiergartenviertels stieg der Wert des Grundstück mit seinem großen Garten. 1880 erfolgte eine Aufteilung des Grundstücks in vier kleinere Parzellen.[45] Die Familie verkaufte 1880 jedoch nur die Parzelle am südlichen Ende des Grundstücks mit dem provisorischen Atelier von Paul Meyerheim. Käufer war der Architekt und Bankier Alfred Lent, der das Atelier für sein neues Wohnhaus abbrechen ließ. Das Architekturbüro Ende & Böckmann erstellten den Neubau von 1880 bis 1881. Weitere Verkäufe unterblieben zunächst. Ab Mitte der 1880er Jahre begann sich das familiäre Zusammenleben in der Villa aufzulösen. Der jüngste Sohn Paul zog nach seiner Heirat mit Bertha Mühl 1885 in die Regentenstraße 12.[46] Die verwitwete Therese Lehmann verlegte 1886 ihren Wohnsitz in die Eichhornstraße 4[47] und im Mai 1888 verstarb Luise Lehfeldt. Vermietet wurde die Villa nun wieder vermehrt an Dritte.
Im Januar 1890 veräußerten die Erben die nächste Parzelle – erneut den südlichsten Teil des verbliebenen Gartens – an den Bankier Hugo Oppenheim. Auf dem Grundstück, das die Adresse Matthäikirchstraße 3b erhielt, entstand in den Jahren 1890 bis 1892 sein vom Architekten Christian Heidecke entworfenes Wohnhaus. Der Verkauf der zweitletzten Parzelle an den Industriellen Oscar Huldschinsky im Februar 1892 bedeutete das Ende der Villa Lehfeldt. Da sie auf der Parzellengrenze lag, musste sie 1892 für den Neubau abgebrochen werden. Huldschinskys Wohnhaus, entworfen vom Architekturbüro Kayser & von Großheim und ausgeführt von 1892 bis 1893, erhielt die Nummer Matthäikirchstraße 3a.
Die letzten verbliebenen Mitglieder der Familie in der Villa Lehfeldt, Paul und Clara Meyerheim, kauften sich 1892 ein älteres Haus in der Hildebrandstraße 22, das sie durch Alfred Messel umbauen ließen. Nach einer längeren Orientreise bezogen sie das neue Domizil im Jahr 1893. Das letzte Grundstück erwarb 1894 der Kommerzienrat Wassily Nikolajewisch Schischin, der sich von Bernhard Sehring 1894 bis 1895 ein repräsentatives Palais errichten ließ. Nach der Zerstörung der Nachfolgebauten im Zweiten Weltkrieg ist der ehemalige Standort der Villa Lehfeldt heute belegt mit der umgelegten nördlichen Matthäikirchstraße, der heutigen Herbert-von-Karajan-Straße und das Kunstgewerbemuseum Berlin.
Literatur
- Hartwig Schmidt: Tiergartenviertel. Baugeschichte eines Berliner Villenviertels. (= Die Bauwerke und Kunstdenkmäler von Berlin, Beiheft 4.) Gebrüder Mann, Berlin 1981, ISBN 3-7861-1277-0, S. 138., S. 147 und S. 340.
Weblinks
Einzelnachweise
- ↑ Hartwig Schmidt: Tiergartenviertel: Baugeschichte eines Berliner Villenviertels, Die Bauwerke und Kunstdenkmäler von Berlin Beiheft 4. Gebrüder Mann Verlag, Berlin 1981, ISBN 3-7861-1277-0, S. 136.
- ↑ a b Hartwig Schmidt: Tiergartenviertel: Baugeschichte eines Berliner Villenviertels, Die Bauwerke und Kunstdenkmäler von Berlin Beiheft 4. Gebrüder Mann Verlag, Berlin 1981, ISBN 3-7861-1277-0, S. 137.
- ↑ a b Hartwig Schmidt: Tiergartenviertel: Baugeschichte eines Berliner Villenviertels, Die Bauwerke und Kunstdenkmäler von Berlin Beiheft 4. Gebrüder Mann Verlag, Berlin 1981, ISBN 3-7861-1277-0, S. 340.
- ↑ a b c d Bauakte Matthäikirchstraße 3, B Rep. 202, ACC 1023, Nr. 1390 im Landesarchiv Berlin
- ↑ Hartwig Schmidt: Tiergartenviertel: Baugeschichte eines Berliner Villenviertels, Die Bauwerke und Kunstdenkmäler von Berlin Beiheft 4. Gebrüder Mann Verlag, Berlin 1981, ISBN 3-7861-1277-0, S. 374.
- ↑ a b Eva Börsch-Supan: Berliner Baukunst nach Schinkel 1840–1870. Prestel, München 1977, ISBN 3-7913-0050-4, S. 592.
- ↑ Hartwig Schmidt: Tiergartenviertel: Baugeschichte eines Berliner Villenviertels, Die Bauwerke und Kunstdenkmäler von Berlin Beiheft 4. Gebrüder Mann Verlag, Berlin 1981, ISBN 3-7861-1277-0, S. 138.
- ↑ Hartwig Schmidt: Tiergartenviertel: Baugeschichte eines Berliner Villenviertels, Die Bauwerke und Kunstdenkmäler von Berlin Beiheft 4. Gebrüder Mann Verlag, Berlin 1981, ISBN 3-7861-1277-0, S. 139.
- ↑ a b Hartwig Schmidt: Tiergartenviertel: Baugeschichte eines Berliner Villenviertels, Die Bauwerke und Kunstdenkmäler von Berlin Beiheft 4. Gebrüder Mann Verlag, Berlin 1981, ISBN 3-7861-1277-0, S. 338.
- ↑ Hartwig Schmidt: Tiergartenviertel: Baugeschichte eines Berliner Villenviertels, Die Bauwerke und Kunstdenkmäler von Berlin Beiheft 4. Gebrüder Mann Verlag, Berlin 1981, ISBN 3-7861-1277-0, S. 147.
- ↑ a b Ludwig Pietsch: Wie ich Schriftsteller geworden bin. Der wunderliche Roman meines Lebens. Band 1: Erinnerungen aus den Fünfziger Jahren. Berlin: Fontane 1893, S. 318.
- ↑ Schachzeitung der Berliner Schachgesellschaft, 13. Jahrgang, 1858, S. 271.
- ↑ Königlich privilegirte Berlinische Zeitung von Staats- und gelehrten Sachen, 9. September 1849
- ↑ Allgemeiner Wohnungsanzeiger für Berlin, Charlottenburg und Umgebungen : auf das Jahr 1851, Veit, Berlin 1851, I. Teil Nachweis sämmtlicher Einwohner von Berlin nebst Umgegend und Charlottenburg, mit Ausschluß der Gewerbe=Gehülfen, Tagelöhner und Dienstboten, S. 273. (digital.zlb.de)
- ↑ Allgemeiner Wohnungsanzeiger für Berlin, Charlottenburg und Umgebungen : auf das Jahr 1851, Veit, Berlin 1851, I. Teil Nachweis sämmtlicher Einwohner von Berlin nebst Umgegend und Charlottenburg, mit Ausschluß der Gewerbe=Gehülfen, Tagelöhner und Dienstboten, S. 279. (digital.zlb.de)
- ↑ siehe Ausgaben vom 14. Januar 1849[1], 6. Februar 1849[2] oder 15. August 1849 [3]
- ↑ Allgemeiner Wohnungsanzeiger für Berlin, Charlottenburg und Umgebungen : auf das Jahr 1857, Veit, Berlin 1857, I. Teil Nachweis sämmtlicher Einwohner von Berlin nebst Umgegend und Charlottenburg, mit Ausschluß der Gewerbe=Gehülfen, Tagelöhner und Dienstboten, S. 81. (digital.zlb.de)
- ↑ Allgemeiner Wohnungs-Anzeiger nebst Adreß- und Geschäftshandbuch für Berlin, dessen Umgebungen und Charlottenburg : auf das Jahr 1863, Hayn, Berlin 1863, I. Teil Nachweis sämmtlicher Einwohner von Berlin nebst Umgegend, mit Ausschluß der Gewerbe= Gehülfen, Tagelöhner und Dienstboten, S. 299. (digital.zlb.de)
- ↑ Allgemeiner Wohnungs-Anzeiger nebst Adreß- und Geschäftshandbuch für Berlin, dessen Umgebungen und Charlottenburg : auf das Jahr 1865, Hayn, Berlin 1863, I. Teil Nachweis sämmtlicher Einwohner von Berlin nebst Umgegend, mit Ausschluß der Gewerbe= Gehülfen, Tagelöhner und Dienstboten, S. 319. (digital.zlb.de)
- ↑ Paul Landau: Nur Erinnerungen. Cotta, Stuttgart u. a. 1916–1917. Band 1, S. 199.
- ↑ Berliner Adreßbuch : für das Jahr 1867, Hayn, Berlin 1867, I. Teil Nachweis sämmtlicher Einwohner von Berlin nebst Umgegend, mit Ausschluß der Gewerbe=Gehülfen, Tagelöhner und Dienstboten, S. 350. (digital.zlb.de)
- ↑ Eheregister der Matthäuskirche Berlin, Dezember 1867, S. 30, Nr. 159.
- ↑ Berliner Adreßbuch : für das Jahr 1868, Hayn, Berlin 1868, I. Teil Nachweis sämmtlicher Einwohner von Berlin nebst Umgegend, mit Ausschluß der Gewerbe=Gehülfen, Tagelöhner und Dienstboten, S. 431. (digital.zlb.de)
- ↑ Berliner Adreßbuch : für das Jahr 1870, Hayn, Berlin 1870, I. Teil Nachweis sämmtlicher Einwohner von Berlin nebst Umgegend, mit Ausschluß der Gewerbe=Gehülfen, Tagelöhner und Dienstboten, S. 490. (digital.zlb.de)
- ↑ a b Westermanns Monatshefte, Band 67(1889), S. 187
- ↑ Paul Landau: Nur Erinnerungen. Cotta, Stuttgart u. a. 1916–1917. Band 1, S. 200.
- ↑ Berliner Adreßbuch : für das Jahr 1875, Loewenthal, Berlin 1875, Teil I. Alphabetisches Verzeichniß der Einwohner Berlins mit Angabe ihres Standes und ihrer Wohnungen einschießlich sämmtlicher kaufmännischen Firmen, S. 582. (digital.zlb.de)
- ↑ Berliner Tageblatt und Handelszeitung. Abend-Ausgabe, Montag, 20. September 1915, S. 2 (deutsche-digitale-bibliothek.de).
- ↑ Paul Landau: Nur Erinnerungen. Cotta, Stuttgart u. a. 1916–1917. Band 1, S. 201.
- ↑ Allgemeiner Wohnungsanzeiger für Berlin, Charlottenburg und Umgebungen : auf das Jahr 1851, Veit, Berlin 1851, I. Teil Nachweis sämmtlicher Einwohner von Berlin nebst Umgegend und Charlottenburg, mit Ausschluß der Gewerbe=Gehülfen, Tagelöhner und Dienstboten, S. 384.(digital.zlb.de)
- ↑ Allgemeiner Wohnungsanzeiger für Berlin, Charlottenburg und Umgebungen : auf das Jahr 1852, Veit, Berlin 1852, I. Teil Nachweis sämmtlicher Einwohner von Berlin nebst Umgegend und Charlottenburg, mit Ausschluß der Gewerbe=Gehülfen, Tagelöhner und Dienstboten, S. 389. (digital.zlb.de)
- ↑ Allgemeiner Wohnungsanzeiger für Berlin, Charlottenburg und Umgebungen : auf das Jahr 1855, Veit, Berlin 1855, I. Teil Nachweis sämmtlicher Einwohner von Berlin nebst Umgegend und Charlottenburg, mit Ausschluß der Gewerbe=Gehülfen, Tagelöhner und Dienstboten, S. 26. (digital.zlb.de)
- ↑ Max Schasler: Berlins Kunstschätze: ein praktisches Handbuch zum Gebrauch bei der Besichtigung derselben. Zweite Abtheilung , Nicolai Berlin 1856, S. 481 [4]
- ↑ Allgemeiner Wohnungsanzeiger für Berlin, Charlottenburg und Umgebungen : auf das Jahr 1856, Veit, Berlin 1856, I. Teil Nachweis sämmtlicher Einwohner von Berlin nebst Umgegend und Charlottenburg, mit Ausschluß der Gewerbe=Gehülfen, Tagelöhner und Dienstboten, S. 2. (digital.zlb.de)
- ↑ Allgemeiner Wohnungs-Anzeiger nebst Adreß- und Geschäftshandbuch für Berlin, dessen Umgebungen und Charlottenburg : auf das Jahr 1864, Hayn, Berlin 1864, II. Teil Nachweis jedes einzelnen numerirten Hauses des engern Polizeibezirks, mit Angabe seiner Bewohner und des Eigenthümers, so wie der Querstraßen, welche eine jede Straße begrenzen oder durchschneiden, S. 80. (digital.zlb.de)
- ↑ Allgemeiner Wohnungs-Anzeiger nebst Adreß- und Geschäftshandbuch für Berlin, dessen Umgebungen und Charlottenburg : auf das Jahr 1865, Hayn, Berlin 1865, II. Teil Nachweis jedes einzelnen numerirten Hauses des engern Polizeibezirks, mit Angabe seiner Bewohner und des Eigenthümers, so wie der Querstraßen, welche eine jede Straße begrenzen oder durchschneiden, S. 85. (digital.zlb.de)
- ↑ M. R.: Ein glücklicher Künstler. In: Die Gartenlaube. Heft 51, 1869, S. 814 (Volltext [Wikisource]).
- ↑ Berliner Börsenzeitung, 3. Februar 1880, S. 6.
- ↑ Berliner Adreßbuch : für das Jahr 1872, Hayn, Berlin 1872, I. Teil Nachweis sämmtlicher Einwohner von Berlin nebst Umgegend, mit Ausschluß der Gewerbe=Gehülfen, Tagelöhner und Dienstboten, S. 123. (digital.zlb.de)
- ↑ Berliner Adreßbuch : für das Jahr 1883, Loewenthal, Berlin 1883, Teil II. II. Verzeichniß sämmtlicher Häuser Berlins mit Angabe der Eigenthümer und Miether, sowie der Querstraßen, welche jede Straße begrenzen oder durchschneiden, S. 225. (digital.zlb.de)
- ↑ Berliner Adreßbuch : für das Jahr 1886, Loewenthal, Berlin 1886, Teil II. II. Verzeichniß sämmtlicher Häuser Berlins mit Angabe der Eigenthümer und Miether, sowie der Querstraßen, welche jede Straße begrenzen oder durchschneiden, S. 276. (digital.zlb.de)
- ↑ Berliner Adreßbuch : für das Jahr 1889, Loewenthal, Berlin 1889, Teil I. Alphabetisches Verzeichniß der Einwohner Berlins mit Angabe ihres Standes und ihrer Wohnungen einschießlich sämmtlicher kaufmännischen Firmen, S. 643. (digital.zlb.de)
- ↑ Neues Tagblatt und General-Anzeiger für Stuttgart und Württemberg, Dienstag, 20. Januar 1880, S. 1.
- ↑ Pfälzischer Kurier, Freitag 6. Februar 1880, Nr. 31, Erstes Blatt, S. 2.
- ↑ Bauakte Matthäikirchstraße 3c, B Rep. 202, ACC 1023, Nr. 1400 im Landesarchiv Berlin
- ↑ Berliner Adreßbuch : für das Jahr 1885, Loewenthal, Berlin 1885, Teil I. Alphabetisches Verzeichniß der Einwohner Berlins mit Angabe ihres Standes und ihrer Wohnungen einschießlich sämmtlicher kaufmännischen Firmen, S. 586 (digital.zlb.de)
- ↑ Berliner Adreßbuch : für das Jahr 1886, Loewenthal, Berlin 1886, Teil I. Alphabetisches Verzeichniß der Einwohner Berlins mit Angabe ihres Standes und ihrer Wohnungen einschießlich sämmtlicher kaufmännischen Firmen, S. 605. (digital.zlb.de)
Koordinaten: 52° 30′ 33,7″ N, 13° 22′ 4,6″ O