Villa Hermannsburger Straße 25

Die Villa Hermannsburger Straße 25 in der niedersächsischen Gemeinde Südheide, Ortschaft Unterlüß, im Landkreis Celle, wurde in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts gebaut. Aktuell (2025) wird sie zum Wohnen und gewerblich genutzt.

Das Gebäude steht unter Denkmalschutz (siehe auch Liste der Baudenkmale in Südheide (Gemeinde)).

Geschichte und Beschreibung

1899 wurden in Unterlüß die ersten Werksanlagen durch die Rheinmetall angelegt und 1934 erheblich ausgebaut.

Das zweigeschossige, traufständige, verputzte Gebäude auf großem Grundstück und U-förmigem Grundriss, unter ziegelgedecktem Walmdach mit breitem Dachüberstand und mehreren Gauben wurde um 1920 im Jugendstil und Stil des Neubarocks als Direktorenvilla der Rheinmetall gebaut. An der südlichen Traufseite wurden an den Ecken polygonale Erderker angefügt. Der mittige Zugang mit Freitreppe und einer Putz-/Stuck-Imitation einer Arkadengalerie betont den repräsentativen Stil des Hauses. Die Fenster im Obergeschoss haben Fensterläden. Rückwärtig erhielt das Gebäude zwei Seitenflügel.[1]

Das niedersächsische Landesdenkmalamt befand u. a.: „… zeittypische opulente Villa im Jugendstil-/Neubarock ….“

Einzelnachweise

  1. Beschreibung/Bilder im Denkmalatlas Niedersachsen

Koordinaten: 52° 50′ 2,3″ N, 10° 17′ 36,3″ O