Vestrup
Vestrup Gemeinde Bakum
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|---|---|---|
| Koordinaten: | 52° 45′ N, 8° 9′ O | |
| Fläche: | 35,6 km²[1] | |
| Einwohner: | 1869[1] | |
| Bevölkerungsdichte: | 53 Einwohner/km² | |
| Eingemeindung: | 15. Mai 1933 | |
| Postleitzahl: | 49456 | |
| Vorwahl: | 04446 | |
Lage von Vestrup in Niedersachsen
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Vestrup ist ein Ortsteil und eine Gemarkung der Gemeinde Bakum im Landkreis Vechta in Niedersachsen. Der Ort bildete bis 1933 eine Gemeinde im damaligen Amt Vechta.
Geographie
Das Kirchdorf Vestrup liegt drei Kilometer nordwestlich des Ortskerns von Bakum. Zur Gemarkung bzw. zur ehemaligen Gemeinde gehören auch die Bauerschaft Hausstette und das Kirchdorf Lüsche.[1]
Geschichte
Vestrup gehörte bis zu den Napoleonischen Kriegen zum Fürstbistum Münster und kam 1802 zum Herzogtum Oldenburg. Von 1811 bis 1813 gehörte der Ort unmittelbar zu Frankreich und dort zur Mairie Bakum im Kanton Vechta des Departements der Oberen Ems. 1814 kam Vestrup zum Großherzogtum Oldenburg und bildete dort eine Gemeinde im Amt Vechta. Im Rahmen der oldenburgischen Gebietsreform vom 15. Mai 1933 wurde Vestrup nach Bakum eigemeindet.[2]
Einwohnerentwicklung
| Jahr | Einwohner | Quelle |
|---|---|---|
| 1858 | 890 | [3] |
| 1871 | 845 | [4] |
| 1895 | 840 | [5] |
| 1910 | 1141 | [6] |
Baudenkmale
In den Ortsteilen der ehemaligen Gemeinde Vestrup gibt es die folgenden Baudenkmale:
- in Vestrup die Kirche St. Vitus, drei landwirtschaftliche Gebäude in der Hochelstener Straße und in der Vestruper Dorfstraße, zwei Wegekapellen und zwei Wegekreuze
- in Lösche die Kirche St. Josef, die alte Schule, das Lehrerwohnhaus in der Dorfstraße, eine Wehekapelle und das Gefallenenehrenmal auf dem Friedhof
- in Hausstette zwei landwirtschaftliche Gebäude in der Alten Dorfstraße, die alte Schule, das Gefallenehrenmal und ein Wegekreuz
Sport
Sportvereine im Gebiet der ehemaligen Gemeinde Vestrup sind der Reit- und Fahrverein Hausstette sowie der SV Blau-Weiß Lüsche.
Einzelnachweise
- ↑ a b c Daten zur Gemarkung Vestrup
- ↑ Gesetzblatt für den Freistaat Oldenburg, Landesteil Oldenburg 48. Band 1933–1934, S. 171 ff.
- ↑ Das Großherzogthum Oldenburg, Karl Gottfried Böse, Oldenburg 1863, S. 614
- ↑ Volkszählung Oldenburg 1871
- ↑ Zeitschrift für Verwaltung und Rechtspflege im Großherzogthum Oldenburg, 26. Band, Oldenburg 1899, S. 30
- ↑ Uli Schubert: Deutsches Gemeindeverzeichnis 1910. Abgerufen am 12. April 2025.