Vergiftung Wiktor Juschtschenkos
Die Vergiftung von Wiktor Juschtschenko ereignete sich im September 2004 während des ukrainischen Präsidentschaftswahlkampfes. Der damalige Oppositionskandidat Wiktor Juschtschenko erlitt eine schwere Dioxinvergiftung, deren Umstände bis heute nicht vollständig aufgeklärt sind. Der Fall erregte weltweit Aufsehen.
Hintergrund
Leonid Kutschma bekleidete seit 1994 das Amt des Präsidenten der Ukraine.[1] Im Herbst 2004 lief seine zweite Amtszeit aus und die Verfassung der Ukraine von 1996 untersagte eine dritte Amtszeit. Der Kandidat der führenden Politiker und Oligarchen war Wiktor Janukowytsch, der seit 2002 Ministerpräsident war. Janukowytsch stand für Kontinuität und für die Weiterführung der Politik Kutschmas. Russland unterstützte Janukowytsch und Präsident Wladimir Putin ergriff bei wiederholten Besuchen der Ukraine eindeutig Partei für ihn. Gegenkandidat war Wiktor Juschtschenko, dessen von ihm geführte Wahlblock „Unsere Ukraine“ als stärkste Kraft aus den Parlamentswahlen von 2002 hervorgegangen war. Juschtschenko stand für eine Annäherung an die Europäische Union und die Vereinigten Staaten und aus den USA flossen beträchtliche finanzielle Mittel in die ihn unterstützenden Organisationen.[2]
Nach Angaben von Juschtschenkos ehemaligem Stabschef, Oleh Rybatschuk hätten ihm ehemalige Agenten sowohl des russischen als auch des ukrainischen Geheimdienstes bereits Ende Juli 2004 mitgeteilt, dass es einen Plan gebe, Juschtschenko zu beseitigen und eine Vergiftung die wahrscheinlichste Methode sei. Am 12. August wurde Juschtschenkos Auto, als er im Wahlkampf unterwegs war, auf einer Straße in der Nähe von Cherson von einem LKW während eines Überholversuchs mehrfach abgedrängt, so dass er beinahe von der Straße abgekommen wäre.[3]
Vergiftung und Diagnose
Am 28. August wurde Wolodymyr Sazjuk, stellvertretender Direktor des ukrainischen Geheimdienstes Sluschba Bespeky Ukrajiny (SBU), in Moskau bei einem Treffen mit seinen russischen Kollegen gesehen. Im selben Monat war auch Mykola Melnytschenko, Leibwächter von Präsident Leonid Kutschma, in der russischen Hauptstadt, um mit Vertretern der russischen Geheimdienste SWR und FSB über ein Abkommen zu verhandeln. Ende August besuchte Juschtschenko in Begleitung von Dawyd Schwanija die Datsche von Sazjuk, um die Sicherheitsmaßnahmen in den Tagen vor der Wahl zu besprechen. Dawyd Schwanija war Georgier und war eine Vertrauensperson von Boris Beresowski, der die Kampagne Jutschtschenkos aus seinem Exil in London finanziell unterstützte.[4]
Am Abend des 5. September 2004 nahm Wiktor Juschtschenko zusammen mit Dawyd Schwanija ohne sein Sicherheitspersonal an einem Treffen mit dem Leiter SBU, Ihor Smeschko, in einer exklusiven Datsche außerhalb Kiews teil. Gastgeber des Abends war dessen Stellvertreter Wolodymyr Satsyuk. Es gab gekochte Flusskrebse aus einer gemeinsamen Schüssel sowie einen Salat aus Tomaten, Gurken und Mais und später Fleischgerichte. Das Essen wurde von Satsyuks persönlichem Koch zubereitet. Wiktor Juschtschenko fuhr gegen 2 Uhr morgens nach Hause.[5][6]
Tags darauf litt Juschtschenko an Kopfschmerzen, Übelkeit, Erbrechen und starken Bauch- und Rückenschmerzen. Erste Untersuchungen am Feofaniya Krankenhaus in Kiew ergaben Lipasenwerte, die dreimal so hoch wie die Grenzwerte waren und die Ärzte bestanden auf einer stationären Einweisung Juschtschenkos. Die Werte deuteten auf eine mögliche akute Bauchspeicheldrüsenentzündung hin. Am Abend des 10. September flog Wiktor Juschtschenko nach Wien-Schwechat und wurde dort kurz nach Mitternacht in die Privatklinik Rudolfinerhaus eingeliefert.[7] Zunächst deutete nichts auf eine Vergiftung hin, eine Computertomografie sowie die endoskopische Untersuchung von Magen und Darm zeigten in Magen und Darm des Patienten geschwollene Blutflecken, auch Leber und Bauchspeicheldrüse waren stark angeschwollen, und die deutlich erhöhten Leberwerte waren typische Anzeichen einer Leberentzündung (Hepatitis) und eines Leberzerfalls. Es bestand akute Lebensgefahr.[8]
Wiktor Juschtschenko wurde am 18. September aus dem Rudolfinerhaus entlassen und setzte seinen Wahlkampf in der Ukraine fort. In einer Ansprache zu seinen Unterstützern mit entstelltem Gesicht erklärte er, dass was ihm zugestoßen sei, wurde nicht durch Lebensmittel oder durch seine Ernährung verursacht, „sondern durch das politische Regime in diesem Land“. Nachdem weitere Tests sehr schlecht ausgefallen waren, flog er am 30. September zurück nach Wien. Der behandelnde Arzt Michael Zimpfer griff auf eine Epiduralanästhesie zurück und führte einen Katheter in Juschtschenkos Wirbelsäule ein. Am 10. Oktober kehrte Juschtschenko für den Wahlkampf in die Ukraine zurück.[9]
Am 14. Oktober ergab eine Untersuchung von Hautfragmenten nach einer Biopsie einen Verdacht auf eine Vergiftung mit Dioxinen. Der britische Toxikologe John A. Henry am St Mary’s Hospital in London vermutete nach Ansicht von Fotos von Juschtschenko ebenfalls eine Dioxin-Variante als Ursache. Der niederländische Toxikologe Abraham Brouwer kontaktierte nach einem Fernsehbericht das Rudolfinerhaus, um weitere Tests durchzuführen. Er konnte im Labor in Amsterdam erstmals nachweisen, dass Juschtschenko mit 2,3,7,8-Tetrachlordibenzodioxin vergiftet wurde. Diese Substanz ließe sich einfach in Ölen und Fetten auflösen. Anfang Dezember wurde Juschtschenko von Gregory Saathoff und Christopher Holstege von der medizinischen Fakultät der University of Virginia untersucht, die Ähnlichkeiten der Substanzen in Juschtschenkos Körper mit einem hochkonzentrierten Dioxin, das in einem russischen Labor hergestellt wurde, feststellten.[10]
Auf einer Pressekonferenz am 11. Dezember gab das behandelnde Ärzteteam des Rudolfinerhauses in Juschtschenkos Gegenwart die Analyse des Labors in Amsterdam bekannt. Demnach enthielten die Blutproben derart hohe Dioxinwerte, dass eine exakte Bestimmung vorerst unmöglich war. In der Vorwoche bestätigten zwei weitere EU-Referenzlabore Dioxinwerte, die etliche tausend Mal höher lagen als die Normalwerte.[8]
Informationskrieg
Der Schwiegersohn von Präsident Kutschma, der ukrainische Oligarch und Milliardär Wiktor Pintschuk reiste nach Wien und traf sich dort mit dem ärztlichen Leiter des Rudolfinerhauses, Lothar Wicke. Pintschuk überzeugte ihn, die Agentur Euro RSCG aus Paris für die Öffentlichkeitsarbeit des Krankenhauses zu beauftragen.[11] Am 28. September organsierte die Agentur eine Pressekonferenz im Rudolfinerhaus, in der Lothar Wicke erklärte, es gebe keinerlei Hinweise auf eine Vergiftung des Pateinten. Die Agentur kontaktierte internationale Medien wie die Financial Times und bot Beweise an, dass Juschtschenko nicht vergiftet worden sei. Der Mitarbeiter der Agentur behauptete auf Nachfrage, dass er Wiktor Pintschuk nicht kennen würde und noch nie in Kiew gewesen sei. Die Agentur war auch für die russische Regierung tätig. Der Präsident des Rudolfinerhauses Michael Zimpfer beendete die Zusammenarbeit mit der Agentur, nachdem er von Wiktor Juschtschenko über die Verbindungen von Euro RSCG zur Familie von Präsident Kutschma informiert worden war.[12]
Der Verdacht auf Vergiftung des Oppositionsführers Juschtschenko wurde im Wahlkampf gegen die Regierungspartei eingesetzt. Lothar Wicke erklärte, er lasse sein Haus nicht in den ukrainischen Wahlkampf hineinziehen und während der zweiten internationalen Pressekonferenz am 8. Oktober sagte er, dass eine „medizinisch gefälschte Diagnose“ von jemandem verbreitet worden sei, der „nicht fest in dieser Klinik angestellt“ sei, und bezog sich dabei auf den behandelnden Arzt Nikolai Korpan. Korpan hatte in einem Entwurf des medizinischen Gutachtens geschrieben, dass „der Zustand des Patienten möglicherweise durch die Verabreichung toxischer Substanzen verursacht wurde, die normalerweise nicht in Lebensmitteln enthalten sind“. Dies führte zu einer Auseinandersetzung zwischen dem Präsidenten des Rudolfinerhauses, Michael Zimpfer, der im Gegensatz zu Wicke zu den behandelnden Ärzten gehörte und der hinter Juschtschenkos Krankheit einen Anschlag mit biologischen oder chemischen Kampfmitteln vermutete.[8][13]
Michael Zimpfer gab am 12. Dezember bekannt, dass Wicke „aus rein privaten Gründen und auf eigenen Wunsch“ von seinem Amt als Chefarzt zurückgetreten sei, aber weiterhin Leiter der Radiologie bleiben werde. Am 18. Januar wurde Wicke dann auch von dieser Aufgabe entbunden. Wicke leitete daraufhin rechtliche Schritte gegen das Rudolfinerhaus ein.[14][15]
Am 27. April 2005 reichte Manfred Lackner, Nationalrats-Abgeordneter der SPÖ zwei parlamentarische Anfragen mit Fragen zu Korpan ein, in denen er Korpans akademische Abschlüsse, seine Staatsbürgerschaft, seine medizinische Praxis und seine fachlichen Qualifikationen anzweifelte. In österreichischen und russischen Medien erschienen zur gleichen Zeit Berichte über interne Konflikte im Rudolfinerhaus, anonyme Schreiben an die Wiener Staatsanwaltschaft und Artikel, die die Vergiftungsdiagnose in Frage stellten. Im Oktober stellte die SPÖ-Abgeordnete Ruth Becher eine weitere Anfrage, diesmal zu Korpans Spezialisierung in der Kryochirurgie. Trotz bereits erteilter offizieller Antworten, die seine Legitimität bestätigten, hielt die politische und mediale Skepsis gegenüber Nikolai Korpan das ganze Jahr über an.[16]
Langzeitbehandlung
Ende Dezember 2004 begab sich Juschtschenko in Behandlung an der Universität Genf. Da es kein etabliertes spezifisches Behandlungsprotokoll für diese Erkrankung gab, bestanden die beiden möglichen Behandlungsstrategien darin, das Gift, seine Form, Verteilung und Ausscheidung kontinuierlich zu überwachen und nach medizinischen molekularbasierten Lösungen für die vom Gift betroffenen Organe zu suchen. Der im Januar 2005 in Genf diagnostizierte Wert von 2,3,7,8-Tetrachlordibenzodioxin überschritt den Normalwert um das 50.000-fache.[17] Juschtschenko wurde eine Dosis von 2 bis 5 Mililiter Dioxin verabreicht. Diese Menge ist ausreichend, um einen Menschen zu töten. Die Tatsache, dass er sich kurz nach der Vergiftung übergab, rettete offenbar sein Leben. Juschtschenko unterzog sich innerhalb von drei Jahren insgesamt 25 Operationen zur Entfernung seiner Narben.[18] Die Ergebnisse der Behandlung in Genf wurden vom Schweizerischen Zentrum für Angewandte Humantoxikologie (SCAHT) im Oktober 2009 in der Fachzeitschrift The Lancet veröffentlicht.[17] Im Januar 2012 publizierte das SCAHT eine aktualisierte Studie in der Fachzeitschrift Toxicological Sciences.[19]
Täterschaft
Die Täterschaft ist bis heute (Stand 2025) ungeklärt. Hauptverdächtige waren der Gastgeber des Abends Wolodymyr Sazjuk und dessen Personal. Sazjuk erhielt später die russische Staatsbürgerschaft und eine Auslieferung an die Ukraine wurde mit der Begründung abgelehnt, dass Russland russische Staatsbürger nicht ausliefern würde.[20] Das britischen Defence Science and Technology Laboratory Porton Down bestätigte, dass dieses Dioxin in einem Speziallabor produziert wurde.[21] Es gibt Hinweise darauf, dass das Dioxin einer hochkonzentrierten Variante ähnelte, die Anfang des Jahrzehnts in einem russischen Labor hergestellt worden sei.[22] Nach Angaben von Juschtschenko gebe es weltweit nur drei Labore, die diesen Typ Dioxin herstellten. Zwei Labore hätten Proben zur Verfügung gestellt, nicht aber das Labor in Russland.[23]
Im Jahr 2008 beschuldigte Wiktor Juschtschenko den früheren Minister für Katastrophenschutz Dawyd Schwanija, der zugleich Pate eines seiner Kinder war, an seiner Vergiftung beteiligt gewesen zu sein. Schwanija hatte zuvor behauptet, der Präsident habe vor vier Jahren lediglich eine Lebensmittelvergiftung erlitten und seine Mitarbeiter hätten einen politisch motivierten Angriff erfunden, um seine Popularität während des Präsidentschaftswahlkampfs zu steigern.[24] In einem Interview im Jahr 2009 erklärte Juschtschenko, dass sich die Täter seit vier Jahren in Moskau befinden würden. Er habe sich dreimal direkt an Präsident Putin gewandt und gebeten, sie von ukrainischen Ermittlern in der ukrainischen Botschaft in Moskau vernehmen zu lassen. Der frühere stellvertretende Geheimdienstchef, der Koch und jemand von der Bedienung befänden sich alle in Moskau.[25] Im April 2023 erklärte Juschtschenko, dass die Wahrheit erst dann ans Tageslicht kommen würde, wenn Putin seine Macht verlöre. Er glaube nicht, dass Ukrainer hinter der Vergiftung stecken würden.[26]
Literatur
- Boris Volodarsky: Victor Yushchenko, the Ukrainian Patient, Kiev, September 2004. In: The KGB’s Poison Factory. From Lenin to Litvinenko. Frontline Books, Barnsley 2009, ISBN 978-1-84832-542-5, S. 88–116 (englisch).
Weblinks
- Gift: Der überlebte Mord. In: Profil. 18. Dezember 2004.
- Anna Sonnenburg, Ralf Stahlmann: Der Fall des Wiktor Juschtschenko. In: Pharmazeutische Zeitung. 2. Februar 2010.
Einzelnachweise
- ↑ Andreas Kappeler: Kleine Geschichte der Ukraine. 9. Auflage. C. H. Beck, München 2024, ISBN 978-3-406-81183-8, S. 257–258 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
- ↑ Andreas Kappeler: Kleine Geschichte der Ukraine. C. H. Beck, München 2024, ISBN 978-3-406-81183-8, S. 283–285 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
- ↑ Andrew Wilson: Ukraine’s Orange Revolution. Yale University Press, New Haven/London 2005, ISBN 0-300-11290-4, S. 96–97 (englisch, eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
- ↑ Boris Volodarsky: The KGB’s Poison Factory. From Lenin to Litvinenko. Frontline Books, Barnsley 2009, ISBN 978-1-84832-542-5, S. 90–91 (englisch, eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
- ↑ Steven Lee Myers: The New Tsar. The Rise and Reign of Vladimir Putin. Simon & Schuster, New York 2015, ISBN 978-1-4711-3935-2, S. 263 (englisch, eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
- ↑ C.j. Chivers: A Dinner in Ukraine Made for Agatha Christie. In: The New York Times. 20. Dezember 2004, abgerufen am 1. November 2025 (englisch).
- ↑ Boris Volodarsky: The KGB’s Poison Factory. From Lenin to Litvinenko. Frontline Books, Barnsley 2009, ISBN 978-1-84832-542-5, S. 88–89, 95–97 (englisch, eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
- ↑ a b c Gift: Der überlebte Mord. In: Profil. 18. Dezember 2004, abgerufen am 1. November 2025.
- ↑ Boris Volodarsky: The KGB’s Poison Factory. From Lenin to Litvinenko. Frontline Books, Barnsley 2009, ISBN 978-1-84832-542-5, S. 97–99 (englisch, eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
- ↑ Boris Volodarsky: The KGB’s Poison Factory. From Lenin to Litvinenko. Frontline Books, Barnsley 2009, ISBN 978-1-84832-542-5, S. 103–104 (englisch, eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
- ↑ Boris Volodarsky: Assassins. The KGB’s Poison Factory Ten Years On. Frontline Books, Barnsley 2019, ISBN 978-1-5267-3392-4, S. 141–142 (englisch, eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
- ↑ Marcel H. Van Herpen: Putin’s Propaganda Machine. Soft Power and Russian Foreign Policy. Rowman & Littlefield, Lanham 2016, ISBN 978-1-4422-5362-9, S. 55–56 (englisch, eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
- ↑ Boris Volodarsky: Assassins. The KGB’s Poison Factory Ten Years On. Frontline Books, Barnsley 2019, ISBN 978-1-5267-3392-4, S. 143 (englisch, eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
- ↑ Ed Holt: Doctor sues clinic over Yushchenko poisoning claims. In: The Lancet. Band 365, Nr. 9468, April 2005, S. 1375, doi:10.1016/S0140-6736(05)66354-4 (englisch).
- ↑ Rudolfinerhaus: Ehemaliger ärztlicher Leiter klagt gegen Hinauswurf. In: Der Standard. 31. März 2005, abgerufen am 1. November 2025.
- ↑ Boris Volodarsky: The KGB’s Poison Factory. From Lenin to Litvinenko. Frontline Books, Barnsley 2009, ISBN 978-1-84832-542-5, S. 114–115 (englisch, eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
- ↑ a b 2,3,7,8-tetrachlorodibenzo-p-dioxin (TCDD) poisoning in Victor Yushchenko: identification and measurement of TCDD metabolites. In: The Lancet. Band 374, Nr. 9696, 3. Oktober 2009, S. 1179–1185, doi:10.1016/S0140-6736(09)60912-0, PMID 19660807 (englisch).
- ↑ 25 Operationen unter Vollnarkose. In: Neue Zürcher Zeitung. 11. Juni 2008, abgerufen am 6. Dezember 2025.
- ↑ The Cutaneous Lesions of Dioxin Exposure: Lessons from the Poisoning of Victor Yushchenko. In: Toxicological Sciences. Band 125, Nr. 1, Januar 2012, S. 310–317, doi:10.1093/toxsci/kfr223 (englisch).
- ↑ Boris Volodarsky: Assassins. The KGB’s Poison Factory Ten Years On. Frontline Books, Barnsley 2019, ISBN 978-1-5267-3392-4, S. 156 (englisch, eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
- ↑ Boris Volodarsky: The KGB’s Poison Factory. From Lenin to Litvinenko. Frontline Books, Barnsley 2009, ISBN 978-1-84832-542-5, S. 113 (englisch, eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
- ↑ Glenn Kessler, Rob Stein: U.S. Doctors Treated Yushchenko. In: The Washington Post. 11. März 2005, abgerufen am 1. November 2025 (englisch).
- ↑ Ukraine: Yushchenko Accuses Russia Of Obstructing Dioxin Probe. Radio Free Europe / Radio Liberty, 12. September 2007, abgerufen am 31. Dezember 2025 (englisch).
- ↑ Yushchenko identifies ex-friend in poisoning. In: The International Herald Tribune. 24. Juli 2008 (englisch, nytimes.com).
- ↑ Uwe Klußmann, Christian Neef: „Eine ernsthafte Bedrohung“. Interview mit Wiktor Juschtschenko. In: Der Spiegel. Nr. 37, 7. September 2009, S. 100–102 (spiegel.de).
- ↑ Lucian Kim: Putin’s Revenge. Why Russia Invaded Ukraine (= Woodrow Wilson Center Series). Columbia University Press, New York 2024, ISBN 978-0-231-21402-5, S. 264, doi:10.7312/kim-21402 (englisch).