Verena Keller (Sängerin)

Verena Keller (* 8. September 1942 in Schwerin; † 17. Dezember 2025)[1][2] war eine deutsche Opernsängerin (Mezzosopran).

Leben

Keller, Tochter des Schweizer Opernsängers Jakob Keller (1911–1992), studierte an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien und ist Dozentin an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main und am Konservatorium Mainz.[3] Sie trat unter anderem am Grand Théâtre de Genève, an der Deutschen Oper Berlin, an der Staatsoper Hamburg, am Opernhaus Düsseldorf, an der Pariser Oper, am Teatro Massimo von Palermo, am Teatro San Carlo von Neapel und an der Vancouver Opera auf.[3]

Keller wurde mit dem Kulturförderpreis 2002 für ihre Opernwerkstatt ausgezeichnet und nahm am Dokumentarfilm Opernfieber von Katharina Rupp (Hessischer Filmpreis 2005 als bester Dokumentarfilm) teil.[4] Ihr Opernatelier fand 2015 im Stadtcasino Basel statt.[5]

Repertoire (Auswahl)

Aufnahmen/Tonträger (Auswahl)

  • Fantaisie chorale op. 80. Concerto no. 5 pour piano et orchestre. Ludwig van Beethoven. Berlin, Pool-Musikproduktion, 1998.
  • Lirica & l’intimiste. Xavier Delisle. München, Koka Media, 1998.
  • Messe in D-Dur Opus 86 für Soli, Chor und Orgel. Antonín Dvořák. Stuttgart, Carus-Verlag, 1976, Wiederveröffentlichung 1987.

Literatur

Commons: Verena Keller – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Mit tiefer Bestürzung müssen wir mitteilen, dass Verena Keller am 17. Dezember 2025 völlig unerwartet an den Folgen einer schweren Krebserkrankung verstorben ist. In: Facebook. 20. Dezember 2025, abgerufen am 14. Januar 2026.
  2. Internationale Opernwerkstatt – Festival der jungen Stimmen (Todesmittelteilung auf Startseite ohne eigene Überschrift). In: opernwerkstatt.com. Abgerufen am 14. Januar 2026.
  3. a b Verena Keller Biografie
  4. Verena Keller - Home. Abgerufen am 14. Januar 2026.
  5. Elena Manuel, Nachwuchs-Opernsänger müssen sich im Stadtcasino beweisen In: Basellandschaftliche Zeitung, 9. Oktober 2015.