Velm (Gemeinde Velm-Götzendorf)

Velm (Dorf)
Katastralgemeinde Velm
Basisdaten
Pol. Bezirk, Bundesland Gänserndorf (GF), Niederösterreich
Gerichtsbezirk Gänserndorf
Pol. Gemeinde Velm-Götzendorf
Ortschaft Velm-Götzendorf
Koordinaten 48° 28′ 4″ N, 16° 47′ 11″ Of1
Höhe 180 m ü. A.
Fläche d. KG 5,68 km² (31. Dez. 2023)
Statistische Kennzeichnung
Katastralgemeindenummer 06027

Figurenbildstock an der Hauptstraße in Velm
Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM; NÖGIS
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Velm ist eine Katastralgemeinde der Gemeinde Velm-Götzendorf im Bezirk Gänserndorf in Niederösterreich. Bis 2020 wurde Velm auch als Ortschaft geführt. Bis Ende 1966 war Velm eine eigenständige Gemeinde.[1]

Geografie

Der vom Sulzbach durchflossene Ort, der unmittelbar im Westen von Götzendorf liegt, wird von der Landesstraße 17 erschlossen. Der Hofbach mündet von links in den Sulzbach.

Geschichte

Bei Velm konnte eine Kreisgrabenanlage aus der mittleren Jungsteinzeit (ca. 4800 bis ca. 4500 v. Chr.) lokalisiert werden ().

Bereits im 12. Jahrhundert schien in Klosterneuburger Urkunden der Ort als Veluren, Veluraren oder Velven auf, was sich auf einen Personennamen bezog. Die nach Schweickhardt gut bestifteten Bauern betrieben Acker- und Weinbau. Laut Adressbuch von Österreich waren im Jahr 1938 in der Ortsgemeinde Velm ein Tierarzt, ein Bäcker, ein Fleischer, zwei Gemischtwarenhändler, ein Glaser, eine Hebamme, ein Mechaniker, ein Müller, zwei Sattler, ein Schlosser, ein Schmied, ein Schneider, ein Schuster, zwei Tischler, ein Wagner und zahllose Landwirte ansässig.[2]

Mit 1. Jänner 1967 schlossen sich die bis dahin selbständigen Gemeinden Velm und Götzendorf zu Velm-Götzendorf zusammen.[1]

Literatur

  • Franz Xaver Schweickhardt: Darstellung des Erzherzogthums Österreich unter der Ens, durch umfassende Beschreibung aller Burgen, Schlösser, Herrschaften, Städte, Märkte, Dörfer, Rotten etc. etc., topographisch-statistisch-genealogisch-historisch bearbeitet und nach den bestehenden vier Kreis-Vierteln [alphabetisch] gereiht. [Teil:] Viertel unterm Manhartsberg. 7 von 34 Bänden. 7. Band: Sebarn bis Zwingendorf. Mechitaristen, Wien 1835, S. 133 (VelmInternet Archive; mit einem Nachtrag zum 6. Band: Schloßhof; c) Sebarn).
  • Ortsverzeichnis 2001 Niederösterreich (PDF; 4,8 MB), Statistik Austria, Wien 2005, ISBN 3-902452-42-0, S. 105.

Einzelnachweise

  1. a b Gemeindeänderungen ab 1945. Statistik Austria, S. 18. In: Änderungen in der Verwaltungsgliederung. Statistik Austria (ZIP, 1,3  MB; Inhalt PDF); abgerufen am 24. November 2025. (LGBL. NÖ. Nr. 477/1966)
  2. Adressbuch von Österreich für Industrie, Handel, Gewerbe und Landwirtschaft, Herold Vereinigte Anzeigen-Gesellschaft, 12. Ausgabe, Wien 1938 PDF, Seite 485