Valtin Fuchs
Valtin Fuchs, auch Valentin Fuchs, († 6. Mai 1558 in Sangerhausen) war ein kursächsischer Beamter. Er war von 1524[1] bis 1557, kurz zu seinem Tod, Schösser des Amtes Sangerhausen und Gutsbesitzer in Emseloh. Als solcher erreichte er 1544 den Erwerb von Ländereien des 1538 aufgehobenen Klosters Kaltenborn. Das Gut hatte er durch Heirat erhalten.
Sein Grabmal befindet sich in der Evangelischen Pfarrkirche St. Ulrici zu Sangerhausen.[2] Anlässlich seiner Beisetzung erschien eine Leichenpredigt in Druck, die auch dessen Personalia beinhalten.[3]
Sein Sohn Valtin Fuchs junior war 1564 Verwalter des kurfürstlichen Amtes Mühlberg.[4]
Literatur
- Mitteilungen des Vereins für Geschichte und Naturwissenschaft von Sangerhausen und Umgegend. Sangerhausen 1896, S. 91.
Einzelnachweise
- ↑ Lutherjahrbuch. Band 68, 2001, S. 85.
- ↑ [069] St. Ulrich-Kirche, Sangerhausen. In: kupferspuren.eu, Artwork Agentur für Creatives Marketing, abgerufen am 9. Dezember 2025 (unter dem Namen „Valentin Fuchs“).
- ↑ Gustav FrühDie Leichenpredigten des Stadtarchivs Braunschweig. Stadtarchiv Braunschweig 1985, S. 4257.
- ↑ Rudolf Matthies: Geschichte des Dorfes Würdenhain. In: tu-dresden.de. Technische Universität Dresden, 1953, abgerufen am 14. März 2015 (aufgestellt im Rahmen des Nationalen Aufbauwerkes mit nachträglichen Ergänzungen von Ursula, Heinz und Matthias Lohse [Version 1.2 v. 08/2021]).