Valle Sacta

Valle Sacta
Basisdaten
Einwohner (Stand) 4600 Einw. (Volkszählung 2024)
Rang Rang 160
Höhe 223 m
Postleitzahl 03-1205-0408-8001
Telefonvorwahl (+591)
Koordinaten 17° 7′ S, 64° 46′ W
Valle Sacta
Politik
Departamento Cochabamba
Provinz Provinz Carrasco
Klima

Klimadiagramm Puerto Grether

Valle Sacta ist eine Landstadt im Departamento Cochabamba im südamerikanischen Anden-Staat Bolivien.

Lage im Nahraum

Valle Sacta ist größte Ortschaft im Kanton Valle Ivirza im Municipio Puerto Villarroel in der Provinz Carrasco. Die Stadt liegt auf einer Höhe von 223 m am rechten, östlichen Ufer des Río Sajta, der 72 Kilometer flussabwärts bei Puerto Villarroel in den Río Ichilo mündet.

Geographie

Valle Sacta liegt im bolivianischen Tiefland vor der Voranden-Kette der Serranía de Iniricarsama. Das Klima ist ein tropisches Regenwaldklima mit einer ausgeprägten Regenzeit (Am-Klima nach der Köppen-Geiger-Klassifikation).

Die Region weist eine mittlere Jahrestemperatur von 26 °C auf (siehe Klimadiagramm Puerto Grether), die Monatsdurchschnittswerte liegen zwischen 23 °C im Juli und gut 28 °C von November bis Februar. Der durchschnittliche Jahresniederschlag beträgt 1700 mm, mit Monatswerten zwischen 200 und 300 mm von Dezember bis Februar und ausreichend Feuchtigkeit in allen Monaten.

Verkehrsnetz

Valle Sacta liegt in einer Entfernung von 237 Straßenkilometern östlich von Cochabamba, der Hauptstadt des Departamentos.

Durch Valle Sacta verläuft die 1657 Kilometer lange Nationalstraße Ruta 4, die von Tambo Quemado an der chilenischen Grenze im Osten quer durch das Land bis Puerto Suárez an der brasilianischen Grenze führt. Von Cochabamba aus erreicht man Valle Sacta über Villa Tunari, Chimoré und Ivirgarzama, die Nationalstraße führt dann weiter über Entre Ríos nach Warnes und Santa Cruz.

Bevölkerung

Die Einwohnerzahl der Ortschaft ist in den vergangenen Jahrzehnten stark angestiegen:

Jahr Einwohner Quelle
1992 keine Detaildaten Volkszählung[1]
2001 1360 Volkszählung[2]
2013 2704 Volkszählung[3]
2024 ca. 4600 Volkszählung[4]

Die Region weist einen deutlichen Anteil indigener Bevölkerung auf, im Municipio Puerto Villarroel sprechen 82,8 Prozent der Einwohner Quechua.[5]

Einzelnachweise

  1. INE – Instituto Nacional de Estadística Bolivia 1992
  2. INE – Instituto Nacional de Estadística Bolivia 2001
  3. INE – Instituto Nacional de Estadística Bolivia: Censo Nacional de Población y Vivienda 2012. Abgerufen am 24. Oktober 2021 (spanisch).
  4. INE – Instituto Nacional de Estadística Bolivia: Poblacional Censo Población y Vivienda 2024. Abgerufen am 20. September 2025 (spanisch).
  5. INE-Sozialdaten Cochabamba 2001 (PDF; 8,0 MB)