Umm Habib bint al-Ma'mun

Umm Habib bint al-Ma'mun (arabisch أم حبيب بنت المأمون; geb. wohl vor 805, gest. im 9. Jahrhundert) war eine Prinzessin der Abbasiden-Dynastie und eine Tochter des siebten Abbasiden-Kalifen al-Ma'mun (reg. 813–833).

Leben

Umm Habib war eine Tochter des siebten Abbasiden-Kalifen al-Ma'mun (786–833). Sie wurde im Spätsommer 817[1] oder im Jahr 818[2] mit dem achten imamitisch-schiitischen Imam Ali al-Ridha verheiratet;[1] ihre Schwester Umm al-Fadl bint al-Ma'mun wurde mit Ali Ridhas erst sechs Jahre alten Sohn Muhammad verheiratet, die Ehe aber erst viele Jahre später vollzogen.[1]

Rezeption in der klassisch-arabischen Literatur

Umm Habib bint al-Ma'mun wird in der klassisch-arabischen Literatur unter anderem im Geschichtswerk von al-Tabari erwähnt.[3]

Einzelnachweise

  1. a b c W. Madelung: ʿALĪ AL-REŻĀ, the eighth Imam of the Emāmī Shiʿites, Encyclopaedia Iranica 1985.
  2. C.E. Bosworth: The History of al-Tabari, Band 32, The Reunification of The `Abbasid Caliphate, State University of New York Press, 1987, S. 82.
  3. aṭ-Ṭabarī: Taʾrīḫ ar-rusul wa-l-mulūk. Bd. III, S. 1029, Zeile 9f. – Deutsche Übersetzung Uhrig: Das Kalifat von al-Ma'mūn: aus den Annalen von aṭ-Ṭabarī übersetzt. 1988, S. 110.