Ulrike Anna Schwartz
Ulrike Anna Schwartz (* 1945) ist eine deutsche Künstlerin. Sie arbeitet seit den 1990er-Jahren freischaffend als Malerin, Bildhauerin und Objektkünstlerin.
Leben
Schwartz lebt und arbeitet in Zernien (Ortsteil Fließau) im Landkreis Lüchow-Dannenberg, wo sie einen eigenen Kunstraum („KunstRaum Fliessau“/„lichteweile“) betreibt.
Werk
Ihr Werk umfasst Papier- und Kaseinmalerei, skulpturale Lichtobjekte sowie Installationen. Charakteristisch sind transluzente Papiere (z. B. Shoji/Japanpapiere), Paraffin und organische Materialien, die sie zu atmosphärischen „Lichtungen“ und „Wärmefeldern“ arrangiert. In jüngeren Arbeiten nutzt sie auch Dornen und transparente Träger.
Ausstellungen (Auswahl)
- 2013: „Vor den Lichtungen“, Schloss Dryburg, Kunstverein Westthüringer[1]
- 2018/19: „Hommage à Uecker“, Kunstverein Stade
- 2019: „Weiß und etwas Rot“, Raum für Kunst, Möckmühl
- 2021: „art to believe“, Parcours des BBK Braunschweig[2]
- 2021: „aus der Form“, BBK Darmstadt
- 2023: „St. Leopold Friedenspreis 2023“, Stift Klosterneuburg, Österreich
- 2023: „Lichtungen“, Kunstkreis Hameln (2023)[3]
- 2025: „Zeitenwende“, Kulturkirche Dannenberg (2025)
Auszeichnungen
- Preisträgerin „Hommage an Uecker – Kunst mit Nägeln“, Kunstverein Stade (2019), u. a. für die Arbeit Der Babelturm für Uecker.
- Anerkennungspreis beim St.-Leopold-Friedenspreis (Stift Klosterneuburg, 2023); das Werk untragbar war in der Ausstellung „Die Guten Werke“ zu sehen.