Uhlířský vrch
| Uhlířský vrch | ||
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| Köhlerberg von Mährisch Kotzendorf (Moravský Kočov) aus gesehen | ||
| Höhe | 672 m n.m. | |
| Lage | Freudenthal, Mährisch-Schlesien, Tschechien | |
| Gebirge | Niederes Gesenke | |
| Koordinaten | 49° 58′ 22″ N, 17° 26′ 23″ O | |
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Der Uhlířský vrch (deutsch Köhlerberg) ist ein Berg nahe Bruntál (Freudenthal) im Okres Bruntál in Tschechien, an dessen Spitze sich die barocke Wallfahrtskirche Maria Hilf befindet. Der Gipfel bietet gute Weitsicht auf die umliegenden Gipfel des Niederen Gesenkes (Nízký Jeseník) und des Altvatergebirges (Hrubý Jeseník).
Naturdenkmal
Der aufgegebene Tuffsteinbruch am Südhang des Köhlerbergs wurde 1966 zum Naturdenkmal erklärt.
Wallfahrtskirche Maria Hilf
Die ursprüngliche hölzerne Wallfahrtskapelle wurde 1653 von Statthalter Augustin Oswald von Lichtenstein als weithin sichtbares Symbol für den Sieg der Gegenreformation errichtet. An der Stelle der Kapelle wurde 1755–1765 vom Architekten Georg Friedrich eine einschiffige barocke Kirche erbaut. Eine Kopie des Gnadenbildes Mariahilf wurde in der neuen Wallfahrtskirche angebracht. Von besonderem Interesse sind die äußeren Mosaike am Vordereingang, die die Heiligen Peter und Paul darstellen, die von 1925 geschaffen wurden.[1]
Lindenallee
Die Straße zum Gipfel des Hügels ist von einer vierreihigen Lindenallee gesäumt, die 1766–1770 vom Oberbefehlshaber Riedheim bepflanzt wurde. 1973 wurden die Bäume der Allee für denkwürdig erklärt, 20 Jahre später wurde das gesamte Gebiet einschließlich der Lindenallee zum Nationalen Kulturdenkmal Tschechiens erklärt.
Kreuzweg
Entlang des oberen Teils der Lindenallee stehen 14 Kreuzwegsstationen, gemalt von Franz Templer nach Vorlagen von Gebhard Fugel.
Weblinks
Einzelnachweise
- ↑ Rudolf Hemmerle: Sudetenland: Wegweiser-- durch ein unvergessenes Land. 202, S. 120.