Udo Horstmann

Udo Horstmann (* 1918 in Warnemünde) war ein deutscher Diplomat.[1]

Leben

Udo Horstmann wuchs in Warnemünde auf und wurde Berufsoffizier der Deutschen Wehrmacht. Im Jahr 1952 trat er in den diplomatischen Dienst des Auswärtigen Amtes ein.

Er war Deutscher Botschafter in verschiedenen afrikanischen Ländern, u. a. in Benin (1967–1971), Kamerun (1971–1975)[2][3][4] und zuletzt in Senegal an der Deutschen Botschaft Dakar (1979–1983).[5] Ab 1980 war er zusätzlich als Botschafter in Guinea-Bissau akkreditiert.[6]

Im Jahr 1983 erreichte er 65-jährig die Altersgrenze und schied aus dem diplomatischen Dienst aus. Während seiner langjährigen Tätigkeit im Auswärtigen Amt gehörte er zu den profiliertesten Afrika-Kennern des Hauses.[1]

Horstmann war Mitglied der Clausewitz-Gesellschaft und hatte den Rang eines Oberstleutnants der Reserve inne.[7]

Ehrungen

Am 20. Juli 1984 wurde Udo Horstmann, seinerzeit wohnhaft in Pech (Wachtberg), mit dem Großen Verdienstkreuz der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet. Staatssekretär Jürgen Ruhfus vom Auswärtigen Amt, der selbst in den 1950er Jahren im damaligen Französisch-Westafrika Vizekonsul in Dakar war, überreichte die Auszeichnung in Bonn.[1]

Einzelnachweise

  1. a b c Die Welt, 20. Juli 1984: AUSZEICHNUNGEN Botschafter a. D. Udo Horstmann ist mit dem Großen Verdienstkreuz ausgezeichnet worden. (Digitalisat)
  2. Kabinettsprotokolle. In: bundesarchiv.de. Abgerufen am 18. Oktober 2024.
  3. GMBl Nr. 8 1972. In: fragdenstaat.de. Abgerufen am 18. Oktober 2024.
  4. Kopie der Besetzungsliste. In: diplo.de. Abgerufen am 18. Oktober 2024.
  5. GMBl Nr. 16 1980. In: fragdenstaat.de. Abgerufen am 18. Oktober 2024.
  6. Diplomatische Vertretungen der Bundesrepublik Deutschland im Ausland. In: Gemeinsames Ministerialblatt. Nr. 16, 1980, S. 278 (fragdenstaat.de).
  7. 50 Jahre Clausewitz-Gesellschaft e.V. In: clausewitz-gesellschaft.de. Abgerufen am 18. Oktober 2024.
VorgängerAmtNachfolger
Hanns-Gero von Lindeiner-WildauDeutscher Botschafter in Yaounde (Kamerun)
1971–1975
Rolf Enders