Too Much Sugar for a Dime

Too Much Sugar For a Dime
Studioalbum von Henry Threadgill

Veröffent-
lichung

1993

Label(s) Axiom

Format(e)

CD, Download

Genre(s)

Jazz

Titel (Anzahl)

8

Länge

53:43

Besetzung

  • Oud: Simon Shaheen (2, 4)
  • Perkussion (Fulía, Culo’e puya): Johnny Rudas (2, 4), Miguel Urvina (2, 4, 5)

Produktion

Bill Laswell, Henry Threadgill

Studio(s)

Sorcerer Sound, Brooklyn; Greenpoint, Brooklyn

Chronologie
Henry Threadgill Very Very Circus: Spirit of Nuff...Nuff
(1991)
Too Much Sugar For a Dime Song Out of My Trees
(1994)

Too Much Sugar For a Dime ist ein Musikalbum von Henry Threadgill. Die im Studio Sorcerer Sound und im Greenpoint in New York City entstandenen Aufnahmen erschienen 1993 auf dem Label Axiom.

Hintergrund

Henry Threadgills Band Very Very Circus bestand im Kern aus dem Posaunisten -Curtis Fowlkes, den zwei Gitarristen Brandon Ross und Masujaa sowie den zwei Tubisten Marcus Rojas und Edwin Rodriguez; hinzu kam der Schlagzeuger Gene Lake. Die titelgebende Redewendung Too Much Sugar for a Dime bedeutet, dass etwas „viel Aufwand für wenig Ertrag ist“ oder „dass es zu viel Aufwand ist, etwas zu tun“.

Titelliste

  • Henry Threadgill – Too Much Sugar for a Dime (Axiom 314-514 258-2)[1]
  1. Little Pocket Size Demons 10:49
  2. In Touch 8:49
  3. Paper Toilet 5:39
  4. Better Wrapped / Better Unwrapped 13:05
  5. Too Much Sugar 2:58
  6. Try Some Ammonia 12:23

Die Kompositionen stammen von Henry Threadgill.

Rezeption

Scott Yanow verlieh dem Album in Allmusic vier Sterne und lobte, Threadgill sei der Herausforderung gewachsen gewesen, für ein solches Ensemble Musik zu komponieren, und habe die ungewöhnliche Klangkombination in seinen vier avantgardistischen Stücken mit großem Erfolg genutzt. In zwei weiteren Songs spiele Threadgill mit einer Tuba, Schlagzeug, einigen exotischen Instrumenten und drei Streichern besonders ungewöhnliche Musik. Dies sei nur für den Zuhörer mit offenen Ohren zu empfehlen.[2]

Es sei nicht übertrieben, diese – und die darauffolgende Band – Threadgills „Electric Miles“-Zeit zu nennen, und Very Very Circus sei zweifellos schlagkräftig gewesen, meint George Grella (Daily Bandcamp). Dennoch bleibe sein musikalisches Denken eine wunderbare Mischung aus klassischen Tugenden wie Balladen und Märschen einerseits und einem ultramodernen Gruppensound und -stil. Und auch wenn dieses dritte Album der Gruppe auf einigen Tracks zusätzliche Musiker und dichtere Texturen hinzufüge, sei der Kern schlank, sehnig und suche nach dem, was hinter dem nächsten musikalischen Horizont liegen könnte.[3]

Einzelnachweise

  1. Henry Threadgill – Too Much Sugar For A Dime. In: Discogs. Abgerufen am 19. September 2025 (englisch).
  2. Besprechung des Albums von Scott Yanow bei AllMusic (englisch). Abgerufen am 19. September 2025.
  3. George Grella: The Bands of Henry Threadgill. In: Daily Bandcamp. 16. September 2025, abgerufen am 18. September 2025 (englisch).