Tobias Pils

Tobias Pils (* 1971 in Linz) ist ein österreichischer Maler und Grafiker. Er wurde bekannt für schwarz-weiße Gemälde zwischen Figuration und Abstraktion.

Leben, Werk

Pils studierte an der Akademie der bildenden Künste Wien bei Maximilian Melcher, Gunter Damisch und Hans Kruckenhauser. Anlässlich seiner Personale war auf der Website des MuMok in Wien zu lesen: „Unter Verwendung einer stark reduzierten Farbpalette schafft er Gemälde und Zeichnungen, die abstrakte und gegenständliche Momente zu assoziativen Bildwelten verweben. Was sich auf motivischer Ebene als eine Auseinandersetzung mit ebenso elementaren wie persönlichen Themen wie Geburt und Tod, Werden und Vergehen lesen lässt, verhandelt zugleich zentrale Fragen der Malerei“.[1]

Für die École normale supérieure Paris-Saclay und für das Kunstmuseum Bonn schuf er dauerhafte Installationen.[2] 2025 wählte Karola Kraus ihn als Künstler ihrer letzten Ausstellung am MuMok in Wien aus.[1][3][4] Werke von Tobias Pils sind in diversen öffentlichen – u. a. Musée d’art moderne de la Ville de Paris, Kunstmuseum Bonn, Museum Moderner Kunst Stiftung Ludwig Wien, Quadrat Bottrop, Albertina (Wien) – und privaten Sammlungen – u. a. der Sammlung Goetz (München), der Rachofsky Collection (Dallas), der George Economou Collection (Athen), der Sammlung Reiner Speck (Köln) und der Sammlung Eva Dichand[5] - vertreten.

Er lebt und arbeitet in Wien und ist mit der Musikerin Teresa Rotschopf verheiratet. Er wird von der Galerie Eva Presenhuber (Zürich und Wien)[6] und Galerie Gisela Capitain (Köln)[7] vertreten. Seine Arbeiten waren auf diversen Kunstmessen und Auktionen vertreten.

Ausstellungen (Auswahl)

Preise und Stipendien (Auswahl)

Publikationen (Auswahl)

  • Betblumen. (ein) mein Lieblingstod. Mit Friederike Mayröcker, Bibliothek der Provinz, Weitra 1993, ISBN 3-85252-016-9.
  • Der Affenfritzi (nur für Buben), Bibliothek der Provinz, Weitra 1994, ISBN 978-3-85252-250-0.
  • Tobias Pils, Katalog zur Ausstellung am Oberösterreichischen Landesmuseum, Verlag der Provinz, Weitra 2003.
  • Das Haus, der Berg, der See, die Wäsche, der Paravent, die Tür, das Auge, 2006.
  • Drawings, Galerien Pesenhuber, Captain und Kordansky, 2024 (with an exchange between Richard Shiff and Tobias Pils).

Einzelnachweise

  1. a b MuMok: Tobias Pils / Shh, 26. September 2025 bis 12. April 2026
  2. Galerie Eva Presenhuber: INSTALLATION VIEWS, abgerufen am 29. September 2025
  3. Die Presse: Tobias Pils im Mumok: Augen auf und durch, 28. September 2025
  4. Der Standard: Tobias Pils im Mumok: Schön, wie hier Malerei nach Malen aussieht, 26. September 2025
  5. heute: Kunstvoll, abgerufen am 29. September 2025
  6. Galerie Eva Presenhuber: Tobias Pils, abgerufen am 29. September 2025
  7. Galerie Gisela Capitain: Tobias Pils, abgerufen am 18. Dezember 2025