Titlmoos
Titlmoos ist ein Gemeindeteil und eine Gemarkung von Babensham, einer Gemeinde im oberbayerischen Landkreis Rosenheim.
Geographie
Der Weiler Titlmoos liegt 2 Kilometer nordöstlich von Babensham. Die Gemarkung Titlmoos (099739) umfasst 8,683 km² und hat 250 Einwohner.[1]
Geschichte
Die Filialkirche St. Pauli Bekehrung in Titlmoos ist ein spätgotischer Saalbau, aber ursprünglich wohl romanisch aus dem 13. Jahrhundert.
Titlmoos wurde im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern 1818 eine selbständige politische Gemeinde.
Am 1. April 1971 wurden die Gemeinde Titlmoos nach Kling eingegliedert.[2] Die Gemeinde Titlmoos (damals noch Landkreis Wasserburg am Inn) umfasste dabei folgende Orte:
- Ernst
- Herbstham
- Hinterstetten
- Oberbierwang
- Rauschwaltlham
- Schweinsteig (zu Schnaitsee, Landkreis Traunstein)
- Stadlern
- Vohlsang
Kling (mit dem 1857 eingemeindeten Loibersdorf[3] und dem am 1. April 1971 eingegliederten Titlmoos) wurde am 1. Januar 1980 nach Babensham eingegliedert.[4]
Einzelnachweise
- ↑ Gemarkung Titlmoos (Babensham) / Bayern. In: Geoindex.io. Abgerufen am 30. Oktober 2025.
- ↑ Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C. H. Beck, München 1983, ISBN 3-406-09669-7, S. 589.
- ↑ Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis : Die Einwohnerzahlen der Gemeinden Bayerns in der Zeit von 1840 bis 1952 (= Beiträge zur Statistik Bayerns. Heft 192). München 1954, DNB 451478568, OCLC 311071516, S. 8, urn:nbn:de:bvb:12-bsb00066439-3 (Digitalisat).
- ↑ Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. W. Kohlhammer, Stuttgart / Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 589 (Statistische Bibliothek des Bundes und der Länder [PDF; 41,1 MB]).
Koordinaten: 48° 6′ 43,8″ N, 12° 21′ 34,7″ O