Till Dahlenburg

Till Dahlenburg (geb. am 19. Jänner 1934) ist ein deutscher Pädagoge, Esperantist und Fachbuchautor.

Der mit Doktortitel diplomierte Pädagoge arbeitete in der DDR als Lehrer für Russisch und Latein. Er engagierte sich beim Esperanto-Verband im Kulturbund der DDR und leitete dort die Kommission für Methodik von Sprachvermittlung. Sein Taschenlehrbuch Esperanto löste 1978 das Werk Wir lernen Esperanto sprechen von Ludwig Schödl (Leipzig 1967)[1] ab und es gab mehrerer Auflagen. Nach der Deutschen Wiedervereinigung von 1990 saß er einige Jahre im Vorstand des Deutschen Esperanto-Bundes.

Dahlenberg weist Lehrkräften folgende Rolle zu: Der Lehrer möge auch stets selbst etwas lernen in seinem Unterricht. Er strebe immer größere Perfektion in der Selbstbeobachtung, der Selbstbeherrschung und der spontanen Anpassung an unvorhergesehene Situationen an. Weiters verbessere sich ohne Unterlass seine Allgemeinbildung und das Beherrschen der Internationalen Sprache. Der Kursleiter hat also sehr wohl fachlich über dem Lehrstoff zu stehen, doch innerlich soll er nur primus inter pares sein, also der erste unter Gleichen.[2]

In Brüel, wo Dahlenburg unterrichtete und wohnt, engagiert sich Dahlenburg auch als Regionalhistoriker.[3][4]

Werke und Aufsätze

Anmerkungen

  1. Schödls Lehrbuch war das erste Esperantolehrbuch in der DDR überhaupt.
  2. Im Original: La instruisto mem volu lerni dum ĉiu nova kurso. Li intencu pli perfektiĝi en la memobservado, en la sinregado, en la asimiliĝo al neatenditaj cirkonstancoj, en ĝeneralkleriga sfero, en la lingvo Esperanto. Do la kursestro ja staru super la bezonata materialo, sed psike li estu primus inter pares, la unua inter samranguloj. - Barczay (1982), S. 40
  3. "Heimatstube Brüel - Dankeschön" - in: Amtsblatt Sternberger Seenlandschaft, 7/2023, S. 31
  4. Stadtgeschichte in Reimen - auf: Stadthomepage Brüel
  5. Besprechung bei edukado.net