Tiersteinfels
Naturdenkmal „Tiersteinfels“
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Der Tiersteinfels ist ein Naturdenkmal und ein Geotop | ||
| Lage | Bad Ditzenbach, Landkreis Göppingen, Baden-Württemberg, Deutschland | |
| Fläche | 1,1506 | |
| Kennung | 81170060002 | |
| Geographische Lage | 48° 34′ N, 9° 41′ O | |
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| Einrichtungsdatum | 22. Oktober 1984 | |
| Verwaltung | Landkreis Göppingen | |
Der Tiersteinfels ist ein Naturdenkmal und ein Geotop im Norden der Schwäbischen Alb auf dem Gebiet der Gemeinde Bad Ditzenbach.
Kenndaten
Das Naturdenkmal wurde mit Verordnung vom 22. Oktober 1984 unter dem Namen Tiersteinfels ausgewiesen. Es ist unter dem Namen Tiersteinfels SE oberhalb von Gosbach auch als Geotop registriert.
Lage und Beschreibung
Das Naturdenkmal befindet sich südöstlich von Gosbach. Es handelt sich um einen über 25 m hohen Aussichtsfelsen mit westlich exponierter Hangbiegung. Das Felsmaterial besteht aus Gesteinen der Massenkalk-Formation.
Das Naturdenkmal liegt vollständig im FFH-Gebiet Kinzig-Murg-Rinne und Kraichgau bei Bruchsal und wird vollständig überlagert von drei Biotopen: Felsen mit Pionier- u. Magerrasen süd. d Fils mit der Biotopnummer 274241170398 und Kleiner Trockenwald am Tierstein O Gosbach mit der Biotopnummer 274241170401. Biotopname Felsensammlung bei Bad Dietzenbach (2) mit der Biotopnummer 274241170413
Geologie
Der Fels gehört zur Massenkalk-Formation.
Flora und Fauna
Laut Waldbiotopkartierung kommen die folgenden Arten im Gebiet vor: Rote Waldameise, Feldahorn, Spitzahorn, Berg-Ahorn, Knoblauchsrauke, Berg-Lauch, Gewöhnliche Felsenbirne, Buschwindröschen, Rispige Graslilie, Echter Wundklee, Rauhaarige Gänsekresse, Große Klette, Aronstab, Gewöhnliche Haselwurz, Mauerraute, Braunstieliger Streifenfarn, Blauroter Steinsame, Rundblättrige Glockenblume, Alpen-Distel, Blaugrüne Segge, Erd-Segge, Berg-Segge, Vogelfuß-Segge, Gemeine Hainbuche, Berg-Flockenblume, Rotes Waldvöglein, Acker-Hornkraut, Gewöhnliche Waldrebe, Roter Hartriegel, Berg-Kronwicke, Gemeine Hasel, Gewöhnliche Zwergmispel, Zweigriffeliger Weißdorn, Eingriffeliger Weißdorn, Berg-Aster, Weidenblättriges Ochsenauge, Langblättriges Hasenohr, Echter Seidelbast, Kartäusernelke, Großblütiger Fingerhut, Breitblättrige Stendelwurz, Sonnwend-Wolfsmilch, Rotbuche, Wald-Erdbeere, Gemeine Esche, Blaugrünes Labkraut, Waldmeister, Gelbes Sonnenröschen, Stinkende Nieswurz, Gewöhnlicher Hufeisenklee, Weidenblättriger Alant, Gemeiner Wacholder, Breitblättriges Laserkraut, Türkenbund, Gewöhnlicher Hornklee, Kamm-Wachtelweizen, Wald-Bingelkraut, Wald-Flattergras, Hirschwurz-Haarstrang, Ährige Teufelskralle, Kleine Bibernelle, Echtes Salomonssiegel, Echte Schlüsselblume, Wildbirne, Traubeneiche, Hundsrosen, Bibernell-Rose, Kleiner Wiesenknopf, Rispen-Steinbrech, Weiße Fetthenne, Echte Mehlbeere, Gras-Sternmiere, Straußblütige Wucherblume, Berg-Leinblatt, Sommerlinde, Hügel-Klee, Bergulme, Zaun-Wicke, Weiße Schwalbenwurz, Feld-Steinquendel, Gewöhnliche Felsenbirne, Rispige Graslilie, Maiglöckchen, Drahtschmiele, Mandelblättrige Wolfsmilch, Zypressen-Wolfsmilch, Wald-Labkraut, Weicher Storchschnabel, Blutroter Storchschnabel, Gemeiner Efeu, Gelbes Sonnenröschen, Magerwiesen-Margerite, Rote Heckenkirsche, Nickendes Perlgras, Wohlriechende Schlüsselblume, Gold-Hahnenfuß, Alpen-Johannisbeere, Sal-Weide, Scharfer Mauerpfeffer, Weiße Fetthenne, Kalk-Blaugras, Wald-Ziest, Großer Ehrenpreis, Wolliger Schneeball.
Siehe auch
Literatur
- Naturdenkmale im Landkreis Göppingen, Hrsg. Kreissparkasse Göppingen
Weblinks
- Datenauswertebogen und Karte im Steckbrief des flächenhaften Naturdenkmals im Schutzgebietsverzeichnis der Landesanstalt für Umwelt Baden-Württemberg
- Geotopsteckbrief auf dem Mapserver des Landesamtes für Geologie, Rohstoffe und Bergbau (LGRB)(Download-Link)
- Tierstein beim Schwäbische Alb Tourismusverband e.V.