Tiefenhöchstadt
Tiefenhöchstadt Markt Buttenheim
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| Koordinaten: | 49° 51′ N, 11° 5′ O |
| Höhe: | 463 m ü. NHN |
| Einwohner: | 90 (25. Mai 1987)[1] |
| Eingemeindung: | 1. Januar 1972 |
| Postleitzahl: | 96155 |
| Vorwahl: | 09545 |
Tiefenhöchstadt ist ein Gemeindeteil des Marktes Buttenheim im Landkreis Bamberg (Oberfranken, Bayern).[2] Die Gemarkung Tiefenhöchstadt hat eine Fläche von 6,463 km². Sie ist in 886 Flurstücke aufgeteilt, die eine durchschnittliche Fläche von 7294,71 m² haben.[3] In ihr liegen neben dem namensgebenden Ort die Gemeindeteile Hochstall und Kälberberg.[4]
Lage
Von Tiefenhöchstadt fließt der Deichselbach nach Altendorf. Das Dorf liegt im Naturpark Fränkische Schweiz-Frankenjura. Nach Kälberberg im Westen und Hochstall im Südwesten beträgt die Entfernung jeweils etwa einen Kilometer. Frankendorf liegt im Süden und Kalteneggolsfeld und Oberngrub im Osten, jeweils circa zwei Kilometer vom Ortskern entfernt.
Geschichte
Tiefenhöchstadt war lange ein Obleidorf Bambergs und dem Hochstift bis zur Säkularisation 1802 abgabepflichtig. Die Abgabe bestand in Getreide und anderen Naturalien, die dem Stift als wirtschaftliche Grundlage der Haushaltung dienten. Später wurden die Naturalien ganz oder teilweise durch Geldzahlungen ersetzt.[5] Um 1690 erhielt der Ort von seinem damaligen Obleiherrn eine Gemeindeordnung.
Am 1. Januar 1972 wurde Tiefenhöchstadt in den Markt Buttenheim eingegliedert.[6]
Bildergalerie
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Kapelle
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Treppen
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Blick zur Kirche
Einzelnachweise
- ↑ Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern, Gebietsstand: 25. Mai 1987. Heft 450 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München November 1991, DNB 94240937X, OCLC 231287364, S. 288 (Digitalisat).
- ↑ Markt Buttenheim, Liste der amtlichen Gemeindeteile/Ortsteile im BayernPortal des Bayerischen Staatsministerium für Digitales, abgerufen am 20. Dezember 2024.
- ↑ Gemarkung Tiefenhöchstadt (092305). In: geoindex.io. Geoindex Aktiengesellschaft, abgerufen am 28. Dezember 2025.
- ↑ Webkarte. ALKIS®-Verwaltungsgrenzen - Gemarkungen. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 28. Dezember 2025.
- ↑ Archivierte Kopie ( des vom 5. März 2016 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
- ↑ Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C. H. Beck, München 1983, ISBN 3-406-09669-7, S. 429.