Thoralf Schröder
Thoralf Schröder (* 1980 in Wismar) ist ein deutscher Klassischer Archäologe.
Leben
Von 2000 bis 2006 studierte er Klassische Archäologie, Alte Geschichte, Vorderasiatische Archäologie und Medien- und Kommunikationswissenschaften an den Universitäten Göttingen, Rostock, Heidelberg und München (2006: Magister Artium an der Universität Göttingen). Nach der Promotion 2011 an der Universität Göttingen war er 2012/13 Reisestipendiat des Deutschen Archäologischen Instituts. Von 2013 bis 2017 war er Akademischer Rat am Institut für Klassische Archäologie der Universität München. Von 2017 bis 2023 war er Juniorprofessor für Klassische Archäologie an der Universität zu Köln. Dort ist er seit 2023 Professor für Klassische Archäologie.
Seine Forschungsschwerpunkte sind griechische und römische Skulpturen und Porträts, Archäologie des östlichen Mittelmeerraums in der hellenistisch-römischen Zeit, Heiligtümer und ihre Bilderwelten, Werkstätten, Herstellungsprozesse und Produktionsdynamiken im Imperium Romanum und Kulturkontakte, Akkulturationsphänomene und Identitätskonstruktionen im hellenistisch-römischen Mittelmeerraum.
Schriften
- Athēnaios eimi. Untersuchungen zur Chronologie und Typologie der römischen Porträts in Griechenland, ihren lokalen Besonderheiten und dem kulturellen Kontext. Dissertation Göttingen 2011.
- mit Thierry Greub und Sinah Theres Kloss (Hrsg.): Kontextwechsel und Bedeutung. Paderborn 2021, ISBN 978-3-7705-7062-1.