Thomas Florschütz
| Thomas Florschütz | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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| Nation | Deutschland | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Geburtstag | 20. Februar 1978 | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Geburtsort | Sonneberg, DDR | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Größe | 184 cm | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Gewicht | 97 kg | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Beruf | Polizeivollzugsbeamter | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Karriere | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Disziplin | Zweier, Vierer | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Position | Pilot | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Verein | BRC Riesa | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Status | zurückgetreten | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Medaillenspiegel | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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| Platzierungen im Bob-Weltcup | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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| letzte Änderung: 21. Dezember 2025 | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Thomas Florschütz (* 20. Februar 1978 in Sonneberg) ist ein ehemaliger deutscher Bobpilot, der für den BRC Riesa startete.
Werdegang
Anfänge
Der von Gerd Leopold trainierte Polizeivollzugsbeamte betrieb seit 2001 Bobsport, zuvor war er Rennrodler und gewann hier etwa 1997 den FIL-Sommercup in seiner Altersklasse. 2004 wurde er als Pilot in einem Viererbob hinter Jānis Miņins Vize-Juniorenweltmeister in Cortina d’Ampezzo. Seinen Durchbruch im Seniorenbereich hatte Florschütz 2006 im Europacup, wo er die Wertungen im Zweier- und im Viererwettbewerb gewann, nachdem er in der Vorsaison schon Zweitplatzierter im Zweierbob und Siebter im Viererbob war. Zwei Rennen gewann er im Zweier, drei im Vierer.
In der Saison 2006/07 gab Florschütz am 13. Januar 2007 zusammen mit Mirko Pätzold in Cortina d’Ampezzo sein Weltcupdebüt im Zweierbob. Am Tag darauf erfolgte das Debüt im Viererbob. Im deutschen Boblager hatte er zu dieser Zeit den bis dahin dreimaligen Olympiasieger Andre Lange sowie Matthias Höpfner und Karl Angerer als Konkurrenten. Da der Weltcup in Cortina gleichzeitig als Europameisterschaft gewertet wurde, gelang Florschütz im Viererbob mit Rang vier als Neuling ein Achtungserfolg. In der Folge erreichte er im Weltcup speziell im Zweierbob gute Platzierungen. In der Gesamtwertung belegte er letztlich im Zweier den 16. und im Vierer den 18. Rang. Bei den abschließenden Deutschen Meisterschaften in Königssee gewann er die Titel in beiden Bobklassen, nachdem er 2005 schon einmal Dritter im Zweier war.
Erste Erfolge
In der Saison 2007/08 rückte Florschütz hinter Aushängeschild Andre Lange schon an die zweite Stelle im deutschen Boblager. Im Zweierbob gelangen ihm in seiner ersten kompletten Weltcupsaison erste Podestplätze, aber auch im Viererbob gehörte er zur erweiterten Weltspitze. Am Saisonende belegte er im Zweier den 6. und in der Viererbob-Konkurrenz den 9. Platz. Nach den Weltcupwettbewerben folgte in Form der Weltmeisterschaften auf seiner Heimbahn im sächsischen Altenberg für Florschütz der krönende Abschluss. Mit Anschieber Mirko Pätzold gewann er hinter dem überragenden Duo Lange/Kuske mit Silber seine erste Medaille bei einem internationalen Wettbewerb.
In der Saison 2008/09 gewann Florschütz seine ersten drei Weltcups im Zweierbob in Igls, Königssee und Vancouver/Whistler, wodurch er mit Anschieber Marc Kühne in der Zweierbob-Gesamtwertung den dritten Platz erzielte. Weiterhin gewann er bei der Europameisterschaft in St. Moritz mit Silber im Viererbob und Bronze im Zweierbob seine ersten EM-Medaillen. In beiden Wettbewerben gelang ihm dabei das Kunststück, nach eher mäßigen ersten Läufen außerhalb der Medaillenränge mit starken zweiten Läufen noch einen Podestplatz zu erreichen. Überdies wurde er in Lake Placid als bestes deutsches Team zum zweiten Mal Vizeweltmeister im Zweierbob. Darüber hinaus gewann Florschütz seinen ersten Weltmeistertitel im Team-Wettbewerb zusammen mit dem Zweierbob von Sandra Kiriasis und den Skeletonpiloten Frank Rommel und Marion Trott.[1]
Olympisches Edelmetall
In der Olympiasaison 2009/10, die ihren Höhepunkt mit den Olympischen Bobwettbewerben im kanadischen Vancouver hatte, lief die Saison im Zweierbob auf einen Zweikampf Schweiz-Deutschland hinaus. Bei den großen Schlitten prägten mit Weltcupgesamtsieger Steven Holcomb aus den USA und dem Letten Jānis Miņins neben den deutschen Bobs der Piloten Thomas Florschütz, Andre Lange und Karl Angerer die Saison. Florschütz selbst galt als Gesamtweltcupzweiter im Zweierbob speziell bei den kleinen Schlitten als Mitfavorit für den Olympiasieg in Vancouver. Auf dem Weg dahin gewann Florschütz im großen Schlitten beim letzten Weltcup vor den Spielen, welcher auch als Europameisterschaft gewertet wurde, die Bronzemedaille. Mit Richard Adjei als Anschieber trat Florschütz bei Olympia auf der Bahn in Whistler an. Im Wettkampf lag das Duo nach dem ersten Lauf sogar vor dem Duo Lange/Kuske auf dem ersten Platz. Letztlich gewann Florschütz die Olympische Silbermedaille hinter Dauerkonkurrent Andre Lange. In der Olympischen Viererbob-Konkurrenz lag Florschütz nach dem ersten Lauf gemeinsam mit Andre Lange noch auf dem Bronzerang. Durch durchwachsene Zeiten im zweiten und vierten Lauf vergrößerte sich aber der Rückstand auf den Überraschungsdritten Lyndon Rush kontinuierlich, so dass Florschütz am Ende mit einigem Abstand den vierten Platz belegte.
Rückschläge
Nach dem Rücktritt des dreifachen Olympiasiegers Andre Lange nach den Olympischen Spielen in Vancouver galt Florschütz vom Leistungsstand her als die neue Nummer 1 im deutschen Boblager. Außerdem hatte er mit Kevin Kuske den langjährigen Anschieber von Lange in sein Team übernommen. Darüber hinaus hatte mit Matthias Höpfner ein weiterer Weggefährte von Florschütz seine Karriere aus gesundheitlichen Gründen beendet. Florschütz musste sich allerdings einer Bandscheibenoperation stellen, die im November 2010 auch durchgeführt wurde.[2] Neben dem verbliebenen Karl Angerer besetzte Bundestrainer Christoph Langen die Weltcupstartplätze in der ersten Saisonhälfte 2010/11 mit Manuel Machata und Maximilian Arndt. Die Weltcupneulinge schlugen sofort ein und dominierten mit Angerer zusammen speziell die erste Saisonhälfte. Machata wurde letztlich als Neuling sofort Gesamtweltcupsieger im Viererbob und Gesamtzweiter im Zweierbob. Dennoch gewährte der Bundestrainer für die zweite Saisonhälfte Florschütz ab Januar 2011 einen Startplatz im Weltcup, nachdem dieser bei den Deutschen Bob-Meisterschaften Anfang Januar 2011 in Winterberg die erforderlichen Leistungsnachweise erbracht hatte. Für Florschütz wich auf Verbandsorder mit Maximilian Arndt der jüngste der vier deutschen Bobpiloten.[3] Allerdings rechtfertigte Florschütz dieses Leistung auch, bei acht Weltcupstarts erzielte er fünf Podestplätze. Darüber hinaus gewann er bei den Europameisterschaften in Winterberg im Zweier und Vierer jeweils die Silbermedaille und bei den Weltmeisterschaften in Königssee im Zweierbob zeitgleich mit dem Bob von Manuel Machata ebenfalls Silber.
Auch die Folgesaison 2011/12 sollte für Florschütz nicht komplikationslos verlaufen. Zunächst zeigte sich das Team um Florschütz in beiden Bob-Wettbewerben in bestechender Form. Im Zweierbob führte Florschütz nach der Saisonhälfte vor dem Schweizer Beat Hefti, Im Viererbob lag er nur vier Punkte hinter dem führenden russischen Bob von Alexander Subkow. Allerdings hatte es gleichzeitig der als Europameisterschaft gewertete 4. Weltcup in Altenberg in sich. Im Zweierbob wurde bedingt durch starkes Schneetreiben nur ein Lauf durchgeführt, den Florschütz mit dem kleinstmöglichen Vorsprung von einer Hundertstel vor Maximilian Arndt gewann. Dies bedeutete gleichzeitig den ersten und letztlich einzigen Europameistertitel für Florschütz. Im Viererbob-Wettbewerb erlitt er im ersten Lauf einen Wadenbeinbruch. Mit Schmerzmitteln hielt er jedoch beide Läufe durch und konnte noch die Bronzemedaille gewinnen. Im Anschluss daran war die Saison für Florschütz allerdings gelaufen. Zwar wurde anfangs noch spekuliert, das Florschütz bis zur Weltmeisterschaft Mitte Februar wieder fit werden könnte, doch erwiesen sich diese Hoffnungen als zu optimistisch. Viel schwerer wogen allerdings die Abgänge aus seinem Team. Top-Anschieber Kevin Kuske wechselte in den Bob von Maximilian Arndt, Ronny Listner und Thomas Blaschek verstärkten das Team um den aufstrebenden Francesco Friedrich.[4][5] Für Arndt zahlte sich der Wechsel von Kuske in sein Team sofort aus, bei den Weltmeisterschaften in Lake Placid gewann er mit Kuske im Zweier Bronze und im Vierer die Silbermedaille.
Die Saison 2012/13 begann Florschütz in Absprache mit dem Bundestrainer erst in der zweiten Reihe. Trainingsrückstand bewog ihn dazu, auf die ersten drei Weltcups zu verzichten und erst im Europacup zu starten.[6] Erwartungsgemäß gewann Florschütz bei fast allen Starts und testete dabei verschiedene Anschieber, wie die zurückgekehrten Listner und Blaschek. Von Florschütz Verzicht profitierte Francesco Friedrich, der bei allen Zweierbob-Weltcups in Übersee den dritten Platz belegte. Anfang Dezember 2012 griff Florschütz zusammen mit Stammanschieber Kevin Kuske wieder in das Weltcupgeschehen ein. Mit zwei vierten Plätzen stellte er seine gute Form unter Beweis. In der Folge erreichte er bei zehn weiteren Starts sieben Podestplätze, darunter einen Weltcupsieg zeitgleich mit Francesco Friedrich in Altenberg. Mit den letztlich fehlenden Starts in Übersee wäre Florschütz in beiden Gesamtwertungen um den Gesamtsieg mitgefahren. Darüber hinaus gewann der wieder genesene Florschütz bei den Europameisterschaften in Igls Silber im Zweier und Bronze im Viererbob. Bei den Weltmeisterschaften auf der Natureisbahn in St. Moritz, bei denen Francesco Friedrich seinen ersten Weltmeistertitel im Zweierbob errang, reichte es für das Team Florschütz/Kuske noch für die Bronzemedaille.
Die Olympiasaison 2013/14 lief für Florschütz speziell in der Zweier-Konkurrenz ohne Podestplatz eher durchwachsen, während im Viererbob immerhin noch drei Podestplatzierungen zu Buche standen. Allerdings gab es auch generell reichlich Unruhe im deutschen Boblager. Der Überflieger der letzten Jahre, Manuel Machata, konnte sich in den verbandseigenen Ausscheidungsrennen nicht für den Weltcup qualifizieren. Darüber hinaus machte er mit einem Kufenverkauf an den späteren Olympiasieger Alexander Subkow von sich reden, der verbandsintern mächtig Staub aufwirbelte. Dennoch waren die deutschen Bobs um Arndt, Friedrich und Florschütz durchaus Medaillenkandidaten. Bei der Europameisterschaft auf der Bahn am Königssee, die der letzte internationale Vergleich vor den Olympischen Spielen war, gewann Florschütz mit Kevin Kuske mit Bronze nochmals eine internationale Medaille im Zweierbob, während er im Viererbob als schlechtester deutscher Bob abschnitt. Die Olympischen Bobwettbewerbe in Sotschi gerieten trotz der nachträglichen Disqualifikation diverser Bobs aus deutscher Sicht zu einem Debakel. Kein Bob konnte eine Medaille gewinnen, Florschütz verfehlte in beiden Wettbewerben eine Medaille deutlich und blieb jeweils hinter dem Bob von Francesco Friedrich zurück.
Dementsprechend wurde vor der Saison 2014/15 vieles im deutschen Bobverband auf den Prüfstand gestellt, auch Bundestrainer Christoph Langen stand zeitweise zur Disposition. Des Weiteren plante Kevin Kuske, zum Bobteam des rehabilitierten Manuel Machata zu wechseln, so dass Florschütz ohne seinen Top-Anschieber dastand.[7] Mit Nico Walther, Johannes Lochner, Christoph Hafer und Richard Oelsner wurden außerdem zu Saisonbeginn vier neue junge Piloten für die verbandsinternen Ausscheidungsrennen nominiert, zudem wurden nunmehr dem 36 Jahre alten Florschütz und dem schon 30-jährigen Machata im Sinne einer Verjüngung ein Wechsel ins Berufsleben nahegelegt.[8] Während Machata noch um einen WM-Start kämpfte gab der verletzungsanfällige Florschütz, der zudem die Startzeitnormen des Verbandes nicht erfüllt hatte[9] im November 2015 sein Karriereende bekannt.[9]
Zu Florschütz’ Team gehörten die Anschieber/Bremser Richard Adjei, Andreas Barucha, Enrico Kühn, Marc Kühne, Kevin Kuske, Ronny Listner, Mirko Pätzold, Nico Scheler, Sascha Schelter und Daniel Hoch-Kraft.
Florschütz ist der jüngere Bruder des Rennrodlers André Florschütz. Als Thüringer Polizeikommissar wohnt er in Erfurt. Er war Mitglied der Sportfördergruppe der Polizei und ist am Bildungszentrum der Thüringer Polizei in Meiningen als Sportausbilder tätig.[10]
Statistik
Platzierungen nach Saison
| Saison | Weltcup | WM | EM | OS | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Vierer | Zweier | Komb. | Vierer | Zweier | Team | Vierer | Zweier | Vierer | Zweier | |
| 2006/07 | 18. | 16. | – | – | – | 4 | 4 | – | – | |
| 2007/08 | 9. | 6. | 4. | 2 | – | – | ||||
| 2008/09 | 12. | 3. | 13. | 2. | 1. | 3 | 2 | |||
| 2009/10 | 5. | 2. | 3. | – | – | – | 3. | 5. | 4. | 2. |
| 2010/11 | 13. | 13. | 12. | 7. | 2. | – | 2. | 2. | – | – |
| 2011/12 | 11. | 12. | 12. | – | – | – | 3. | 1. | – | – |
| 2012/13 | 9. | 9. | 7. | 7. | 3. | – | 3. | 2. | – | – |
| 2013/14 | 3. | 8. | 3. | – | – | – | 3. | 5. | 9. | |
Weltcupsiege
| Zweierbob | Viererbob | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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| Team (Skeleton & Zweierbob) | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Weblinks
- Thomas Florschütz in der Datenbank der International Bobsleigh & Skeleton Federation
Einzelnachweise
- ↑ spiegel.de vom 22. Februar 2009: Wintersport Kompakt – Florschütz holt Silber im Zweierbob
- ↑ Saisonstart verschoben - Bobpilot Thomas Florschütz an der Bandscheibe operiert in openPR.de vom 19. November 2010
- ↑ Florschütz wehrt Angriff der "jungen Wilden" ab auf spox.com vom 9. Januar 2011
- ↑ Florschütz-Ausfall: Personalrotation im Boblager in Frankfurter Rundschau vom 9. Januar 2012
- ↑ Bob-Europameister schwer verletzt Hiobsbotschaft für Florschütz in rp-online.de vom 9. Januar 2012
- ↑ Florschütz verzichtet auf Übersee-Weltcups in rp-online.de vom 29. Oktober 2012
- ↑ Bobpilot Florschütz verliert seine Anschieber in Thüringer Allgemeine vom 11. April 2014
- ↑ Von Sotschis Hölle in den Winterberger Himmel auf welt.de vom 6. März 2015
- ↑ a b Bob: Florschütz beendet Karriere Sport1.de, 28. November 2015, abgerufen am 30. November 2015.
- ↑ Uwe Gerth: Schon weltmeisterlich im Rennschlitten und Ringen. ( des vom 19. August 2011 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. (PDF; 573 kB) Meininger Tageblatt, 30. Januar 2008.