Thomas Benninghaus
Thomas Benninghaus (* 1973 in Rudolstadt) ist ein deutscher Politiker (AfD). Er ist seit 2024 Mitglied des Thüringer Landtags.
Leben
Benninghaus ist kaufmännischer Fachwirt. Er ist verheiratet, Vater zweier Kinder und lebt in Rudolstadt.[1]
Politik
Benninghaus ist Kreisvorsitzender der AfD im Landkreis Saalfeld-Rudolstadt. Zudem ist er Mitglied des Kreistags des Landkreises Saalfeld-Rudolstadt.
Bei der Landtagswahl in Thüringen 2024 wurde Benninghaus über das Direktmandat im Wahlkreis Saalfeld-Rudolstadt I in den Landtag gewählt.
Anfang Dezember 2025 sagte Benninghaus in einer Rede, dass in Thüringen „goldene Steine“ verlegt würden, um an die „Opfer der Kriege“ zu erinnern, während Kriegsgräberstätten für Deutsche (nach Benninghaus’ Worten „unsere traditionellen Gedenkstätten“) „dem Vergessen preisgegeben“ seien. Diese Rede wurde von anderen im Landtag vertretenen Parteien und dem Freundeskreis Israel im Parlament als revisionistisch und Angriff auf die Erinnerungskultur gewertet.[2]
Weblinks
- Thomas Benninghaus auf der Website des Thüringer Landtags
- Thomas Benninghaus auf abgeordnetenwatch.de
Einzelnachweise
- ↑ Heike Enzian: „In Thüringen muss sich Grundlegendes ändern“, sagt Thomas Benninghaus - ein Portrait. In: otz.de. 8. August 2024, abgerufen am 2. August 2025.
- ↑ Frederik Schindler: AfD-Mann soll nach Rede über Stolpersteine Posten im Landtag verlieren www.welt.de, 12. Dezember 2025