The Road to Hell (Part 2)

The Road to Hell (Part 2)
Chris Rea
Veröffentlichung 2. Oktober 1989
Länge 3:55
Genre(s) Pop-Rock
Autor(en) Chris Rea
Produktion Jon Kelly, Chris Rea
Label Magnet Records
Album The Road to Hell

The Road to Hell (Part 2) (englisch für „Die Straße zur Hölle (Teil 2)“) ist ein Lied des britischen Musikers Chris Rea, das im Oktober 1989 erschien.

Entstehung und Veröffentlichung

Das Lied wurde vom Interpreten selbst getextet, komponiert und produziert. Bei der Produktion erhielt Rea Unterstützung durch Jon Kelly.[1]

Die Erstveröffentlichung von The Road to Hell (Part 2) erfolgte am 2. Oktober 1989 bei Magnet Records. Das Lied erschien am gleichen Tag als Albumtitel sowie Single. Die Single erschien dabei als 3″-CD-Single (Katalognummer: 162.791) beziehungsweise 7″-Single (Katalognummer: 246 622-7), mit der B-Seite He Should Know Better, oder auch als 7″-Single, die beide Teile von The Road to Hell als A-Seite beinhaltet (Katalognummer: WEA YZ 431X). Sowohl der erste, als auch der zweite Teil von The Road to Hell erschien zudem als Teil von Reas gleichnamigen, zehnten Studioalbum (Katalognummer: 246 285-1).[1]

Inhalt und Stil

Das Lied spiegelt die Frustrationen eines Protagonisten angesichts des starken Verkehrs auf den Autobahnen M25 und M4 wider.[2][3] Dieser entdeckt sein Innenleben, während er auf einer Autobahn gestrandet ist, die im Eröffnungsteil eingeführt wird. Teilweise wurde auch vermutet, es könne sich um die A19 in der Nähe von Reas Heimat Middlesbrough handeln.[4]

Das Lied ist ein eher langsamer, eingängiger Pop-Rock-Titel, in dem, der Thematik entsprechend, eine beinahe monoton wirkende Atmosphäre erzeugt wird.

Rezeption

William Shaw von Smash Hits schrieb in seiner ironischen Rezension der Single, sie sei bemerkenswert, „weil sie unzweifelhaft deprimierend war“ und „genau wie ein alter Dire-Straits-Titel“ klinge.[5]

Chartplatzierungen

The Road to Hell (Part 2) avancierte zum Top-10-Erfolg in Österreich (Rang 6) und dem Vereinigten Königreich (Rang 10).[1][6] In beiden Ländern war es bis dato die höchstplatzierte Single der Band. Während im Vereinigten Königreich Driving Home for Christmas (November 1986) ebenfalls im Dezember 2021 Rang zehn erreichte,[7] konnte diese sich in Österreich erstmals in der Chartwoche vom 4. Januar 2019 mit Rang fünf besser als The Road to Hell (Part 2) platzieren. Letztendlich erreichte Driving Home for Christmas mit Rang drei seine beste Platzierung in Österreich.[8]

Chartplatzierungen
ChartsChart­plat­zie­rungenHöchst­platzie­rungWo­chen
 Deutschland (GfK)[9]35 (21 Wo.)21
 Österreich (Ö3)[1]6 (15 Wo.)15
 Vereinigtes Königreich (OCC)[6]10 (9 Wo.)9

Einzelnachweise

  1. a b c d Chris Rea – The Road to Hell (Part 2). In: austriancharts.at. Hung Medien, abgerufen am 23. Dezember 2025.
  2. Will Hodgkinson: Chris Rea. In: The Guardian. Guardian News and Media Limited, 13. September 2002, abgerufen am 18. Dezember 2014 (englisch).
  3. Danny Scott: Me and My Motor: singer Chris Rea In: The Sunday Times, 3. Dezember 2017. Abgerufen am 10. Dezember 2017 (englisch). 
  4. James Masterton: Chart Watch UK - Hits of 1989. James Masterton, ISBN 978-0-463-13857-1 (englisch, google.ru [abgerufen am 22. Dezember 2025]).
  5. William Shaw: Singles: Chris Rea – "The Road to Hell (Part Two)". In: Smash Hits. Nr. 284. EMAP Metro, 31. Oktober 1989, ISSN 0260-3004, S. 77 (englisch, flickr.com [abgerufen am 1. Mai 2025]).
  6. a b Chris Rea – The Road to Hell (Part 2). In: officialcharts.com. Official Charts Company, abgerufen am 23. Dezember 2025 (englisch).
  7. Chris Rea – Driving Home for Christmas. In: officialcharts.com. Official Charts Company, abgerufen am 23. Dezember 2025 (englisch).
  8. Chris Rea – Driving Home for Christmas. In: austriancharts.at. Hung Medien, abgerufen am 23. Dezember 2025.
  9. Chris Rea – The Road to Hell (Part 2). In: offiziellecharts.de. GfK Entertainment, abgerufen am 23. Dezember 2025.