The Marías
| The Marías | |
|---|---|
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The Marías (2019) | |
| Allgemeine Informationen | |
| Herkunft | Los Angeles, Vereinigte Staaten |
| Genre(s) | Indie-Pop |
| Aktive Jahre | seit 2016 |
| Website | www.themarias.us |
| Aktuelle Besetzung | |
| María Zardoya | |
| Jesse Perlman | |
| Edward James | |
Schlagzeug, Produktion |
Josh Conway |
| Ehemalige Mitglieder | |
| Carter Lee | |
The Marías ist eine US-amerikanische Indie-Pop-Band, die 2016 in Los Angeles gegründet wurde.[1] Sie sind bekannt dafür, ihre Lieder zum größten Teil auf Englisch und einzelne Titel auf Spanisch zu präsentieren und mit Stilelementen wie Jazz-Percussion, markanten Gitarrenriffs und Hornsoli zu bereichern. Die Kernbesetzung der Band besteht aus der Leadsängerin María Zardoya und dem Schlagzeuger/Produzenten Josh Conway, dem Gitarristen Jesse Perlman sowie dem Keyboarder Edward James. Die Band hat bislang zwei EPs und zwei Studioalben veröffentlicht, zuletzt das Werk Submarine (2024).[2]
Geschichte
Die Band ist nach ihrer Leadsängerin, María Zardoya, benannt. Zardoya wurde in Puerto Rico geboren und wuchs in Atlanta (USA) auf. Sie und ihr späterer Partner, der Schlagzeuger und Produzent Josh Conway, lernten sich bei einer Soloshow Zardoyas im Kibitz Room kennen, einem Musiklokal mit Bar, das an das berühmte Canter's Deli, einem berühmten Restaurant und Delikatessengeschäft in Los Angeles, angeschlossen ist.[1] Conway war bei dieser Veranstaltung für den Ton zuständig. Unmittelbar nach ihrem Kennenlernen begannen die beiden, gemeinsam Musik zu schreiben, woraus sich bald eine romantische Beziehung entwickelte.[3] Kurze Zeit später rekrutierten sie enge Freunde als Bandmitglieder: Edward James am Keyboard und den Gitarristen Jesse Perlman.[4]
Sie erhielten zunächst die Gelegenheit, Songs für das Fernsehen zu kreieren, was ihnen half, ein Gefühl für die gewünschte visuelle und klangliche Ästhetik zu entwickeln.[1] Als sich die Pläne nicht verwirklichten, veröffentlichten sie die aufgenommenen Stücke als EP mit dem Titel Superclean Vol. I.[5] Vol. I erschien im Jahr 2017, gefolgt von Vol. II im Jahr 2018.[5] Im gleichen Jahr kollaborierten sie mit Triathalon für die Single Drip. Zwischen 2020 und 2021 unterzeichneten The Marías einen Vertrag mit Atlantic Records. Im September 2021 erreichte ihre Single Hush die Spitze der Billboard Adult Alternative Airplay Charts und wurde somit ihr erster Nummer-eins-Hit.[6] Im Jahr 2022 ging die Band zur Vermarktung ihres Albums Cinema auf Tournee und trat als Vorgruppe für Halsey auf ihrer Love and Power Tour auf.
Ebenfalls 2022 arbeiteten sie mit Bad Bunny an dem Song Otro Atardecer von dessen Album Un Verano Sin Ti. Im Jahr 2023 folgten Zusammenarbeiten mit Cuco für die Single Si Me Voy sowie mit Tainy und Young Miko für den Song Mañana von Tainys Album Data.
Im weiteren Verlauf des Jahres 2023 kooperierten sie mit Eyedress für die Songs Separate Ways und A Room Up in the Sky. Im Februar 2024 veröffentlichten The Marías einen Trailer für ihr zweites Album Submarine. Im März 2024 brachten sie die erste Single des Albums, Run Your Mouth, heraus und kündigten gleichzeitig an, dass Submarine am 31. Mai 2024 erscheinen würde.[2] Im April 2024 veröffentlichten sie die zweite Single, Lejos de Ti,[7] und enthüllten anschließend die vollständige Titelliste von Submarine. Am 3. Mai 2024 veröffentlichten sie simultan zwei weitere Singles: No One Noticed und If Only. Am 4. April 2025 veröffentlichten sie die nicht zum Album gehörende Single Back to Me. Das Album Submarine markierte nach seiner Veröffentlichung im Mai 2024 einen kommerziellen Höhepunkt für die Band, indem es in den USA Platz 17 der Billboard 200 erreichte. Die Single No One Noticed wurde zudem der erste Titel der Band, der in den Billboard Hot 100 platziert war (Höchstplatzierung 22).[8] Im August 2025 kündigte Leadsängerin María Zardoya ein Soloprojekt unter dem Namen Not for Radio an, dessen Debütalbum Melt im Oktober 2025 veröffentlicht wurde. Zardoya stellte jedoch klar, dass The Marías weiterhin bestehen bleiben.[9]
Stil und Einflüsse
Die Einflüsse der Band reichen von Tame Impala und Radiohead bis zu D’Angelo und The Strokes. Ihr Stil wird oft dem Psychedelic Soul und Indie-Pop zugeordnet. Sie sind bekannt dafür, verschiedene Stilelemente wie Jazz-Percussion, markante Gitarrenriffs und Hornsoli zu vereinen.
Diskografie
| Chartplatzierungen Erklärung der Daten | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Alben[10] | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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| Singles[10] | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Alben
- 2021: Cinema (Nice Life / Atlantic)
- 2024: Submarine (Nice Life / Atlantic)
EPs
- 2017: Superclean Vol. I
- 2018: Superclean Vol. II
Singles
- 2017: I Like It
- 2018: Cariño
- 2019: Baby One More Time
- 2020: Hold It Together
- 2020: Care for You
- 2021: Hush (Nice Life / Atlantic)
- 2024: Run Your Mouth
- 2024: Lejos de ti
- 2024: No One Noticed / If Only (Nice Life / Atlantic)
- 2025: Back to Me
Auszeichnungen für Musikverkäufe
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Platin-Schallplatte
2× Platin-Schallplatte
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Anmerkung: Auszeichnungen in Ländern aus den Charttabellen bzw. Chartboxen sind in ebendiesen zu finden.
| Land/RegionAuszeichnungen für Musikverkäufe (Land/Region, Auszeichnungen, Verkäufe, Quellen) |
Gold | Platin | Verkäufe | Quellen |
|---|---|---|---|---|
| Australien (ARIA) | Gold1 | — | 35.000 | aria.com.au |
| Frankreich (SNEP) | Gold1 | — | 100.000 | snepmusique.com |
| Griechenland (IFPI) | Gold1 | — | 10.000 | Einzelnachweise |
| Kanada (MC) | 2× Gold2 | 2× Platin2 | 240.000 | musiccanada.com |
| Neuseeland (RMNZ) | — | Platin1 | 30.000 | radioscope.co.nz |
| Portugal (AFP) | Gold1 | — | 12.000 | Einzelnachweise |
| Spanien (Promusicae) | — | Platin1 | 60.000 | elportaldemusica.es |
| Vereinigte Staaten (RIAA) | 2× Gold2 | Platin1 | 590.000 | riaa.com |
| Vereinigtes Königreich (BPI) | Gold1 | — | 400.000 | bpi.co.uk |
| Insgesamt | 9× Gold9 | 5× Platin5 | ||
Auszeichnungen und Rezeption
Bei den Grammy Awards 2022 (für das Veröffentlichungsjahr 2021) wurde die Band für ihr Debütalbum Cinema in der Kategorie „Best Engineered Album, Non-Classical“ nominiert.[13]
Weblinks
Einzelnachweise
- ↑ a b c Jhoni Jackson: Meet the Marías, the LA Band Making Dreamy Vintage Pop for Lazy Pool Days. In: remezcla.com. 13. Dezember 2017, abgerufen am 23. Januar 2020 (englisch).
- ↑ a b Konstantinos Pappis: The Marías Announce New Album ‘Submarine’, Share New Song ‘Run Your Mouth’. In: Our Culture. 7. März 2024, abgerufen am 28. März 2024 (englisch).
- ↑ Meet María, the Frontwoman Mastering '90s Minimalist Makeup and Self-Care on Tour. In: Vogue. 15. August 2019, abgerufen am 10. Oktober 2019 (englisch).
- ↑ Bilingual Indie group the Marías blurs the lines between fantasy and reality. In: Detroit Metro Times. Archiviert vom am 26. Oktober 2020; abgerufen am 10. Oktober 2019 (englisch).
- ↑ a b Music Review: Superclean, Vol. II by The Marías. In: Associated Press. 25. Oktober 2018, archiviert vom am 10. Oktober 2019; abgerufen am 10. Oktober 2019 (englisch).
- ↑ Chart History: The Marias. In: Billboard Magazine. Abgerufen am 10. Dezember 2021 (englisch).
- ↑ Danielle Chelosky: The Marías – “Lejos de Ti”. In: Stereogum. 6. April 2024, abgerufen am 13. April 2024 (englisch).
- ↑ Jason Lipshutz (Billboard Canada): Chartbreaker: How The Marías' 'No One Noticed' Went From 'The Back Burner' to Breakthrough Hit. 4. Februar 2025, abgerufen am 8. Oktober 2025 (englisch).
- ↑ Robin Murray: Not For Radio – Melt | Reviews. In: Clash Music. 10. Oktober 2025, abgerufen am 10. Oktober 2025 (englisch).
- ↑ a b Chartquellen: CH UK US
- ↑ Official IFPI Charts Digital Singles Chart (International) Week: 41/2025 ( vom 17. Oktober 2025 im Internet Archive) ifpi.gr, abgerufen am 17. Oktober 2025 (englisch).
- ↑ Top AFP/Audiogest Semana 40 de 2025. (PDF) In: audiogest.pt. Abgerufen am 10. Oktober 2025 (portugiesisch).
- ↑ The Marías Seize The Moment. In: Hits Daily Double. 26. September 2024, abgerufen am 14. Oktober 2025 (englisch): „They earned a Grammy nomination (Best Engineered Album, Non-Classical) with their 2021 debut, Cinema“