The Harbinger – Träume des Grauens
| Film | |
| Titel | The Harbinger – Träume des Grauens |
|---|---|
| Originaltitel | The Harbinger |
| Produktionsland | USA |
| Originalsprache | Englisch |
| Erscheinungsjahr | 2022 |
| Länge | 87 Minuten |
| Altersfreigabe | |
| Stab | |
| Regie | Andy Mitton |
| Drehbuch | Andy Mitton |
| Produktion | Jay Dunn, Richard W. King |
| Musik | Andy Mitton |
| Kamera | Ludovica Isidori |
| Schnitt | Andy Mitton |
| Besetzung | |
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| → Synchronisation | |
The Harbinger – Träume des Grauens (Originaltitel: The Harbinger) ist ein US-amerikanischer Horrorfilm von Andy Mitton aus dem Jahr 2022.
Handlung
Monique lebt mit ihrem Vater Ronald und ihrem Bruder Lyle in einer häuslichen „Bubble“ während der COVID-19-Pandemie. Sie sind sehr vorsichtig, vermeiden soziale Kontakte und halten alle Schutzmaßnahmen ein. Am Geburtstag ihres Vaters erhält Monique einen verzweifelten Anruf von ihrer alten Collegefreundin Mavis und erfährt, dass diese seit Tagen furchtbare, unkontrollierbare Albträume hat, aus denen sie meist nicht aufwachen kann. Mavis glaubt, nur der Tod könne diese Träume beenden. Trotz der Gefahr, ihre sichere Isolation zu verlassen, fährt Monique zu Mavis’ Wohnung in New York. Dort wird Monique schnell klar, dass die Menschen dort sind weniger vorsichtig sind und nehmen die Pandemie nicht ernst nehmen. Beim Betreten von Mavis’ Wohnblock begegnet Monique einer Mutter mit ihrem Sohn, welcher sehr kränklich aussieht und bereits an Corona leidet.
Beim Betreten von Mavis’ Wohnung erzählt sie von einem unheimlichen Wesen, das sie in ihren Träumen heimsucht – einer Art dämonische Gestalt in Form eines Pestdoktors. Um ihrer Freundin Sicherheit zu geben und in ihrer schlimmsten Zeit für sie da zu sein, übernachtet Monique bei Mavis. Monique beginnt selbst, diese Albträume zu erleben, nachdem sie sich bei Mavis aufhält. In einem dieser Albträume sieht Monique den Tod des Jungen Edward voraus, dem sie bereits zuvor an der Haustür des Wohnblocks begegnet ist. Die Grenze zwischen Traum und Realität verschwimmt dabei zunehmend.
Beide Frauen leiden inzwischen an Schlafmangel und entscheiden sich dazu, per Videochat einen Dämonologen zu kontaktieren. Sie haben daraufhin ein Onlinegespräch mit Wendy, die sie darüber aufklärt, dass das Wesen – genannt der „Harbinger“ – kein gewöhnlicher Traum ist, sondern ein dämonischer Angreifer, der in die Psyche seiner Opfer eindringt und sich von Angst, Isolation und inneren Dämonen ernährt. Dafür isoliert er seine Opfer psychologisch und löscht sie im Anschluss aus der Realität aus. So funktioniert der Harbinger ähnlich wie ein sich selbst verstärkender Virus: Er springt von Person zu Person, indem er die tiefsten Ängste der Opfer nutzt.
Nach mehreren Albträumen verliert Mavis letztlich den Kampf gegen den Harbinger. Sie verschwindet scheinbar, niemand erinnert sich mehr an sie. Monique findet sich allein in der Wohnung wieder, ohne zu wissen, wie lange sie dort war oder was genau passiert ist. Sie fährt zu ihrer Familie zurück, kann ihrem Vater und Bruder jedoch nicht erklären, wo sie war oder was passiert ist. In ihren Träumen erkennt Monique, dass der Harbinger sie bald vollständig aus der Realität tilgen könnte. Sie trifft den Geist von Edward, der ebenfalls vom Harbinger heimgesucht wurde. Dabei teilt Edward Monique mit, dass er an Covid starb, bevor der Harbinger ihn auf seine Weise auslöschen konnte. Er überreicht ihr eine Säge, mit welcher Monique dem Harbinger den Kopf absägt.
Nach dem scheinbaren Sieg wacht Monique auf. Sie stellt fest, dass sie mehrere Tage geschlafen hat. Ihrer Familie geht es soweit gut, sie achten immer noch auf die Einhaltung der Coronamaßnahmen. Dennoch weiß Monique, dass etwas in ihr fehlt, da sie sich nicht an alle Details erinnern kann. Ebenso ist sie ratlos über das Foto von ihr und Mavis, da sie sich nicht mehr an Mavis’ Existenz erinnern kann.
Um Antworten auf ihre offenen Fragen zu bekommen und ihren vermeintlichen Sieg über den Harbinger zu verkünden, kontaktiert Monique die Dämonologin Wendy. Diese sagt jedoch, dass es keine Möglichkeit gäbe, den Harbinger zu besiegen und Edwards Hilfe in Moniques Albtraum in Wahrheit eine List des Harbingers war. Kurz darauf wird Monique vom Harbinger verschleppt und aus der Realität gelöscht. Ihr Vater und ihr Bruder können sich nicht mehr an Moniques Existenz erinnern und weisen mittlerweile auch Anzeichen für eine Infizierung durch den Harbinger auf. Das einzige, was von Monique übrig bleibt, ist die Zeichnung eines Spatzen.
Synchronisation
Die deutschsprachige Synchronisation entstand unter der Dialogregie von Christian Brenn, Dirk Talaga und Nina Machalz und nach einem Dialogbuch von Ferenc Bohnhardt im Auftrag der 19 Synchron GmbH.[2]
| Rolle | Darsteller | Synchronsprecher[2] |
|---|---|---|
| Crystal | Stephanie Roth Haberle | Daniela Thuar |
| Edward | Cody Braverman | Dante Talaga |
| Jason | Jay Dunn | Dirk Talaga |
| Lyle | Myles Walker | Christián Rodríguez |
| Mavis | Emily Davis | Nell Pietrzyk |
| Monique | Gabby Beans | Vera Bunk |
| Monique (als Kind) | Mwape Sokoni | Vera Bunk |
| Ronald | Raymond Anthony Thomas | Sven Brieger |
| Wendy | Laura Heisler | Nina Machalz |
Rezeption
Kritiken
Der Film erhielt überwiegend ausgeglichene Kritiken und erzielte bei IMDb eine durchschnittliche Bewertung von 5,4 der möglichen 10 Punkte. Der Film erhielt eine Bewertung von 70 % bei Metacritic.[3] Auf Rotten Tomatoes konnte der Film bereits 94 Prozent der Kritiker überzeugen.[4] Das Lexikon des internationalen Films urteilt: „Der Versuch, mit den Mitteln des Horrorkinos Erfahrungen aus der Covid-19-Pandemie zu spiegeln, scheitert daran, seine interessante Prämisse auf Spielfilmlänge auszuspinnen und suggestive Bilder für die thematisierten Ängste rund um Isolation und Vergessen(-werden) zu finden. So hallt der Schrecken nicht lange nach. “[5]
Auszeichnungen und Nominierungen
- Auszeichnung beim A Night of Horror International Film Festival 2022 in der Kategorie Best Feature Performance für Gabby Beans
- Auszeichnung beim Grimmfest 2022 in der Kategorie Best Scare für Andy Mitton
Weblinks
Einzelnachweise
- ↑ Freigabebescheinigung für 252684. Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft (PDF).
- ↑ a b The Harbinger – Träume des Grauens. In: Deutsche Synchronkartei. Abgerufen am 24. Dezember 2025.
- ↑ The Harbinger auf Metacritic. Abgerufen am 24. Dezember 2025.
- ↑ The Harbinger auf Rotten Tomatoes. Abgerufen am 24. Dezember 2025.
- ↑ The Harbinger – Träume des Grauens. In: Lexikon des internationalen Films. Filmdienst, abgerufen am 24. Dezember 2025.